Overview
Die Massai-Giraffe (auch Giraffa tippelskirchi) ist eine Art der Giraffe, die in den Savannen und offenen Wäldern Kenias, Tansanias und Ugandas lebt. Die Massai-Giraffe unterscheidet sich von anderen Giraffenarten durch ihre stacheligen, blattförmigen Flecken in dunkelbraunen bis roten Farbtönen, die durch hellgelbe Verbindungslinien voneinander getrennt sind. Männchen besitzen gut entwickelte Knochenhörner (Ossicones) auf dem Kopf, während die Hörner der Weibchen kleiner und dünner sind. Massai-Giraffen sind riesig und haben den typischen langen Hals: Männchen erreichen durchschnittlich eine Größe von 5,4 m und ein Gewicht von 1.200 kg. Besonders große Exemplare können bis zu 5,8 m groß und 1.300 kg schwer werden. Weibchen sind im Durchschnitt 4,7 m groß und wiegen 800 kg.
Found in Afrika
Regions
- Afrika
Biomes
Gehegebedürfnisse
Size
Größe: 4.7 to 5.4 m
Measured as Größe. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 2 of 5
Minimum height
1.25 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Not needed
Water barrier
Not allowed
IUCN Rote Liste
Minimum area
Land
1,500 m² + 125 m² pro zusätzlichem Tier
Shelter
25 m² pro Tier
Environment
Temperature
12 bis 36°C
Plant coverage
0-100%
Enclosure
Gehege
Terrain
- Gras 20-90%
- Sand 10-50%
- Erde 0-50%
- Fels 0-20%
- Wasser 0-10%
Thriving Relationships
Afrikanische Savanne: sharing a habitat with one of these species fulfils a Thriving requirement.
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Blätter und Zweige
- Heu
Enrichment items
Conservation
Gruppe und Zucht
Stark gefährdet
Least concern
Critically endangered
Wild population
35,000
35,000 in the wild. Rank 34 of 58 species with a known count, smallest first.
Die Massai-Giraffe gilt als stark gefährdet. In den letzten 30 Jahren sind die Bestände aufgrund von Lebensraumverlust, Ausweitung der Landwirtschaft, Konflikten zwischen Mensch und Wildtieren sowie Wilderei wegen Fleisch, Häuten und traditioneller Medizin um mehr als 50 % zurückgegangen. Giraffen verlieren durch die Ausbreitung menschlicher Siedlungen den Zugang zu wichtigen Futter- und Fortpflanzungsgebieten, und politische Instabilität sowie unzureichende Durchsetzung der Wildtiergesetze in Teilen ihres Verbreitungsgebiets erschweren die Bekämpfung der Wilderei. Ungeachtet dieser Herausforderungen gab es jedoch auch bemerkenswerte Erfolge bei der Arterhaltung. Einige Initiativen unter der Leitung von Nichtregierungsorganisationen und nationalen Naturschutzbehörden haben die Überwachung, den Schutz und das Engagement der Bevölkerung verbessert. Ein besseres Verständnis der Bewegungsmuster durch GPS-Ortung und Bestandserhebungen haben zu einer Verbesserung des Lebensraummanagements geführt, und die Wiederansiedlung in Schutzgebieten hat die lokalen Bestände gestärkt. Darüber hinaus hat der Ausbau von Naturschutzgebieten und Ökotourismus den lokalen Gemeinden wirtschaftliche Anreize geboten, die Arterhaltungsmaßnahmen zu unterstützen.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Masai-Giraffen leben in flexiblen sozialen Gruppen, was bedeutet, dass die Tiere oft einer Gruppe beitreten oder sie verlassen, ohne starke Bindungen aufzubauen, und dass sich die Zusammensetzung der Gruppen regelmäßig ändert. Diese Gruppen basieren oft auf Alter, Geschlecht oder Verwandtschaft. Weibchen und ihre Kälber bilden lose Verbände, während Männchen entweder allein leben oder vorübergehende Junggesellengruppen bilden. Masai-Giraffen paaren sich das ganze Jahr über. Ausgewachsene, alleinstehende Männchen nähern sich den Kuhherden und untersuchen deren Urin auf Anzeichen von Brunst. Zur Balz gehört es, rivalisierende Männchen zu bekämpfen und die Weibchen zu beschnuppern, bis sie sich zur Paarung bereit erklären. Giraffen tragen 13 bis 15 Monate lang ihre Kälber aus. Kurz vor der Geburt trennt sich das Muttertier von der Herde. Sie bringt ein Kalb zur Welt, obwohl gelegentlich auch Zwillinge verzeichnet wurden. Das Kalb fällt 1,5 m tief auf den Boden und kann innerhalb einer Stunde nach der Geburt laufen. Die Mutter versteckt das Kalb in Büschen und sucht allein nach Futter, bis es etwa 3 Wochen alt ist. Dann schließen sich Mutter und Kalb wieder der Herde an. Giraffen fangen im Alter von 1 Monat an, feste Nahrung zu fressen, wobei die Entwöhnung schrittweise erfolgt und spätestens im Alter von 1 Jahr abgeschlossen ist. Die Kälber sind bis zu einem Alter von etwa 18 Monaten eng mit ihrer Mutter verbunden, bevor sie sich von ihr lösen. Giraffen erreichen ihre Geschlechtsreife mit etwa 4 Jahren. Junge Bullen verlassen mit 3 Jahren ihre Geburtsherde, um sich einer Junggesellenherde anzuschließen, und werden nach und nach immer eigenständiger, bis sie mit etwa 7 Jahren ganz allein unterwegs sind. Kühe bleiben meistens bei den Herden ihrer Mütter, können aber im Laufe ihres Lebens gelegentlich zu anderen wechseln.
Group and breeding
Group
Group size
3 – 12 (bis zu 3 Männchen, bis zu 9 Weibchen)
Male bachelor group
1-12
Female bachelor group
1-12
Offspring dispersal
Männlicher Nachwuchs
Lifecycle and breeding
Life expectancy
25-37 Jahre
Age of sexual maturity
4 Jahre
Age of sexual sterility
32 Jahre
Gestation or incubation
14.2 Monate
Interbirth period
21.8 Monate
Wurfgröße
1
Mating system
Polygyn
Mating season
Ganzjährig
Reproduction in captivity
Leicht
Colourmorphs
- Leuzistisch
Dominance
weibliche Dominanz basiert auf Alter, bevorzugt ältere Männchen
Verwandte Tiere
- Die Giraffe ist das Tier mit der größten Körperhöhe der Welt.
- Die Zunge einer Giraffe ist 45 cm lang und kann zum Greifen verwendet werden.
- Giraffenbullen schleudern im Kampf ihre Hälse gegeneinander und versuchen, sich mit ihren Hörner zu verletzen, um sich so das Recht zur Paarung mit einer Kuh zu sichern.
- Die Haut von Giraffen gibt Stoffe ab, die Parasiten fernhalten und ihnen einen sehr eigenen Geruch verleihen.
- Giraffen verfügen über robuste Lippen und kräftige Kiefer, mit denen sie Dornen und zähe Blätter zerkauen können, die viele andere Pflanzenfresser meiden.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species