Overview
Das Steppenzebra (auch Equus quagga) ist in Ost- und Südafrika beheimatet und bevorzugt Lebensräume in der Nähe von Wasserquellen in der Savanne. Die Art gliedert sich in sechs Unterarten, die sich durch verschiedene Merkmale unterscheiden, etwa abweichende Musterung oder eine strikte Paarung innerhalb der Herde. Steppenzebras besitzen die für Zebras typische Streifenmusterung und sind kleiner als Grevyzebras, jedoch größer als Bergzebras. Männchen und Weibchen sind in der Regel zwischen 1,10 und 1,45 m groß und zwischen 2,17 und 2,46 m lang, wobei männliche Tiere meist rund 10 % größer werden als weibliche Tiere. Männchen sind mit 220 kg bis 320 kg außerdem schwerer als Weibchen, die zwischen 175 kg und 250 kg auf die Waage bringen.
Found in Afrika
Regions
- Afrika
Biomes
Gehegebedürfnisse
Size
Schulterhöhe: 1.2 m
Measured as Schulterhöhe. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 2 of 5
Minimum height
1.25 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Not needed
Water barrier
Not allowed
IUCN Rote Liste
Minimum area
Land
460 m² + 140 m² pro zusätzlichem Tier
Shelter
10 m² pro Tier
Environment
Temperature
14 bis 36°C
Plant coverage
0-30%
Enclosure
Gehege
Terrain
- Sand 0-20%
- Fels 0-20%
- Gras 40-80%
- Wasser 0-10%
- Erde 10-60%
Thriving Relationships
Afrikanische Savanne: sharing a habitat with one of these species fulfils a Thriving requirement.
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Heu
- Pflanzenfresser-Pellets
Conservation
Gruppe und Zucht
Potenziell gefährdet
Least concern
Critically endangered
Wild population
150,000
150,000-250,000 in the wild. Rank 43 of 58 species with a known count, smallest first.
Der Erhaltungszustand der Steppenzebras ist „potenziell gefährdet“, da sie aufgrund der Ausbreitung von Städten und Landwirtschaft vom Verlust ihres Lebensraums und vom Wettbewerb um Weideland mit Nutztieren betroffen sind. In manchen Regionen ist die Wilderei zur Gewinnung von Zebrafellen und Fleisch eine zusätzliche Bedrohung. Obwohl Steppenzebras anpassungsfähiger und weiter verbreitet sind als andere Zebraarten, hat der Druck zu einem Rückgang der Bestände in bestimmten Gebieten geführt; eine Unterart des Steppenzebras (das Quagga) wurde 1878 bis zur Ausrottung gejagt. Naturschützer konzentrieren sich auf den Schutz von Lebensräumen, Maßnahmen gegen Wilderei und eine nachhaltige Landnutzungsplanung. Viele Zebras leben in geschützten Nationalparks. Als weit wandernde Tierart verlassen sie jedoch während ihrer Wanderungen häufig diese Schutzgebiete. Umsiedlungs- und Wiederansiedlungsprogramme haben erfolgreich dazu beigetragen, zuvor rückläufige Bestände zu stärken, und Initiativen der Gemeinden helfen dabei, die Konkurrenz durch Weidevieh zu bewältigen. Organisationen wie die IUCN und der WWF unterstützen Erhaltungsbemühungen mit Forschung, Finanzierung und Beratung, um das langfristige Überleben der wildlebenden Steppenzebras zu sichern.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Steppenzebras leben in freier Wildbahn in zusammengeschlossenen Herden, die aus mehreren Harems bestehen können, dem jeweils ein Hengst, mehrere Stuten und deren Fohlen angehören. Junghengste, die noch keinen eigenen Harem haben, leben in Junggesellenherden. Unter den Stuten eines Harems besteht eine feste Rangordnung, die durch die Dauer der Zugehörigkeit zum Harem bestimmt wird: Die Stute, die sich dem Hengst zuerst angeschlossen hat, ist die Leitstute. Zebrahengste „sichern“ sich junge Stuten, indem sie sich ihnen in deren Familiengruppe nähern, sobald die Stute geschlechtsreif ist. Die Hengste müssen dann das Vatertier der Stute herausfordern und besiegen, erst dann schließt sich ihnen die Stute an. Andere Hengste können den Siegern die Stuten jedoch auch wieder streitig machen. Die Stute bleibt bei dem Hengst, mit dem sie sich als erstes gepaart hat. Eine Zebrastute trägt ihr Fohlen 12 bis 14 Monate aus und bringt dann üblicherweise nur eines zur Welt. Weibliche Jungtiere bleiben bei ihrer Herde, bis sie sich einem Hengst anschließen, mit dem sie nicht verwandt sind. Männliche Jungtiere bleiben dagegen nur bis zur nächsten Trächtigkeit des Muttertiers bei der Herde und schließen sich dann Junggesellenherden an.
Group and breeding
Group
Group size
3 – 6 (bis zu 1 Männchen, bis zu 5 Weibchen)
Male bachelor group
1-6
Female bachelor group
1-6
Offspring dispersal
Männlicher Nachwuchs
Lifecycle and breeding
Life expectancy
20-40 Jahre
Age of sexual maturity
4 Jahre
Age of sexual sterility
Tod
Gestation or incubation
13 Monate
Interbirth period
11 Monate
Wurfgröße
1
Mating system
Polygyn
Mating season
Ganzjährig
Reproduction in captivity
Sehr leicht
Colourmorphs
- Erythristisch
- Amelanistisch
- Pseudomelanistisch
- Teils melanistisch
Dominance
ein dominantes Männchen pro Gruppe, Rangfolge der Weibchen wird durch Alter bestimmt
Verwandte Tiere
- Zebras erkennen sich gegenseitig an ihren unterschiedlichen Streifenmustern.
- Zebras schlafen im Stehen und übernehmen währenddessen „Wachschichten“, in denen sie nach Feinden Ausschau halten.
- Der Zweck der Streifenmusterung von Zebras ist noch immer nicht ganz klar. Sie könnte der Tarnung im hohen Gras oder im Schatten dienen (vor allem bei Fohlen), der Tarnung in der Bewegung, um Räuber zu verwirren, wenn die Herde flüchtet, der Abwehr von Parasiten oder als soziales Erkennungsmerkmal.
- Zebrastuten in einem Harem verhalten sich neuen Stuten gegenüber aggressiv, daher muss der Hengst diese Tiere beschützen, bis sich die Spannungen gelegt haben.
- Zebraherden folgen dem Regen und legen bei Wanderungen Strecken von bis zu 1.600 km zurück, um in der Nähe von Nahrungs- und Wasserquellen zu bleiben.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species