Overview
Afrikanische Wildhunde (auch Lycaon pictus) leben im gesamten Subsahara-Afrika, wobei es auf dem Kontinent mehrere Populationen und insgesamt fünf Unterarten gibt. Im Vergleich zu anderen Hunden sind die Afrikanischen Wildhunde schlank und groß und besitzen sehr große runde Ohren. Die Färbung ihres Fells ist ein weiteres charakteristisches Merkmal: Es ist mit gelben und schwarzen Flecken übersäht, wobei an den Beinen, der Brust und am Schwanz auch weiße Flecken auftreten können. Die Zeichnung hängt jedoch von der Unterart ab. Manche können ebenfalls stellenweise ein gesprenkeltes Muster aufweisen. Afrikanische Wildhunde erreichen eine Schulterhöhe von 60 bis 75 cm und eine Körperlänge von 70 bis 100 cm. Ihr Gewicht liegt zwischen 20 und 30 kg. Männchen sind meist etwas größer als Weibchen.
Found in Afrika
Regions
Biomes
Gehegeanforderungen
Male
Female
Juvenile
Gehegebedürfnisse
Size
Schulterhöhe: 64 to 73 cm
Gelände
Juvenile weight
6.25 kg
Measured as Schulterhöhe. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 2 of 5
Minimum height
3 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Not needed
Water barrier
Not allowed
Beschäftigungsobjekte
Barrier types with resistance grade 2.
IUCN Rote Liste
Minimum area
Land
930 m² + 100 m² pro zusätzlichem Tier
Shelter
10 m² pro Tier
Environment
Temperature
14 bis 36°C
Plant coverage
10-40%
Enclosure
Gehege
Dislikes
Rain and snow
Terrain
- Sand 10-40%
- Gras 20-70%
- Fels 0-30%
- Erde 20-70%
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Nährstoffreiches Fleisch
- Kleine Kadaver
Water sources
Keine Einträge.
Conservation
Gruppe und Zucht
Stark gefährdet
Least concern
Critically endangered
Wild population
6,600
6,600 in the wild. Rank 15 of 58 species with a known count, smallest first.
Afrikanische Wildhunde zählen zu den stark gefährdeten Tierarten, wobei als Hauptgrund hierfür die Fragmentierung ihres Lebensraums gesehen werden kann. Das bedeutet auch, dass sie Kontakt zu domestizierten Tieren haben und dadurch Krankheiten ausgesetzt sind, denen sie in freier Wildbahn normalerweise nicht ausgesetzt wären. Aufgrund ihrer weiten Verbreitung und großen Bewegungsradius sind Afrikanische Wildhunde in Schutzgebieten nur schwer zu sichten. Zudem werden sie oft von Löwen und Hyänen getötet. Arterhaltungsorganisationen schützen Wildhunde, indem sie das Zusammenleben mit Menschen erleichtern und bei der Landnutzungsplanung helfen, damit die Wildhunde mehr Jagdgebiete nutzen können. In den letzten Jahren gab es Bestrebungen, die Art in „Painted Dog“ (bemalter Hund) oder „Painted Wolf“ (bemalter Wolf) umzubenennen. Naturschutzorganisationen hoffen, damit die öffentliche Wahrnehmung des Tieres zu verbessern, auch wenn diese Bezeichnung noch nicht weit verbreitet ist.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Afrikanische Wildhunde sind extrem soziale Tiere. Sie leben in Rudeln mit einem Alpha-Paar, das die Gruppe bei der Jagd anführt und die wichtigsten Entscheidungen trifft. Die Männchen in einem Rudel sind miteinander verwandt, die Weibchen migrieren mit einem Alter von ungefähr einem Jahr aus ihrem Geburtsrudel in die Gruppe. Hat sich ein Rudel aus ausgewachsenen Tieren erst einmal gebildet, bleiben die Hunde ein Leben lang zusammen und reagieren negativ auf eine Trennung oder auf den Verlust eines Rudelmitglieds. In einem Rudel pflanzt sich normalerweise nur das dominante Alpha-Paar fort. Die beiden Tiere sind monogam verbunden und bekommen meist einmal im Jahr Nachwuchs. Ihr Paarungsverhalten umfasst spielerisches Verhalten, Lautäußerungen, gegenseitige Fellpflege und unterwürfige Gesten, die ihre Bindung stärken. Je nach Region findet die Fortpflanzung ganzjährig oder vor allem zwischen April und Juli statt, wenn die Bedingungen für die Jagd und folglich die Welpenaufzucht günstig sind. Nach einer Tragzeit von etwa 70 Tagen bringt das Weibchen in einem Bau 6 bis 16 Welpen zur Welt. Nicht alle Jungtiere erreichen das Erwachsenenalter. Die übrigen Rudelmitglieder bekommen selbst keinen Nachwuchs, helfen jedoch bei der Aufzucht der Welpen des Alpha-Paares. So wird wohl sichergestellt, dass das Rudel in einer Größe bleibt, in der alle ausreichend Nahrung finden können. Mit etwa 10 Wochen sind die Welpen entwöhnt und begleiten das Rudel später auf der Jagd. Wildhunde werden mit 12 bis 18 Monaten geschlechtsreif. Weibchen verlassen im Alter von 1 bis 3 Jahren ihr Geburtsrudel, um sich anderen Gruppen anzuschließen oder neue Rudel zu gründen. Männchen bleiben meist in ihrem Geburtsrudel.
