Overview
Der Europäische Braunbär (auch Ursus arctos arctos) ist eine Unterart des Braunbären und in Europa und Zentralrussland in borealen und gemäßigten Wäldern, Graslandschaften und Feuchtgebieten zu finden. Europäische Braunbären besitzen ein dichtes, braunes Fell, einen großen Schulterhöcker, einen runden Kopf und kleine, abgerundete Ohren. Sie haben kräftige Vorderbeine mit langen Klauen, die sie zum Graben und Jagen nutzen. Braunbären können extrem groß werden, wobei es jedoch Größenunterschiede zwischen den verschiedenen Beständen gibt. Ein durchschnittlicher männlicher Bär wiegt zwischen 350 kg und 500 kg und wird 2,2 m lang, während ein durchschnittlicher weiblicher Bär zwischen 150 kg und 300 kg wiegt und 1,8 m lang wird.
Gehegeanforderungen
Male
Female
Juvenile
Colourmorphs
Gehegebedürfnisse
Size
Nase bis Rumpfende: 1.8 to 2.1 m
Gelände
Juvenile weight
22.5 kg
Measured as Nase bis Rumpfende. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 3 of 5
Minimum height
3 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Needed
Water barrier
Not allowed
IUCN Rote Liste
Minimum area
Land
970 m² + 145 m² pro zusätzlichem Tier
Water
30 m² + 5 m² pro zusätzlichem Tier
Shelter
30 m² pro Tier
Environment
Temperature
-15 bis 28°C
Plant coverage
0-100%
Enclosure
Klettersicheres Gehege
Dislikes
Snow
Terrain
- Gras 10-50%
- Sand 10-50%
- Erde 10-50%
- Fels 10-50%
- Schnee 0-100%
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Blattgemüse und Gemüse
- Fleischstücke und Obst
Water sources
Keine Einträge.
Conservation
Gruppe und Zucht
Nicht gefährdet
Least concern
Critically endangered
Wild population
100,000
100,000 in the wild. Rank 39 of 58 species with a known count, smallest first.
Der Europäische Braunbär wird gegenwärtig als nicht gefährdet eingestuft, hat jedoch große Teile seines historischen Verbreitungsgebietes verloren. Jahrhundertelange Lebensraumzerstörung, Bejagung und gezielte Eindämmung der Spezies führten zu drastischen Bestandsrückgängen und lokaler Ausrottung. Anfang des 20. Jahrhunderts waren Bären aus weiten Teilen Westeuropas verschwunden und überlebten nur noch in abgelegenen Gebirgs- und Waldregionen. Mit wachsendem Umweltbewusstsein und rechtlichen Schutzinstrumenten wie der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union und der Berner Konvention wurden Grundlagen für Schutz und Erholung der Bestände geschaffen. Um- und Wiederansiedlungen spielten eine entscheidende Rolle bei der Rückkehr des Bären in frühere Lebensräume, etwa in der italienischen Provinz Trient oder in den Pyrenäen. Hier wurden Tiere aus Slowenien ausgewildert, um eine nahezu erloschene Population zu stärken. Solche Programme umfassen sorgfältig ausgewählte Tiere, behutsame Freilassungen, Nachbeobachtung sowie intensive Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, um Konflikte zu minimieren. Mehrere dieser Populationen vermehren sich inzwischen erfolgreich und breiten sich weiter aus. Damit gilt der Europäische Braunbär heute als eines der bemerkenswerten Beispiele für erfolgreichen Großraubtierschutz in Europa.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Abgesehen von Muttertieren mit Jungen sind Braunbären Einzelgänger. Sie interagieren nur miteinander, um sich zu paaren oder um einen Partner zu kämpfen. In unmittelbarer Nähe zueinander sind sie vor allem dann zu beobachten, wenn eine besonders begehrte Nahrungsquelle lockt, wie zum Beispiel bei Versammlungen von Bären an Flussufern während der Laichzeit der Lachse. Meist ignorieren Bären andere Bären, wenn sie ihnen begegnen. Die Paarungszeit des Europäischen Braunbären erstreckt sich von Mai bis Juli. Die Männchen ziehen auf der Suche nach paarungsbereiten Weibchen weit umher und kämpfen manchmal mit Artgenossen um die Weibchen. Dominante Tiere haben in der Regel mehr Erfolg bei der Fortpflanzung. Braunbären sind promiskuitiv, das heißt, sowohl Männchen als auch Weibchen paaren