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Schwalbenschwanz

Schwalbenschwanz

Papilio machaon
  • Vivarium

Overview

Der Schwalbenschwanz (auch Papilio machaon) ist ein in gemäßigten Regionen, Waldlandschaften und sogar Tundren Europas, Asiens und Nordamerikas lebender Schmetterling. Er hat blassgelbe Flügel mit grauschwarzen Mustern auf den Vorderflügeln und blauschwarze Akzente sowie rote Augenflecken auf den Hinterflügeln. Diese verfügen außerdem über einen längeren „Schwanz“, der den Tieren ihren Namen gibt. Die Raupe des Schwalbenschwanzes ist dick und blassgrün mit schwarzen und orangen Zeichnungen auf jedem Körpersegment. Die Puppen haben verschiedene Farben von grün bis braun mit helleren Tarnmustern. Es gibt keinen sexuellen Dimorphismus hinsichtlich Größe und Aussehen und die durchschnittliche Flügelspannweite beträgt 6,5 bis 8,6 cm.

Schwalbenschwanz

Found in Europa, Asien, Nordamerika

Regions

  • Asien
  • Europa
  • Nordamerika

Gehegeanforderungen

Schwalbenschwanz

Adult

Gehegebedürfnisse

Size

Beinspannweite: 0.07 m

Human
Male
Female

Measured as Beinspannweite. The person stands 1.75 m tall for scale.

IUCN Rote Liste

Environment

Temperature

18 bis 24°C

Humidity

40-60%

Conservation

Gruppe und Zucht

Nicht gefährdet

Least concern

Critically endangered

Der Schwalbenschwanz wird derzeit nicht als gefährdet eingestuft, obwohl die Populationen in einigen Regionen aufgrund von Lebensraumverlust, Wasserverschmutzung und Klimawandel abnehmen. In gewissem Umfang werden alle Schmetterlingsarten gesammelt, aber für diese Art ist das Ausmaß nicht besorgniserregend. Wo sie heimisch ist, kommt diese Art in Schutzgebieten regelmäßig vor. Rückgängen regionaler Bestände sollte durch den Schutz wichtiger Lebensräume – insbesondere der Brutplätze in Mooren – sowie durch eine Überwachung der Bestände entgegengewirkt werden. Die langfristigen Aussichten für den Schwalbenschwanz sind gut und sein Gesamtbestand gilt als wachsend.

Tierfakten

Keeper notes

Wie die meisten Schmetterlinge hat auch der Schwalbenschwanz außer der Paarung und dem Wettkampf um Partner keine sozialen Bedürfnisse, toleriert jedoch Artgenossen in seiner Nähe, falls Zugang zu genügend Ressourcen besteht. Die Paarungszeit findet im Hochsommer zwischen Juni und Juli statt. Schwalbenschwanzmännchen zeigen ein „Gipfelbalz“-Paarungsverhalten, bei dem sie versuchen, ein Revier am höchsten Punkt eines Hügels zu verteidigen. Männchen, die ein Revier in großer Höhe halten, haben bessere Chancen, sich zu paaren, da auch die Weibchen zur Paarung zu den höchsten Punkten des Geländes fliegen. Wenn ein Weibchen einen Partner ausgewählt hat, klammern sich beide an einen Pflanzenstängel, wenden sich voneinander ab und verbinden die Enden ihrer Hinterleiber. Kurz nach der Paarung legt das Weibchen innerhalb von vier Tagen 200 bis 430 Eier – eins nach dem anderen auf jeweils ein Blatt. Vier bis zehn Tage später schlüpfen die Raupen. Sie ernähren sich drei bis vier Wochen lang von den weichen jungen Blättern von Pflanzen wie Möhren und Fenchel und spinnen danach einen Kokon. Nach der Verpuppung schlüpfen sie nach 10 bis 20 Tagen als ausgewachsene Schmetterlinge. Ist die Verpuppung gegen Ende des Sommers erfolgt, können sie bis zum nächsten Jahr im Kokon bleiben, wenn die Temperaturen wieder steigen. Je nach Jahreszeit überwintern geschlüpfte Tiere oder begeben sich sofort auf die Suche nach einem Partner. Da Schwalbenschwänze eine Woche nach der Paarung sterben, können vorher überwinternde Tiere bis zu 9 Monate leben.

Group and breeding

Lifecycle and breeding

Life expectancy

0.5-1 Jahre

Gestation or incubation

1.2 Monate

Interbirth period

10.8 Monate

Wurfgröße

1

Mating season

Sommer

Verwandte Tiere

  • Der Schwalbenschwanz ist die größte im Vereinigten Königreich vorkommende Schmetterlingsart.
  • Die Raupe des Schwalbenschwanzes hat ein oranges Organ namens Osmaterium auf dem Kopf, dass bei Gefahr ausgestülpt wird und üble Gerüche produziert, um Fressfeinde abzuschrecken.
  • Die Raupe des Schwalbenschwanzes wird von einer Wespenart namens Trogus lapidator parasitiert, die ihre Eier in die Körperhöhle der Raupe legt und sich während der Verpuppung von ihr ernährt, bis die ausgewachsene Wespe aus dem Kokon schlüpft.
  • Die Zunge des Schwalbenschwanzes ist an das Fressen von Blumen mit vielen kleinen, dünnen und rohrförmigen Blättern wie beispielsweise Löwenzahn angepasst.
  • Der Schwalbenschwanz fliegt verglichen mit vielen anderen Schmetterlingsarten schnell und direkt.

Taxonomy

Class

Insecta

Order

Lepidoptera

Family

Papilionidae

Genus

Papilio

Species

Papilio machaon
Schwalbenschwanz

Schwalbenschwanz

Papilio machaon

Klasse

Insekt

Vorkommen

Asien, Europa, Nordamerika

Nicht gefährdet

LC

Gehege

Vivarium

Biome

Gemäßigt, Graslandschaft, Taiga, Tundra

Beinspannweite

0.07 m

Enthüllt: 11 Aug 2026

Hauptspiel

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