Overview
Der Löwe (auch Panthera leo) lebt in den Savannen, Graslandschaften und lichten Wäldern Afrikas südlich der Sahara und Asiens (heutzutage nur noch in Westindien). Männchen zeichnen sich durch ihre dichte Mähne aus, die von blond bis schwarz unterschiedlich gefärbt sein kann und sowohl als Schutz bei Kämpfen als auch als Zeichen der Dominanz dient. Weibchen hingegen besitzen keine Mähne und sind schlanker gebaut, um bei der Jagd beweglicher zu sein. Löwen haben ein hellbraunes bis sandgelbes Fell mit hellerer Bauchseite. Erwachsene Männchen erreichen in der Regel eine Körperlänge von 1,7 bis 2,5 m, mit einem Schwanz von 90 bis 105 cm. Sie wiegen zwischen 150 und 250 kg. Weibchen sind kleiner, mit einer durchschnittlichen Körperlänge von 1,4 bis 1,8 m, einem Schwanz von 70 bis 100 cm und einem Gewicht zwischen 110 und 180 kg.
Found in Afrika
Regions
- Afrika
Biomes
Gehegeanforderungen
Male
Female
Juvenile
Colourmorphs
Gehegebedürfnisse
Size
Schulterhöhe: 1.07 to 1.23 m
Measured as Schulterhöhe. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 3 of 5
Minimum height
3 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Needed
Water barrier
Not allowed
IUCN Rote Liste
Minimum area
Land
810 m² + 110 m² pro zusätzlichem Tier
Shelter
10 m² pro Tier
Environment
Temperature
14 bis 41°C
Plant coverage
0-30%
Enclosure
Klettersicheres Gehege
Terrain
- Gras 20-90%
- Fels 0-20%
- Erde 10-80%
- Wasser 0-10%
- Sand 0-60%
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Nährstoffreiches Fleisch
- Kleine Kadaver
Enrichment items
Conservation
Gruppe und Zucht
Gefährdet
Least concern
Critically endangered
Wild population
22,000
22.000 – 25.000 (geschätzt) in the wild. Rank 30 of 58 species with a known count, smallest first.
Löwen gelten als gefährdete Tierart und sind durch den Verlust und die Fragmentierung ihres Lebensraums stark bedroht. Die Ausbreitung von Städten und Landwirtschaft teilt und verkleinert ihren natürlichen Lebensraum und isoliert dadurch die einzelnen Populationen voneinander. Der enge Kontakt zu menschlichen Siedlungen führt zu vermehrten Konflikten und Vergeltungsmaßnahmen, wenn Löwen Nutztiere reißen. Wilderei sowie der illegale Handel mit Wildtieren für Trophäen und die traditionelle Medizin verschärfen diese Bedrohung zusätzlich. Hinzu kommt der Rückgang der Beutetiere infolge übermäßiger Jagd und der fortschreitenden Zerschneidung ihrer Lebensräume. Der Klimawandel verschärft diese Belastungen noch, da er Lebensräume und die Verfügbarkeit von Wasser beeinträchtigt. Schutzgebiete sind für den Erhalt der Löwen von entscheidender Bedeutung. Wildkorridore helfen dabei, fragmentierte Lebensräume sowohl für Löwen als auch für ihre Beutetiere miteinander zu verbinden. Entschädigungs- und Viehzaunprogramme sowie andere gemeindebasierte Naturschutzprogramme tragen dazu bei, Konflikte zwischen Menschen und Löwen zu reduzieren. Ökotourismus-Initiativen rund um die Löwen bringen der lokalen Bevölkerung ebenfalls finanzielle Vorteile. Auf internationaler Ebene wird der Handel mit Löwenprodukten streng reguliert, und zahlreiche NGOs arbeiten mit Regierungen zusammen, um die Patrouillen zur Bekämpfung der Wilderei zu verstärken.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Löwen sind soziale Tiere. In freier Wildbahn besteht ein Rudel üblicherweise aus mehreren miteinander verwandten Weibchen und ihren Jungen, einem dominanten und ein oder zwei untergeordneten Männchen. Löwen spielen gern mit Artgenossen und sind selten aggressiv, es sei denn, ein Männchen fordert das Alphamännchen heraus. Männliche Jungtiere, die noch keinem Rudel angehören, bilden oft kleine Gruppen, mit denen sie gemeinsam umherstreifen und jagen. Löwen paaren sich das ganze Jahr über. Das dominante Männchen in einem Löwenrudel paart sich mit allen geschlechtsreifen und empfänglichen Weibchen, wobei sich eine läufige Löwin manchmal auch mit mehreren Männchen paart. Die Weibchen sind 3,5 Monate lang trächtig und bringen normalerweise 2 bis 3 Junge in einer Höhle abseits des Rudels zur Welt. Meist führen die Mutterlöwinnen ihre Jungen dem Rudel vor, wenn sie etwa 6 bis 8 Wochen alt sind. Mit etwa 7 bis 8 Monaten sind die Jungen dann entwöhnt. Löwen erreichen ihre Geschlechtsreife mit 3 bis 4 Jahren. Die meisten weiblichen Jungtiere bleiben im Rudel ihrer Mutter, während alle männlichen Jungtiere das Rudel verlassen und ein eigenes Rudel finden müssen. Junge Männchen schließen sich manchmal zu kleinen Junggesellengruppen zusammen. Diese Koalitionen übernehmen mitunter gemeinsam ein Rudel. Wird ein altes oder schwaches Alphamännchen von rivalisierenden Männchen verdrängt, töten diese die Jungtiere anderer Männchen, da Weibchen sich während der Aufzucht ihrer Jungen nicht paaren.
Group and breeding
Group
Group size
2 – 30 (bis zu 1 Männchen, bis zu 29 Weibchen)
Male bachelor group
1-5
Female bachelor group
1-30
Offspring dispersal
Männlicher Nachwuchs
Lifecycle and breeding
Life expectancy
12-20 Jahre
Age of sexual maturity
3 Jahre
Age of sexual sterility
15 Jahre
Gestation or incubation
3.6 Monate
Interbirth period
32.4 Monate
Wurfgröße
1-3
Mating system
Polygyn
Mating season
Ganzjährig
Reproduction in captivity
Leicht
Dominance
ein dominantes Männchen, nur selten Koalitionen von Männchen, Rangfolge der Weibchen basiert auf Alter
Verwandte Tiere
- Das Brüllen eines ausgewachsenen Löwenmännchens ist bis zu 8 km weit zu hören.
- Löwen haben das am stärksten ausgeprägte Sozialverhalten aller Großkatzen.
- Löwen können im Lauf eine Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h erreichen.
- Die Löwenweibchen übernehmen 90 % der Jagd in einem Rudel.
- Löwenmännchen verbringen ihre Zeit damit, ihr Territorium und ihre Weibchen gegen andere Löwenmännchen zu verteidigen.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species