Overview
Der Strauß (auch Struthio camelus) ist die größte bekannte Vogelart der Welt. Hähne haben schwarze Körperfedern und weiße Federn an den Flügel- und Schwanzspitzen, während Hennen graubraune Körperfedern aufweisen. Bei beiden Geschlechtern sind Kopf, Hals und Beine rosa bis weiß. Abhängig von ihrem jeweiligen Herkunftsort in Afrika können unterschiedliche Farbvarianten beobachtet werden. Hähne sind im Durchschnitt 2,1 bis 2,8 m groß, die kleineren Hennen erreichen eine Größe von 1,7 bis 2 m.
Found in Afrika
Regions
- Afrika
Biomes
Gehegeanforderungen
Male
Female
Juvenile
Colourmorphs
Gehegebedürfnisse
Size
Größe: 1.85 to 2.5 m
Umgebung
Male
125 kg
Female
110 kg
Bars use a log scale against the heaviest animal in the Zoopedia, the Flusspferd.
Measured as Größe. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 2 of 5
Minimum height
1.25 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Not needed
Water barrier
Not allowed
IUCN Rote Liste
Minimum area
Land
300 m² + 300 m² pro zusätzlichem Tier
Shelter
10 m² pro Tier
Environment
Temperature
14 bis 36°C
Plant coverage
0-50%
Enclosure
Gehege
Terrain
- Gras 20-80%
- Sand 0-60%
- Erde 20-60%
- Fels 0-20%
- Wasser 0-10%
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Nährstoffreiche Pellets
- Früchte und Gemüse
Enrichment items
Conservation
Gruppe und Zucht
Nicht gefährdet
Least concern
Critically endangered
Wild population
300,000
300.000 – 900.000 (geschätzt) in the wild. Rank 48 of 58 species with a known count, smallest first.
Obwohl der Strauß als nicht gefährdet eingestuft wird, ist er vom Verlust und der Fragmentierung seines Lebensraums betroffen. Die städtische, landwirtschaftliche und infrastrukturelle Erschließung verringert ihre Lebensräume in der Savanne und in Graslandschaften. Die übermäßige Bejagung wegen ihres Fleisches, ihrer Federn und Eier hat in der Vergangenheit zum Rückgang der lokalen Bestände beigetragen. Sie werden weiterhin aus Rache getötet, weil sie Felder verwüsten. Außerdem schränkt die Plünderung ihrer Eier die Ausbreitung der Bestände ein, vor allem in fragmentierten Landschaften, wo der Druck durch Raubtiere größer ist. Die durch den Klimawandel verursachte Ressourcenknappheit verstärkt den bestehenden Druck noch weiter. Viele Länder haben Schutzgebiete und Reservate eingerichtet, in denen Strauße mit weniger Jagddruck und Störungen ihres Lebensraums leben können. Bei der gemeinschaftlichen Naturschutzarbeit werden die lokalen Gemeinden mit wirtschaftlichen Anreizen wie Ökotourismus und regulierter Straußenzucht in den Schutz der Strauße einbezogen: Nachhaltige Landwirtschaft und Zucht in Gefangenschaft helfen, den Jagddruck auf wild lebende Bestände in einigen Gebieten zu verringern. Auch die Strafverfolgung illegaler Jagden spielt eine wichtige Rolle. Zusammen sollen diese Maßnahmen dafür sorgen, dass die wildlebenden Straußenpopulationen überleben können, damit die Spezies und ihre Rolle in den Ökosystemen erhalten bleiben.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Strauße sind in der Wildnis vornehmlich soziale Tiere. Während der Brutzeit hält sich eine kleine Gruppe aus Hennen im Revier eines dominanten Hahns auf, der vorübergehend Teil der Gruppe wird. Zu anderen Jahreszeiten leben Strauße in großen, nomadischen Herden, die oft an der Seite anderer grasender Tierarten durch die Savanne ziehen. Während der Brutzeit von März bis September sucht sich eine Haupthenne mit ihrer Hennengruppe einen dominanten Hahn mit gutem Revier und verbleibt die gesamte Brutzeit über beim gewählten Hahn. Der Hahn umwirbt die Haupthenne mit einer Art Tanz, bei dem er abwechselnd mit den Flügeln schlägt und ritualartig auf dem Boden pickt. So bringt er die Henne dazu, in die Hocke zu gehen, sodass er sich mit ihr paaren kann. Danach scharrt er eine flache Grube als Nest, in das die Henne 7 bis 10 Eier legt. Danach paart sich der Hahn mit den Nebenhennen der Gruppe. Diese legen ihre Eier rings um die Eier der Haupthenne, welche dann einige der fremden Eier entfernt. Befinden sich etwa 20 von bis zu 60 gelegten Eiern im Nest, brütet die Haupthenne sie tagsüber aus, während der Alphahahn sie nachts ausbrütet. Nach 35 bis 45 Tagen schlüpfen die Jungen und der Hahn zieht sie auf, bis sie etwa 10 Monate alt sind und für sich selbst sorgen können. Strauße gelten mit 18 Monaten als ausgewachsen und werden im Alter von 2,5 bis 4,5 Jahren geschlechtsreif.
Group and breeding
Group
Group size
1 – 8 (bis zu 1 Männchen, bis zu 7 Weibchen)
Male bachelor group
1-2
Female bachelor group
1-2
Offspring dispersal
Männlicher Nachwuchs
Lifecycle and breeding
Life expectancy
40-50 Jahre
Age of sexual maturity
3 Jahre
Age of sexual sterility
Tod
Gestation or incubation
1.3 Monate
Interbirth period
12 Monate
Gelegegröße
1-4
Nest Type
Bodennest
Mating system
Polygyn
Mating season
Sommer
Reproduction in captivity
Leicht
Dominance
Haupthennen führen nomadische Gruppen beim Grasen an, Alphahähne führen Brutgruppen an
Verwandte Tiere
- Strauße sind die größten lebenden Vögel der Erde und auch die schnellsten Landvögel. Sie können lange Strecken mit 54 km/h zurücklegen und bis zu 69 km/h schnell sprinten.
- Strauße legen die größten Eier der Welt. Im Verhältnis zu ihrer Körpergröße legen sie jedoch die kleinsten Eier aller Vogelarten.
- Die Alphahenne brütet die Eier tagsüber aus, und ihre graubraunen Federn verschmelzen mit dem staubigen Untergrund. Der Alphahahn hingegen sitzt nachts auf dem Nest, da seine schwarzen Federn in der Dunkelheit nur schwer zu erkennen sind.
- Straußenjunge werden nach dem Schlüpfen von den Straußenhähnen aufgezogen.
- Entgegen der landläufigen Meinung stecken Strauße den Kopf nicht in den Sand. Um sich vor Räubern zu verstecken, legen sie sich flach auf den Boden, sodass ihr Körper mit dem Horizont und dem Staub verschmilzt.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species