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Waldohreule

Waldohreule

Asio otus
  • Voliere

Overview

Die Waldohreule (Asio otus), auch bekannt als Nordische Waldohreule, Kleine Horn-Eule oder Katzen-Eule, ist eine mittelgroße Eule, die in weiten Teilen Europas, Asiens, Nordamerikas und Teilen Nordafrikas vorkommt. Sie lebt in Wäldern, Forsten und dichten Buschwerken, oft in der Nähe von offenen Graslandschaften oder Wiesen, wo sie kleine Säugetiere wie Wühlmäuse und Mäuse jagen kann. Die Waldohreule zeichnet sich durch lange, aufrecht stehende Ohrbüschel, orangefarbene Augen und ein fleckiges braunes Gefieder aus. Weibchen sind in der Regel größer als Männchen, mit einer Größe von 27 cm bis 40 cm, einer Flügelspannweite von 90 cm bis 100 cm und einem Gewicht von 260 g bis 435 g. Männchen sind 25 cm bis 37 cm groß, haben eine Flügelspannweite von 84 cm bis 95 cm und wiegen zwischen 220 g und 305 g.

Waldohreule

Found in Nördliche Hemisphäre

Regions

  • Afrika
  • Asien
  • Europa
  • Nordamerika

Gehegeanforderungen

Waldohreule

Male

Waldohreule

Female

Colourmorphs

Albino
Albino

Gehegebedürfnisse

Size

Beinspannweite: 0.89 to 0.95 m

Human
Male
Female

Measured as Beinspannweite. The person stands 1.75 m tall for scale.

Ernährung und Beschäftigung

Barrier

Barrier grade

Grade 2 of 5

Minimum height

1 m minimum

1 m
Fence

Climbing & water

Climb proof

Not needed

Water barrier

Not allowed

Combine this animal with others in the barrier planner.

Barrier planner
Barrier types

IUCN Rote Liste

Minimum area

Land

250 m² + 50 m² pro zusätzlichem Tier

Flying

50 m² + 40 m² pro zusätzlichem Tier

Shelter

5 m² pro Tier

Environment

Temperature

-14 bis 36°C

Plant coverage

30-100%

Enclosure

Gehege mit Dach

Terrain

  • Grober Sand 0-5%
  • Fels 0-20%
  • Erde 20-90%
  • Gras 10-80%
  • Wasser 0-40%

Conservation

Gruppe und Zucht

Nicht gefährdet

Least concern

Critically endangered

Wild population

2,200,000

2,200,000 - 3,700,000 in the wild. Rank 58 of 58 species with a known count, smallest first.

Waldohreulen kommen zahlreich vor und gelten als „nicht gefährdet“, doch ihre Populationen sind insgesamt rückläufig. Sie sind auf dichte Wälder zum Nisten und offenes Grasland zum Jagen angewiesen, doch durch die Beseitigung von Hecken, die Rodung von Wäldern und die Intensivierung der Landwirtschaft sind die verfügbaren Brut- und Nahrungsgebiete zurückgegangen. Eine weitere ernsthafte Bedrohung für alle Greifvögel ist die Sekundärvergiftung durch Nagergifte, die zur Bekämpfung von Ratten eingesetzt werden. In städtischen Gebieten können Stromleitungen und der Straßenverkehr zusätzlich zum Tod von Eulen führen. Der Schwerpunkt beim Schutz der Waldohreule liegt auf dem Erhalt und der Wiederherstellung von Lebensräumen sowie einer verantwortungsvollen Landbewirtschaftung. Die Erhaltung von Mischwäldern und Graslandmosaiken sowie die Bereitstellung künstlicher Nistmöglichkeiten unterstützen die bestehenden Populationen. Die Reduzierung des Einsatzes schädlicher Nagergifte zugunsten tierfreundlicher Schädlingsbekämpfungsmethoden ist ebenfalls ein wichtiger Schritt. Aufklärungskampagnen für die Öffentlichkeit konzentrieren sich darauf, die wichtige Rolle der Eulen für ein ausgewogenes Ökosystem hervorzuheben, das Raubtiere, Beutetiere und Menschen unterstützt.

