Overview
Der Kleine Panda (auch Ailurus fulgens) ist ein kleines Säugetier, das in den Waldgebieten des Himalaya und in verschiedenen Regionen Chinas heimisch ist. Trotz des Namens ist die Art nicht näher mit dem Großen Panda verwandt, auch wenn beide einige Eigenschaften teilen, wie etwa die Tatsache, dass sie sich hauptsächlich von Bambus ernähren. Der Kleine Panda hat auffälliges rötliches Fell, schwarze Beine, einen von Ringen gezeichneten Schwanz, weiße Ohren und eine weiße Schnauze. Der Kleine Panda ist im Schnitt zwischen 50 cm und 64 cm groß und sein Schwanz ist zwischen 28 cm und 59 cm lang. Die Männchen sind ein bisschen schwerer als die Weibchen, sie wiegen zwischen 3,7 kg und 6,2 kg, während die Weibchen 3 kg bis 6 kg auf die Waage bringen.
Gehegeanforderungen
Adult
Juvenile
Colourmorphs
Gehegebedürfnisse
Size
Nase bis Rumpfende: 0.59 m
Measured as Nase bis Rumpfende. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 2 of 5
Minimum height
3 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Not needed
Water barrier
Allowed
Water barrier size
3 m wide, 1 m deep
IUCN Rote Liste
Minimum area
Land
160 m² + 80 m² pro zusätzlichem Tier
Climbing
60 m² + 20 m² pro zusätzlichem Tier
Shelter
5 m² pro Tier
Environment
Temperature
-6 bis 28°C
Plant coverage
35-100%
Enclosure
Klettersicheres Gehege
Terrain
- Gras 50-100%
- Sand 0-20%
- Fels 0-20%
- Wasser 0-5%
- Erde 0-50%
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Bambus
- Nährstoffreiche Cracker
Enrichment items
Conservation
Gruppe und Zucht
Stark gefährdet
Least concern
Critically endangered
Wild population
10,000
10,000 in the wild. Rank 18 of 58 species with a known count, smallest first.
Kleine Pandas sind stark gefährdet. Die Hauptursache dafür ist der Verlust ihres Lebensraums durch Abholzung aufgrund von Siedlungsausbau und Holzgewinnung. Ihre wichtigste Nahrungsquelle, Bambus, geht nach der Blüte häufig in großem Umfang zugrunde. Durch die fragmentierten Lebensräume haben Kleine Pandas keine Möglichkeit mehr, in Gebiete mit wachsendem Bambus auszuweichen. Außerdem beeinflusst der Klimawandel die Verbreitung von Bambus und erhöht das Risiko von Naturkatastrophen wie Erdrutschen. Auch Wilderei und illegaler Handel mit Wildtieren sind eine Gefahr für die Kleinen Pandas. Viele Länder verfolgen Projekte zum Schutz und zur Rückgewinnung von Lebensräumen. Dabei werden Waldkorridore angelegt, um fragmentierte Lebensräume miteinander zu verbinden. Durch Gemeinschaftsprogramme zur Arterhaltung haben die Menschen vor Ort die Möglichkeit, sich an der Überwachung und dem Schutz der Kleinen Pandas zu beteiligen. Gleichzeitig werden ihnen alternative Einkommensquellen geboten, um ihre Abhängigkeit von den Ressourcen des Waldes zu reduzieren. Die Zucht in Gefangenschaft dient vor allem der Forschung und dem Aufbau einer gesunden Ersatzpopulation. Die internationale Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Organisationen fördert die Sensibilisierung, finanziert Arterhaltungsprojekte und stärkt Maßnahmen gegen Wilderei. So gibt es Hoffnung für das langfristige Überleben dieser liebenswerten Tierart.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Kleine Pandas sind territoriale Einzelgänger, wobei Männchen in der Regel größere Gebiete beanspruchen als Weibchen. In freier Wildbahn treffen Männchen und Weibchen nur während der Paarungszeit aufeinander. Da sie von Schneeleoparden und Mardern gejagt werden, suchen sie sich gerne abgelegene Verstecke. Die Paarung findet im späten Winter und Frühling von Mitte Januar bis Anfang März statt. Sie finden ihre Partner mithilfe von Duftmarken. Wenn sich ein Männchen und ein Weibchen treffen, lädt das Weibchen das Männchen zur Paarung ein, indem es mit dem Schwanz wedelt und sich auf dem Boden wälzt. Nach einer Tragzeit von 4 bis 5 Monaten bringt das Weibchen bis zu 4 Junge zur Welt, die die ersten 4 Monate ihres Lebens im Nest oder in der Höhle verbringen. Wenn die Jungen anfangen, mit ihrer Mutter auf Streifzug zu gehen, lernen sie wichtige Überlebensfähigkeiten und wie sie sich in ihrer Umgebung zurechtfinden. Wenn sie etwa 7 bis 8 Monate alt sind oder die nächste Paarungszeit beginnt, ziehen sie los, um ihr eigenes Revier zu finden. Kleine Pandas sind mit 12 bis 18 Monaten geschlechtsreif.
Group and breeding
Group
Group size
1 – 2 (bis zu 1 Männchen, bis zu 1 Weibchen)
Male bachelor group
1
Female bachelor group
1
Offspring dispersal
Sämtlicher Nachwuchs
Lifecycle and breeding
Life expectancy
8-15 Jahre
Age of sexual maturity
1.5 Jahre
Age of sexual sterility
Tod
Gestation or incubation
4.3 Monate
Interbirth period
7.7 Monate
Wurfgröße
1-3
Mating system
Promiskuitiv
Mating season
Frühling
Reproduction in captivity
Sehr leicht
Verwandte Tiere
- Der Kleine Panda wird auch „Feuerfuchs“ genannt.
- Kleine Pandas haben Fell auf den Sohlen der Pfoten, das vor Kälte schützt und ihnen hilft, Duftmarken zu hinterlassen.
- Kleine Pandas haben einen veränderten Handgelenksknochen, der eine Art „sechsten Finger“ bildet, mit dem sie Bambus schälen.
- Trächtige Kleine Pandas bauen Nester in Felsspalten oder hohlen Baumstämmen, bevor sie ihre Jungen zur Welt bringen.
- 2005 entkam ein Kleiner Panda namens „Babu“ aus dem Birmingham Nature Centre in Großbritannien und floh in die Stadt. Er wurde zu einer lokalen Berühmtheit und zum „Brummie des Jahres“ ernannt – damit ist er das erste und einzige Tier, das jemals diese Auszeichnung erhalten hat.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species