Zum Inhalt springen
WikilyWIKILY
Alle Spiele21 Wikis · wähle dein Spiel
Spitzmaulnashorn

Spitzmaulnashorn

Diceros bicornis
  • Gehege

Overview

Das Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis), auch bekannt als Hakenlippen-Nashorn, ist ein großes Huftier, das in den Gras- und Buschlandschaften Süd- und Ostafrikas zu Hause ist. Spitzmaulnashörner tragen zwei Hörner im Gesicht, wobei das vordere deutlich länger ist als das hintere. Sie haben dicke, graue Haut, stämmige Gliedmaßen, kleine Augen und ovale Ohren. Spitzmaulnashörner erreichen eine Schulterhöhe von 1,4 bis 1,8 m, eine Länge von 3 bis 3,75 m und ein Gewicht von 800 bis 1.400 kg. Männchen und Weibchen besitzen eine ähnliche Größe.

Spitzmaulnashorn

Found in Afrika

Regions

  • Afrika

Gehegeanforderungen

Spitzmaulnashorn

Male

Spitzmaulnashorn

Female

Spitzmaulnashorn

Juvenile

Gehegebedürfnisse

Size

Schulterhöhe: 1.55 to 1.6 m

Human
Male
Female

Measured as Schulterhöhe. The person stands 1.75 m tall for scale.

Ernährung und Beschäftigung

Barrier

Barrier grade

Grade 4 of 5

Minimum height

2 m minimum

1 m
Fence

Climbing & water

Climb proof

Not needed

Water barrier

Not allowed

Combine this animal with others in the barrier planner.

Barrier planner
Barrier types

IUCN Rote Liste

Minimum area

Land

770 m² + 770 m² pro zusätzlichem Tier

Shelter

40 m² pro Tier

Environment

Temperature

14 bis 41°C

Plant coverage

0-50%

Enclosure

Gehege

Terrain

  • Gras 10-60%
  • Sand 10-40%
  • Erde 10-60%
  • Fels 0-20%
  • Wasser 10-40%

Conservation

Gruppe und Zucht

Vom Aussterben bedroht

Least concern

Critically endangered

Wild population

3,150

3,150 in the wild. Rank 12 of 58 species with a known count, smallest first.

Spitzmaulnashörner waren einst weit verbreitet, doch mittlerweile sind sie vom Aussterben bedroht – etliche Unterarten sind bereits ausgestorben. Ihnen drohen zahlreiche Gefahren, vor allem die Wilderei wegen ihrer Hörner, die in der traditionellen Medizin verwendet werden oder als Statussymbol gelten. Durch die Wilderei ging die Population der Spitzmaulnashörner zwischen den 1970er und 1990er Jahren um mehr als 90 % zurück. Außerdem führte, wie bei vielen Savannenarten, die Vergrößerung von Ackerland und Siedlungen dazu, dass sie einen Großteil ihres Lebensraums verloren haben. Militärische Konflikte in ihrem Verbreitungsgebiet erschweren die Durchsetzung von Gesetzen und Schutzmaßnahmen. Zu den wichtigsten Arterhaltungsmaßnahmen in Afrika gehören Patrouillen gegen Wilderei, strengere Strafverfolgung und der Einsatz von GPS-Ortung und Drohnen zum Schutz der Nashörner in freier Wildbahn. Außerdem wurden mehrere Umsiedlungs- und Wiederansiedlungsprogramme durchgeführt, bei denen Tiere aus Hochrisikogebieten in sicherere Reservate oder ehemalige Reviere gebracht wurden. Gemeinschaftsbasierte Projekte fördern den Ökotourismus und die Aufklärung zum Thema Nashörner und helfen den Menschen, vom Schutz dieser symbolträchtigen Tiere zu profitieren, anstatt sie zu jagen. So konnte sich die Population der Spitzmaulnashörner in den letzten Jahren langsam erholen. Dennoch sind sie stark gefährdet und auf Schutzmaßnahmen angewiesen.

