Briefe, Tagebücher, Anrufprotokolle und gemalte Aufzeichnungen, die in Idyll zurückgelassen wurden. Das Archiv-Menü enthält auch das eigene Vokabular der Welt - was Astra ist, was die Vene ist, was Verschmelzen bedeutet - deshalb steht beides hier.
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Vollständig wiedergegeben, in der Reihenfolge, in der ihre Seiten gelesen werden.
Tagebuch von Clovis (alt) (7 Seiten)
Seite 1 Ich bin doch nur ein Florist - warum muss ich mich mit dem Leben auseinandersetzen? Jedenfalls ist Blumi mein bester Freund … Ich spüre, wie sehr es sich um mich sorgt. Der Lebenskraftsamen ist für Blumi sehr wichtig. - Mir ist aufgefallen, dass Iris dazu beitragen können, dass Pflanzen in ihrer Nähe besser wachsen. Vielleicht kann man daraus etwas lernen? Seite 2 Als ich aufwachte, war ich von Iriden umgeben. Alle sechs Formen, alle da. Blumi und ein paar Iriden haben mich gleich zur heutigen Forschung gedrängt. - Oh nein, ich habe vergessen, für Clovis Junior zu kochen. Hoffentlich ist er nicht verhungert. - Was soll ich sagen? Er hat sogar selbst kochen gelernt. Und er hat mir auch noch etwas gekocht. Seite 5 Alle Formen von Iris können anderen Pflanzen beim Wachsen helfen, aber es gibt einige Unterschiede zwischen ihnen. Die Kraft der Iris aus dem Blumenmeer ist sanft und weich. Die Kraft der Iris aus dem Rostbraunen Hochland ist intensiv und leidenschaftlich. Die Kraft der Iris aus dem Sternfallwald ist ruhig und subtil. Die Kraft der Iris aus den Nimbusfeldern ist hell und lebendig. Die Kraft der Iris aus dem Beryll-Tal ist elegant und verträumt. Die Kraft der Iris aus der Schneewehenaue ist luftig und anmutig. … Ich frage mich, was solche Unterschiede hervorgerufen hat. Seite 11 Durch Unterschiede zwischen Tag und Nacht sowie im Gelände kann sich Elementarenergie in unterschiedlichen Gebieten leicht unterscheiden und unterschiedliche Iris-Formen entstehen lassen. Es muss aber entscheidendere Gründe geben. - Ich war zu sehr in meine Untersuchungen vertieft und vergaß, Zeit mit Clovis Junior zu verbringen. Hoffentlich verübelt er es mir nicht. Ich sollte mir morgen frei nehmen und etwas Zeit mit ihm verbringen. Seite 12 Kaum war ich draußen, lief mir Blumi über den Weg, die nach mir gesucht hatte. Tja, damit war mein Plan, mit dem kleinen Clovis loszuziehen, wohl dahin. - Die Forschung hat zwei Jahre gedauert. Endlich habe ich mit Blumis Hilfe die Kraft von sechs verschiedenen Irissen extrahiert und in einem einzigen Samen vereint. Aus irgendeinem Grund habe ich das Gefühl, dieser Samen duftet … nach Erde? Blumi hat sich bedankt und den Lebenskraftsamen mitgenommen. Ja, ich habe diesen Samen Lebenskraftsamen genannt, auch wenn er vielleicht gar nicht so mächtig ist. Seite 13 Ein paar Tage später kam Blümchen wieder zu mir. Irgendwie war es größer geworden … Entwickelt hatte es sich nicht - ich schätze, es steckte einfach mehr Lebenskraft in ihm. Eigentlich sollte das etwas Gutes sein, doch Blümchen war ein wenig niedergeschlagen. - Es zeigte auf die Idolsäule auf dem Platz. Ich war überrascht. War die Forschung für Äolus oder Lady Irelia bestimmt? Doch ich hätte nichts anderes tun können. Trotz meines ausgeprägten Gespürs für das Leben und meines Rufes als sogenannter Lebensflorist bin ich nichts weiter als ein Florist. Mir bleibt nur, mehr Zeit mit Klein-Clovis zu verbringen. Seite 16 Klein-Clovis ist noch nicht erwachsen, aber ich werde langsam alt. Dass er ein so selbstständiger Junge ist, macht mich stolz. Zugleich plagen mich Schuldgefühle. Ich habe ihn vernachlässigt, als er mich am dringendsten brauchte. - Ich spüre, wie mein Leben langsam dahinschwindet. Ich glaube nicht, dass mir noch viel Zeit bleibt. Ich hoffe, Klein-Clovis wird nicht allzu traurig sein. Wenn der allmächtige Äolus oder Lady Irelia mein Gebet hören können: Schickt Klein-Clovis bitte einen Freund, wenn ich fort bin. Ich kann einfach nicht gehen, wenn ich weiß, dass Klein-Clovis ganz allein auf dieser Welt zurückbleibt.