Group and breeding
Group
Group name
Pack
Group size
2 – 27 (bis zu 26 Männchen, bis zu 26 Weibchen)
Male bachelor group
1-27
Female bachelor group
1-27
Offspring dispersal
Weiblicher Nachwuchs
Lifecycle and breeding
Life expectancy
12-17 Jahre
Age of sexual maturity
1.5 Jahre
Age of sexual sterility
10 Jahre
Gestation or incubation
2.5 Monate
Interbirth period
12 Monate
Wurfgröße
1-6
Mating system
Monogam
Mating season
Sommer
Reproduction in captivity
Leicht
Colourmorphs
- Ohne Zeichnung
Dominance
Alpha-Paar
Verwandte Tiere
Research levels
| Level | Unlocks | Research gate |
|---|---|---|
| Level 1 | Thriving Requirement 1: Water Surface Area | |
| Level 2 | Thriving Requirement 2: Fine Sand terrain; African Wild Dog Fact Sheet | |
| Level 3 | Release groups and release to the wild | |
| Level 4 | Thriving Requirement 3: Food Grade 2; Fertility Level 1 (+15% fertility) | Before this level: an Observation Network (Observation Platform) in Great Rift Valley Reserve and this species released in Great Rift Valley Reserve |
| Level 5 | Thriving Requirement 4: at least 50% native plants | |
| Level 6 | Thriving Requirement 5: Chew Toy, at least 1; Fertility Level 2 (+30% fertility) |
Researched by
Tierärzte
Researched at
Gehege oder Vivarium und Forschungszentrum
Wildlife Reserve
„Großer Grabenbruch“-Naturschutzgebiet
Every level of this species' research, with its unlock conditions.
Release groups
Valid release groups
| Group | Type | Animals |
|---|---|---|
| Mixed Pack | Mixed group | 4 to 10 males, 4 to 7 females |
Release requirements
| Requirement type | Requirement |
|---|---|
| Ecosystems Required | Savannah |
| Ecosystems Required | Either Sandy Plain or Riverine |
| Species Roles Required | Medium Prey |
Ecosystems
Release groups, reserve requirements and the roles this species fills.
Animal facts
- Afrikanische Wildhunde jagen ihre Beute über weite Strecken und über lange Zeit, bis sie vor Erschöpfung zusammenbricht.
- Die Jagden Afrikanischer Wildhunde sind zu 60 bis 90 % erfolgreich. Dieser Prozentsatz ist viel höher als bei anderen Raubtieren wie Löwen und Hyänen, die die Beute der Hunde häufig stehlen.
- Afrikanische Wildhunde lassen sich in Gefangenschaft wie Haushunde erziehen.
- Die neugeborenen Welpen Afrikanischer Wildhunde stehen im Rudel an erster Stelle, sogar noch vor den Alphas. Sie fressen vor allen anderen Hunden.
- Man hat beobachtet, wie Afrikanische Wildhunde durch Niesen „abstimmen“. Je mehr Hunde im Rudel gleichzeitig Niesen, desto eher gehen sie auf die Jagd. Dominante Hunde initiieren mit größerer Wahrscheinlichkeit eine erfolgreiche Jagdabstimmung.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species