Zoopedia sketchbook

Waldohreule

Tierfakten

Keeper notes

Während eines Großteils der Paarungszeit sind Waldohreulen ziemlich territorial und leben allein, wobei die Paare ihre Nistplätze aggressiv gegen andere Eulen verteidigen. Außerhalb der Paarungszeit treffen sie sich jedoch oft in Gruppen von bis zu 20 Eulen an gemeinschaftlichen Schlafplätzen. Diese gemeinschaftlichen Schlafplätze bieten Schutz vor Fressfeinden, schlechtem Wetter und helfen den Eulen, gute Jagdgebiete in der Nähe zu finden. Die Balz und Paarung der Waldohreule findet im späten Winter oder zu Beginn des Frühlings statt, wenn die Männchen ihr Revier festlegen und die Weibchen mit Gesängen und Flugkünsten anlocken. Manchmal bringen die Männchen ihren potenziellen Partnerinnen Futter, um sie zu beeindrucken. Die Paare bleiben während der Paarungszeit monogam. Allerdings paaren sich Waldohreulen in der Regel nicht jedes Jahr mit demselben Partner. Die Paare suchen sich dann ein verlassenes Nest, anstatt selbst eins zu bauen. Das Weibchen legt im Schnitt 4 bis 6 Eier, wobei die Gelege auch 2 bis 10 Eier umfassen können. Sie brütet die Eier etwa 25 bis 30 Tage lang aus, während das Männchen sie mit Futter versorgt. Nach dem Schlüpfen bleiben die Küken etwa 3 Wochen im Nest, bevor sie es verlassen, um sich auf nahegelegenen Ästen niederzulassen, wo sie weiterhin von ihren Eltern gefüttert werden. Mit etwa 5 Wochen sind sie flügge und verlassen in der Regel bis zum Spätsommer das Brutgebiet. Waldohreulen erreichen mit einem Jahr die Geschlechtsreife, allerdings paaren sich viele von ihnen nicht sofort in der nächsten Paarungszeit, wenn die Bedingungen dafür nicht besonders günstig sind.

Group and breeding

Group

Group size

1 – 2 (bis zu 1 Männchen, bis zu 1 Weibchen)

Male bachelor group

1

Female bachelor group

1

Offspring dispersal

Sämtlicher Nachwuchs

Lifecycle and breeding

Life expectancy

10-13 Jahre

Age of sexual maturity

1 Jahr

Age of sexual sterility

Tod

Gestation or incubation

1.1 Monate

Interbirth period

12 Monate

Gelegegröße

2-4

Nest Type

Nest, schalenförmig, mittel

Mating system

Monogam

Mating season

Frühling

Reproduction in captivity

Durchschnittlich

Dominance

altersbasierte Rangordnung in gemeinschaftlichen Schlafplätzen außerhalb der Brutzeit

Verwandte Tiere

  • Die Waldohreule nutzt oft alte Nester, die von anderen Vögeln gebaut wurden, vor allem die von Krähen oder Elstern.
  • Die „langen Ohren“ der Waldohreule sind in Wirklichkeit keine Ohren, sondern Federn, die zur Tarnung und Kommunikation dienen.
  • Die Waldohreule besitzt spezielle Federn mit weichen, gefransten Rändern, die ihren Flug nahezu geräuschlos machen und es ihr ermöglichen, sich so unbemerkt ihrer Beute zu nähern.
  • Die Waldohreulenpopulationen, die in den kälteren nördlichen Regionen leben, ziehen im Winter gen Süden, während die Tiere in milderen Gegenden eher das ganze Jahr über bleiben.
  • Die Waldohreule ist hervorragend getarnt und sitzt tagsüber meist ruhig in dichten Nadelbäumen, wodurch sie oft unbemerkt bleibt, selbst wenn sie sich in der Nähe von Menschen aufhält.

Taxonomy

Class

Aves

Order

Strigiformes

Family

Strigidae

Genus

Asio

Species

Asio otus
Waldohreule

Waldohreule

Asio otus

Klasse

Vogel

Vorkommen

Afrika, Asien, Europa, Nordamerika

Nicht gefährdet

LC

Gehege

Voliere

Biome

Taiga, Gemäßigt, Feuchtgebiete, Graslandschaft

Beinspannweite

0.89 to 0.95 m

Barrierestufe

Enthüllt: 4 Aug 2026

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