Ein Brief
Mein Urgroßvater war Musiker. Als die Welt ihre Farben verloren hatte, schenkte er den Menschen mit seiner Musik neuen Mut. Doch selbst Musik, die die Seele heilt, kann keinen Hunger stillen. Er brach zusammen. Erst eine Parfümeurin brachte ihn mit süßem Nektar wieder zu sich. Später konnte er ihre Bitte nicht ausschlagen. Er trat ihr Erbe an und wurde selbst Parfümeur. Doch an diesem windstillen Ort fühlte er sich gefangen. … Nach langer Zeit hielt er es nicht mehr aus und rannte bis zu einer Klippe. Damals war die Silberne Meerenge noch farblos. Anders als Blütenstadt hatte die Gnade des Wächters sie noch nicht erreicht. Endlose Stürme tobten über die Crescendoklippe, die man das „Totenland der tausend Winde“ nannte. Und ausgerechnet dort begegnete mein Urgroßvater einigen Tschirpis, die im Wind sangen. Gemeinsam trällerten sie aus voller Kehle … Nicht einmal der Wind konnte ihre Seelen davontragen. Sie waren frei. Sie sangen von Freiheit. … Viele Jahre später brachte der Wächter das Grün zurück, und die Silberne Meerenge erwachte zu neuem Leben. Auf der Crescendoklippe verschmolz mein Urgroßvater mit einem Tschirpi. Gemeinsam flogen und sangen sie im frischen Wind. Aus diesem Lied entstand die Glocke der Freiheit. Sie brachte Freiheit - und einen mächtigen Wind, der in die Ferne führte. … Mein Urgroßvater gab das Erbe des Parfümeurs an meine Großmutter weiter. Endlich war er wirklich frei. Man sagt, der mächtige Wind trug ihn dorthin, wohin er wollte. Ich beneide ihn. … Wenn Flatterwürfe doch über das Meer fliegen könnten. Mein Partner und ich haben uns das immer gewünscht. Wenn es doch einen mächtigen Wind gäbe, der weit in die Ferne führt. Ich glaube, wir könnten auf diesem Wind die Freiheit finden. … Jetzt ist der Wind da.
Blitzelin-Anrufprotokoll (5 Seiten)
Anrufendes Blitzelin: Hallo? Hallo? Antwortendes Blitzelin: Hallo ... Anrufendes Blitzelin: Wo warst du gerade? Und warum siehst du so fertig aus? Antwortendes Blitzelin: Ich habe mit dem „Föhn“ unterhalten … Er wollte einfach nicht die Klappe halten. Anrufendes Blitzelin: … Das kenne ich nur zu gut. Anrufendes Blitzelin: Trotzdem beeindruckend … dass du das so lange durchgehalten hast. Antwortendes Blitzelin: Na ja, der „Föhn“ antwortet halt immer ziemlich laut. Ich meine, es ist irgendwie ganz nett. Anrufendes Blitzelin: Du willst doch nicht … Antwortendes Blitzelin: Morgen … Anrufendes Blitzelin: Du bist echt hoffnungslos. Anrufendes Blitzelin: Hallo? Hörst du mich? Antwortendes Blitzelin: Jep. Anrufendes Blitzelin: Hallo? Hörst du mich? Antwortendes Blitzelin: Jep. Anrufendes Blitzelin: Hey … Antwortendes Blitzelin: Warte mal. Wir stehen direkt voreinander. Warum reden wir nicht einfach normal? Anrufendes Blitzelin: Das ist Tradition! Kommunikation über elektrische Ströme, direkt ins Herz - so machen wir das eben! Antwortendes Blitzelin: Klar, direkt ins Herz … aber manchmal versperrt es die Sicht. Anrufendes Blitzelin: Hast du gerade etwas Gemeines über mich gedacht? Antwortendes Blitzelin: Und die Ohren offenbar auch … Anrufendes Blitzelin: Moment … Warum telefonieren wir hier überhaupt mitten in der Nacht? Antwortendes Blitzelin: Was, würdest du lieber tagsüber unter dem Blitzbaum Schlange stehen? Anrufendes Blitzelin: Nein, ich meine: warum