Overview
Der Schneeleopard (auch Panthera uncia), der an seinem weißen bis grauen Fell, den schwarzen Rosetten am Körper und den schwarzen Flecken im Gesicht zu erkennen ist, lebt in den Bergen von Nepal, Tibet, Nordindien, Südsibirien, Pakistan, Bhutan und der Mongolei. Das Fell des Tieres ist extrem dick und isoliert hervorragend, wodurch es Temperaturen bis zu -25 °C problemlos aushält. Es ernährt sich hauptsächlich von Bergziegen und Schafen, jagt aber auch Vögel und Nagetiere. Die Art weist einen geringeren Geschlechtsdimorphismus auf als andere Großkatzen, doch sind die Männchen im Durchschnitt immer noch etwas größer als die Weibchen. Die Körperlänge beträgt zwischen 0,75 m und 1,5 m, wobei der lange Schwanz noch 0,8 m bis 1,05 m hinzufügt. Die Schulterhöhe liegt bei etwa 56 cm. Männchen wiegen durchschnittlich 45 kg bis 55 kg, Weibchen sind mit 35 kg bis 40 kg etwas leichter.
Gehegebedürfnisse
Size
Schulterhöhe: 0.5 to 0.55 m
Umgebung
Male
40 kg
Female
40 kg
Bars use a log scale against the heaviest animal in the Zoopedia, the Flusspferd.
Measured as Schulterhöhe. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 2 of 5
Minimum height
3 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Needed
Water barrier
Not allowed
IUCN Rote Liste
Minimum area
Land
705 m² + 110 m² pro zusätzlichem Tier
Shelter
10 m² pro Tier
Environment
Temperature
-25 bis 10°C
Plant coverage
0-20%
Enclosure
Klettersicheres Gehege
Terrain
- Fels 30-80%
- Gras 10-60%
- Wasser 0-10%
- Schnee 0-100%
- Erde 10-60%
- Sand 0-20%
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Nährstoffreiches Fleisch
- Kleine Kadaver
Conservation
Gruppe und Zucht
Gefährdet
Least concern
Critically endangered
Wild population
3,900
3.900 – 6.500 (geschätzt) in the wild. Rank 13 of 58 species with a known count, smallest first.
Als gefährdete Tierart stehen Schneeleoparden vor vielen Herausforderungen, die ihr Überleben in den Gebirgsregionen von Zentral- und Südasien bedrohen. Ihre Lebensräume werden durch Infrastruktur und die Nutzung für Landwirtschaft und Bergbau fragmentiert, was es ihnen erschwert, Beute zu finden. Außerdem ist ihre genetische Vielfalt aufgrund der so eingeschränkten Paarungsmöglichkeiten bedroht. Hinzu kommt die Bedrohung durch Wilderei und Vergeltungsmaßnahmen. Der Klimawandel verstärkt diese Herausforderungen: Geeignete Gebiete in Höhenlagen werden knapp, die Verteilung von Beutetieren ändert sich und der Konkurrenzkampf zwischen verschiedenen Raubtierarten wird heftiger. Internationale und regionale Organisationen arbeiten mit Regierungen und örtlichen Bevölkerungsgruppen zusammen, um Konflikte zwischen Mensch und Tier zu reduzieren, Patrouillen zur Eindämmung von Wilderei zu unterstützen und die Lebensräume besser zu schützen. Raubtiersichere Zäune, Viehversicherungen und andere wirtschaftliche Anreize sollen dafür sorgen, dass es zu weniger Vergeltungsmaßnamen und illegalem Handel kommt. In manchen Regionen haben Bevölkerungsumfragen und örtliche Initiativen vielversprechende Hinweise darauf geliefert, dass sich die Bestandszahlen stabilisieren. Gemäß Anhang I des CITES-Abkommens ist der Handel zwar weitestgehend verboten, aber in vielen Ländern ist der illegale Handel mit Körperteilen von Schneeleoparden (für kulturelle Bekleidung und traditionelle Medizin) nach wie vor ein Problem.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Schneeleoparden sind Einzelgänger, lediglich Muttertiere werden von ihren Jungen begleitet. Die Tiere besitzen feste Gebiete, sind aber nicht sonderlich territorial und dulden es durchaus, wenn andere Schneeleoparden ihr Territorium durchqueren. Während der Paarungszeit von Dezember bis März markieren Schneeleoparden ihr Revier mit Duftmarken und geben Rufe von sich, um Partner anzulocken. Wenn sich ein Männchen und ein Weibchen begegnen, paaren sie sich über mehrere Tage hinweg mehrmals. Sie lassen sich in jeder Paarungszeit nur auf einen Partner ein. Weibliche Schneeleoparden tragen 3 Monate lang ihre Jungtiere aus und bringen dann 1 bis 3 Junge in einer Höhle in einer Felsspalte zur Welt. Die Jungen kommen mit dickem Fell zur Welt, damit sie die rauen Temperaturen überstehen können, fangen im Alter von 5 Wochen an zu laufen und sind mit 10 Wochen bereits entwöhnt. Im Alter von 2 bis 4 Monaten folgen die Jungen ihren Müttern aus der Höhle und bleiben bei ihnen, bis sie fast 2 Jahre alt sind. Im Alter von 20 bis 23 Monaten fangen sie allmählich an, sich von ihren Müttern zu distanzieren, und verlassen schließlich deren Revier, um sich ein eigenes zu suchen. Die Geschlechtsreife erreichen sie mit 3 Jahren.
Group and breeding
Group
Group size
1 – 2 (bis zu 1 Männchen, bis zu 1 Weibchen)
Male bachelor group
1
Female bachelor group
1-2
Offspring dispersal
Sämtlicher Nachwuchs
Lifecycle and breeding
Life expectancy
15-25 Jahre
Age of sexual maturity
3 Jahre
Age of sexual sterility
20 Jahre
Gestation or incubation
3 Monate
Interbirth period
21 Monate
Wurfgröße
1-3
Mating system
Promiskuitiv
Mating season
Winter
Reproduction in captivity
Durchschnittlich
Verwandte Tiere
- Schneeleoparden haben im Verhältnis zu ihrem Körper sehr große Tatzen, die es ihnen erleichtern, sich schnell und leise über den Schnee zu bewegen.
- Schneeleoparden können höher und weiter springen als jede andere Katzenart: Sie können mit einem Sprung eine Höhe von 6 m erreichen und kommen mit einem Satz bis zu 15 m weit.
- Schneeleoparden können in Höhen von bis zu 5.400 m leben.
- Schneeleoparden sind dämmerungsaktive Tiere – das heißt, sie sind während der Morgen- und Abenddämmerung am aktivsten.
- Es wird vermutet, dass Schneeleoparden oft ihren eigenen Schwanz im Maul halten, um sich vor Wind und Schnee zu schützen.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species