sich mit mehreren Partnern. Aufgrund einer Verzögerung nistet sich das befruchtete Ei nicht sofort nach der Paarung in der Gebärmutter ein, obwohl die Befruchtung kurz nach der Paarung stattfindet. Stattdessen erfolgt die Einnistung im Spätherbst, kurz bevor das Weibchen in den Winterschlaf geht. Die Jungen kommen in der Regel im Januar oder Februar nach einer Trächtigkeitsdauer von 7 bis 8 Monaten während des Winterschlafs in einer Höhle zur Welt. Ein Wurf besteht gewöhnlich aus bis zu 4, meist 2 oder 3 Jungen, die blind, haarlos und sehr klein zur Welt kommen. Sie verbringen ihre ersten 3 bis 4 Lebensmonate in der Höhle und ernähren sich ausschließlich von Milch. Zu diesem Zeitpunkt verlassen sie zum ersten Mal die Höhle und beginnen, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Das Weibchen paart sich nicht, während es seine Jungen aufzieht, die in der Regel etwa 1,5 bis 2,5 Jahre bei ihrer Mutter bleiben. In dieser Zeit bringt sie ihnen wichtige Überlebensfähigkeiten bei, darunter die Nahrungssuche und das Vermeiden von Gefahren. Sobald die Jungen selbstständig sind, verlassen sie ihre Mutter, um ein eigenständiges Leben zu führen und ihr eigenes Revier zu erobern. Braunbären erreichen die Geschlechtsreife im Alter von 4 bis 6 Jahren, obwohl die Fortpflanzung je nach umweltbedingten und sozialen Bedingungen auch später erfolgen kann.
Group and breeding
Group
Group size
1 – 2 (bis zu 1 Männchen, bis zu 1 Weibchen)
Male bachelor group
1
Female bachelor group
1
Offspring dispersal
Sämtlicher Nachwuchs
Lifecycle and breeding
Life expectancy
22-26 Jahre
Age of sexual maturity
4 Jahre
Age of sexual sterility
25 Jahre
Gestation or incubation
7.5 Monate
Interbirth period
52.5 Monate
Wurfgröße
1-4
Mating system
Promiskuitiv
Mating season
Sommer
Reproduction in captivity
Leicht
Verwandte Tiere
Research levels
| Level | Unlocks | Research gate |
|---|---|---|
| Level 1 | Thriving Requirement 1: at least 12 objects or plants with the Climbable tag | |
| Level 2 | Thriving Requirement 2: Water Surface Area; Eurasian Brown Bear Fact Sheet | |
| Level 3 | Release groups and release to the wild | |
| Level 4 | Thriving Requirement 3: Food Grade 2; Fertility Level 1 (+15% fertility) | Before this level: an Observation Network (Observation Platform) in Sweden Reserve and this species released in Sweden Reserve |
| Level 5 | Thriving Requirement 4: at least 15 objects or plants with the Tree Litter tag | |
| Level 6 | Thriving Requirement 5: at least 3 objects or plants with the Fruit Bearing tag; Fertility Level 2 (+30% fertility) |
Researched by
Tierärzte
Researched at
Gehege oder Vivarium und Forschungszentrum
Wildlife Reserve
Naturschutzgebiet in Schweden
Every level of this species' research, with its unlock conditions.
Release groups
Valid release groups
| Group | Type | Animals |
|---|---|---|
| Mixed Group | Mixed group | 1 male, 3 females |
| Maternal Family Group | Female group | 1 female |
| Solitary Male | Solitary male | 1 male |
Release requirements
| Requirement type | Requirement |
|---|---|
| Ecosystems Required | Moorland |
| Ecosystems Required | Flourishing Lake |
Ecosystems
Release groups, reserve requirements and the roles this species fills.
Animal facts
- Der Geruchssinn des Europäischen Braunbären ist 2.100 Mal besser als der des Menschen und sogar besser als der von Hunden.
- Europäische Braunbärenjunge haben in der Regel mehrere Väter.
- Europäische Braunbären laufen auf ihren Fußsohlen, wenn sie aufrecht stehen, genau wie wir Menschen. Dadurch haben sie einen ausgezeichneten Gleichgewichtssinn.
- In freier Wildbahn halten Europäische Braunbären bis zu 7 Monate lang Winterschlaf, ohne zu essen, zu trinken, zu pinkeln oder Kot abzusetzen.
- Obwohl Europäische Braunbären gefährliche Raubtiere sein können, sind sie eigentlich Allesfresser, die sich zu 70 bis 80 % vegetarisch ernähren.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species