gehen wir nicht gleich jetzt zum Blitzbaum? Antwortendes Blitzelin: Du musst verstehen, dass manche von uns es nicht mögen, wenn beim Telefonieren jemand mithört … Anrufendes Blitzelin: Mit „manche von uns“ meinst du? Antwortendes Blitzelin: Ich meine: die Sorte, die dir das Fell so durchzappt, dass es zu Berge steht. Anrufendes Blitzelin: Hey, was glaubst du, warum bewacht Boss Wolschock den Blitzbaum, ohne auch nur einmal anzurufen? Antwortendes Blitzelin: Boss Wolschock macht schon Anrufe, aber nur nachts. Anrufendes Blitzelin: Wieso das? Antwortendes Blitzelin: Vielleicht hat es Angst, dass jemand mithören könnte. Anrufendes Blitzelin: Sariu, du magst die Süßholzfrüchte auch, die in drei Teile aufplatzen? Ich dachte, im ganzen Blitzwald würde nur ich sie mögen! Anrufendes Blitzelin: Wenn du doch nur nach Blitzwald kommen könntest! Ich würde so gern die mit dir teilen, die ich gestern gefunden habe! Blitzbaum: Du stehst mir … von allen … am nächsten. Anrufendes Blitzelin: Hm? Warum sagst du das denn plötzlich? Anrufendes Blitzelin: Aber du hast recht! Wir sind uns noch nie begegnet, und ich weiß nicht, ob ich jemals zu dir kommen kann … trotzdem bedeutet mir niemand so viel wie du! Anrufendes Blitzelin: Alle anderen Blitzelin finden mich komisch. Nur du willst mit mir befreundet sein. Blitzbaum: Du bist … etwas Besonderes … weil du … du bist. Anrufendes Blitzelin: Sariu, du klingst gerade, als wärst du tausend Jahre alt! Haha!
Forschungsbericht zur Eisknorps-Spezies (3 Seiten)
Um diese großohrigen Eisknorpse zu untersuchen, habe ich mich für einen Besuch des Bestienfangkamms entschieden. Mir ist egal, was sie mich nennen, ich glaube nicht, dass mich für immer das Pech verfolgt! - Mein Versuch, sie unerkannt zu beobachten, ist gescheitert. Einige Eisknorpse haben mich angegriffen und gaben erst auf, als ich ins Gluwelp-Territorium floh. Ich habe aber eine gute Idee. Vielleicht sind Eisknorpse nicht nur sehr aufmerksam, vielleicht haben sie besseres Gehör als andere Aniimo. Ich starte noch einen Versuch. - 29 Versuche und alle erfolgreich. Irgendwas sagt mir, dass es mit dem nächsten Versuch schiefgeht, bevor ich eine schöne runde Zahl erreiche! Komm schon, Sayn, einmal geht noch! Also gut, ich habe den letzten Bericht schon wieder verloren. Aber das macht nichts, denn diesmal habe ich eine neue Erkenntnis gewonnen! Meine Glückssträhne scheint endlich angebrochen zu sein! Hätten mich diese Wesen nicht in diese abgelegene Ecke gejagt, wäre ich nicht zufällig auf dieses Gerücht gestoßen. Nein, Angelegenheiten der Aniimologie können nicht als Gerüchte bezeichnet werden. Das ist echtes Geheimwissen! - Wie sich herausstellt, kämpfen die Familien der Eisknorps und Gluwelpen schon seit Ewigkeiten gegeneinander um die Herrschaft über den Bestienfangkamm. Allerdings herrscht zwischen ihnen nicht nur Feindseligkeit, denn einige Eisknorpse und Gluwelpen sind insgeheim befreundet. Es ist erwähnenswert, dass Eisknorpse und Gluwelpen einst friedlich nebeneinander lebten und eine einfache Beziehung zueinander pflegten: Eisknorpse schufen Eissäulen, während Gluwelpen diese mit Feuer schmolzen, um in den Höhlen an frisches Wasser zu gelangen. Darüber hinaus würden stärkere Gluwelpen die Oberfläche des unterirdischen Flusses mit