Zoopedia sketchbook

Spitzmaulnashorn

Tierfakten

Keeper notes

Spitzmaulnashörner sind im Allgemeinen Einzelgänger, abgesehen von Müttern mit ihren Kälbern. Bei Begegnungen zwischen einzelnen Tieren können sich jedoch kurzfristige, lockere Bindungen entwickeln. Sowohl männliche als auch weibliche Spitzmaulnashörner besitzen Territorien, die sich häufig überlappen. Die Fortpflanzung findet bei dieser Art das ganze Jahr über statt, wobei die meisten Geburten gegen Ende der Regenzeit erfolgen. Männliche Tiere orten Weibchen anhand ihrer Exkremente. Treffen sie aufeinander, kann die Begegnung aggressiv verlaufen. Auch gegenüber anderen Männchen zeigen sie Aggression, insbesondere wenn es um die Konkurrenz um ein Weibchen geht. Weibchen wiederum wehren unerwünschte Annäherungsversuche kämpferisch ab. Bis zu zwei Wochen vor der Paarung bilden ein Männchen und ein Weibchen eine vorübergehende Gemeinschaft. Während dieser Bindungszeit verbringen sie die meiste Zeit mit gemeinsamem Fressen, Schlafen und Wandern. Das Männchen initiiert die Paarung, doch ist das Weibchen noch nicht empfänglich, wehrt es ihn aggressiv ab. Befindet sich das Weibchen in der Brunst, lässt es die Paarung zu. Der Geschlechtsakt dauert 20 bis 40 Minuten, danach trennen sich die Wege der beiden Tiere wieder. Trächtigkeiten bei Spitzmaulnashörnern dauern 15 Monate, nach denen das Weibchen ein einzelnes Kalb zur Welt bringt. Neugeborene Nashörner ernähren sich etwa einen Monat lang ausschließlich von der Mutter und beginnen dann, zusätzlich zur Muttermilch weiche Gräser zu fressen und Wasser zu trinken. Kälber werden im Alter von 18 Monaten entwöhnt, aber bleiben bei ihrer Mutter, bis sie zwischen 2 und 4 Jahre alt sind. Mit zunehmendem Alter trennen sie sich von ihren Müttern, um ihre eigenen Territorien zu gründen. Junge Nashörner können einer lose verbundenen Gruppe anderer jugendlicher Tiere beitreten oder allein umherziehen. Männliche Spitzmaulnashörner erreichen die Geschlechtsreife mit 7 oder 8 Jahren, Weibchen mit 5 bis 7 Jahren etwas früher.

Group and breeding

Group

Group size

1 – 3 (bis zu 1 Männchen, bis zu 2 Weibchen)

Male bachelor group

1

Female bachelor group

1-2

Offspring dispersal

Keine

Lifecycle and breeding

Life expectancy

30-45 Jahre

Age of sexual maturity

7 Jahre

Age of sexual sterility

Tod

Gestation or incubation

15 Monate

Interbirth period

9 Monate

Wurfgröße

1

Mating system

Polygyn

Mating season

Ganzjährig

Reproduction in captivity

Schwer

Verwandte Tiere

  • Spitzmaulnashörner knurren und schreien bei Angst oder in Konfliktsituationen.
  • Spitzmaulnashörner leben in Symbiose mit Vögeln wie Madenhackern und Reihern, die Parasiten von ihrer Haut entfernen.
  • Spitzmaulnashörner ernähren sich hauptsächlich durch Grasen (Blätter von Sträuchern, Büschen und Bäumen) und haben stabile, greiffähige Lippen, die an diese Art der Nahrungssuche angepasst sind.
  • Von den acht Unterarten des Spitzmaulnashorns existieren nur noch drei: das Ostafrikanische, das Mittelsüdliche und das Südwestliche Spitzmaulnashorn. Eine vierte Unterart, das Uganda-Spitzmaulnashorn, könnte in Reservaten außerhalb Ugandas überleben.
  • Spitzmaulnashörner sind untereinander extrem aggressiv: 50 % der Männchen und 30 % der Weibchen, die eines natürlichen Todes sterben, fallen Verletzungen infolge von Konflikten zum Opfer.

Taxonomy

Class

Mammalia

Order

Perissodactyla

Family

Rhinocerotidae

Genus

Diceros

Species

Diceros bicornis

Related animals

Same family, then shared biomes and regions
Spitzmaulnashorn

Spitzmaulnashorn

Diceros bicornis

Klasse

Säugetier

Vorkommen

Afrika

Vom Aussterben bedroht

CR

Gehege

Gehege

Biome

Wüste, Graslandschaft

Schulterhöhe

1.55 to 1.6 m

Barrierestufe

Hauptspiel

Tritt der Creator-Community beiDie Leute, die das Planet Zoo 2-Wiki bauen, sind in unserem Discord. Stell Fragen, schlag Seiten vor oder bau mit uns daran.Discord beitreten (öffnet Discord in einem neuen Tab)