Feuer auftauen, während stärkere Eisknorpse die beißend kalte Luft in der Höhle absorbieren würden, um zu verhindern, dass die Gluwelpen, die Wasser holen, Erfrierungen erleiden. Diese symbiotische Partnerschaft gehört jedoch schon lange der Vergangenheit an. Genau wie ich es erwartet hatte, ist mir wieder ein Bericht verloren gegangen. Ich bin versehentlich auf einen Eisfenrir gestoßen, gerade als es einen starken Gegner herausforderte. Da blieb mir nichts anderes übrig, als die Flucht zu ergreifen. Aber das macht nichts, ich habe dieses Mal noch mehr neue Erkenntnisse gewinnen können! - Fast alle Eisfenrir wollen stärker werden, weshalb sie sich ständig gegenseitig herausfordern und dabei oft verletzt werden. Eisfenrir können durch ständige Kämpfe ihre Willenskraft stärken und schließlich die Chance erhalten, sich zu Eischlitzohr zu entwickeln. Ich habe einem Eisfenrir geholfen, seine Wunde zu versorgen, und es hat mir einige neue Informationen geliefert. Es stellt sich heraus, dass innerhalb der Eisknorps-Familie das mächtigste Eischlitzohr den Namen Rekas erhält. Für mich klingt das eher nach einem Titel als nach einem Namen. - Diese Forschungsreise war ein voller Erfolg! Es hat mich zwar einiges an Überwindung gekostet, aber schließlich gelang es mir, mit dem jungen Eisknorps ins Gespräch zu kommen, und ich erfuhr von einem Ältesten der Familie die Legende von Rekas. Das muss ich unbedingt aufschreiben! … Oje, die Notiz ist voll.
Jahrhundertealtes Versprechen (4 Seiten)
Buddelini, der sich gerne in eine Ecke zurückzog und sang, und Ron, der Junge, der sich nach den Sternen und fernen Ländern sehnte, waren zwei einsame Seelen, die sich begegneten und nicht länger allein waren. Doch hundert Jahre können manchmal zu kurz und manchmal sehr lang sein. „Leb wohl“ zu sagen, bedeutet, sich nie wiederzusehen. Buddelini, der sich gerne in eine Ecke zurückzog und sang, und Ron, der Junge, der sich nach den Sternen und fernen Ländern sehnte, waren zwei einsame Seelen, die sich begegneten und nicht länger allein waren. Doch hundert Jahre können manchmal zu kurz und manchmal sehr lang sein. „Leb wohl“ zu sagen, bedeutet, sich nie wiederzusehen. Buddelini, der sich gerne in eine Ecke zurückzog und sang, und Ron, der Junge, der sich nach den Sternen und fernen Ländern sehnte, waren zwei einsame Seelen, die sich begegneten und nicht länger allein waren. Doch hundert Jahre können manchmal zu kurz und manchmal sehr lang sein. „Leb wohl“ zu sagen, bedeutet, sich nie wiederzusehen. Buddelini, der sich gerne in eine Ecke zurückzog und sang, und Ron, der Junge, der sich nach den Sternen und fernen Ländern sehnte, waren zwei einsame Seelen, die sich begegneten und nicht länger allein waren. Doch hundert Jahre können manchmal zu kurz und manchmal sehr lang sein. „Leb wohl“ zu sagen, bedeutet, sich nie wiederzusehen.
Drachelm-Höhlenwandbild
Drachelm, Turmon und Draferno sitzen im Kreis und plaudern. In der Nähe schlafen ein Helmi und ein Kiefling auf dem Boden, während ein anderer Kiefling seine Zähne in den Helm eines Helmi geschlagen hat … Eine Aufzeichnung in einer alten Schrift ist ebenfalls zu sehen. Vielleicht existierte zwischen den Helmi- und Kiefling-Familien vor sehr, sehr langer Zeit ein freundschaftliches und harmonisches Band.
Wandbild „Drafernos Geburt“
Vor langer Zeit brodelten und kochten die Berge des rostbraunen Hochlands und die Erde bebte heftig. Die Aniimo-Clans, die hier lebten, standen vor einer Katastrophe. Dann stürmte ein Junghelm zum Gipfel und schluckte - trotz der brennenden Qualen, die seinen Körper überkamen - eine Flammenblume, die inmitten des tobenden Infernos hell erblühte. Die Berge beruhigten sich, doch der Körper des Junghelm war blutrot versengt. Von da an konnte es tosende Flammen speien und verwandelte sich in das legendäre Draferno.
Notizen des alten Trüffeljägers (4 Seiten)
Seite 1 Der Nebel ist hier draußen richtig dicht. Der einzige Weg nach vorne ist, diese Glitzerfrüchte anzusteuern, um ein bisschen Orientierung zu finden. Gut, dass ich schon etwas Erfahrung habe - so konnte ich das Versteck des Buddelin umgehen. Ein riesiges Ding mit einem noch größeren Temperament. Es mag keine Besucher. Als ich das letzte Mal zu nahe herangeschwommen bin … wäre ich fast in seinen Ranken verstrickt worden. Nein danke. Ich halte Abstand. Seite 26 Trüffel werden immer schwerer zu finden. Vielleicht drängt sich hier jemand in mein Revier? Das ist nicht gut. Ich muss mir was einfallen lassen. … Seltsam. Der Käufer zahlt mehr, aber das Angebot wird kein bisschen besser. Sind die Aniimo im Nebelwald plötzlich hungriger geworden oder so? … Na toll. Ich bin auf ein Summi getreten - es hat mich durch die Luft geschleudert. Ich dachte, schlimmer könnte es nicht kommen. Doch weit gefehlt. Ich bin direkt auf fünf oder sechs weitere gelandet. Die nächsten Minuten wurde ich herumgefedert wie eine Stoffpuppe. Ich hörte nur noch diesen schrecklichen Chor, einer nach dem anderen - als würden sie mich auslachen. Ganz ehrlich? So genervt war ich schon ewig nicht mehr. Aber als ich endlich wieder auf dem Boden aufschlug … ja, das war ein tolles Gefühl. Das Glück ist eben doch relativ. Seite 30 Der Käufer zahlt gut, also … habe ich mein Glück herausgefordert. … Ich mag Abenteuer - aber ich hänge auch an meinem Leben. Wo zum Teufel bin ich hier gelandet? Mit diesem Ort stimmt etwas nicht. Alles wirkt irgendwie verzerrt. … Ich bin ohnmächtig geworden. Als ich wieder zu mir kam, waren wenigstens noch alle Gliedmaßen dran - immerhin etwas. Was war das für ein Ding, das ich gesehen habe? Ein kreischender Geist oder so? … Scheint, als hätte alles seinen natürlichen Feind. Zu sehen, wie die Vibryn sich krümmten und die Ohren zuhielten … ich geb’s zu: Das hat mir gefallen. Geschieht ihnen recht, nachdem sie sich als dieser schreckliche kreischende Geist ausgegeben haben, um mich reinzulegen. … Aber mal ehrlich: das Buddelin und seine Summi-Kumpel? Die singen wirklich furchtbar. Und dann auch noch im Duett. Doppelte Qual. … Trotzdem scheinen sie ihren Spaß zu haben. Na schön. Ich halte mich einfach von ihnen fern. Seite 39 Diesmal nicht viele Trüffel - aber der Käufer hat sich nicht beschwert. Er sagt, er verlässt das Gebiet Nebelwald bald. Zieht noch weiter hinaus. Bevor er ging, schenkte er mir ein Lied. Als Dank. Wie sich herausstellt, ist er nicht nur Trüffelkäufer. Oder Parfümeur. Er ist auch Sänger. … Hab das Lied nicht bis zum Ende gehört. Keine Reue. Jetzt verstehe ich - warum er und die Summi des Buddelins alle diese Glitzerfruchtkränze tragen. Auch ohne Verschmelzen würde ich diese Stimme überall erkennen. … Eines Tages werde ich diesen Ort verlassen. So viel steht fest. Aber vielleicht … findet jemand nach mir den Weg hierher zurück. - <完> -
Memoiren des Parfümeurs (3 Seiten)
<Twenty> Meinen zwanzigsten Geburtstag habe ich mit Buddelini verbracht. Es war ein seltener sonniger Tag im Nebelwald und wir trafen uns an unserem alten Platz. Buddelini hat sich dort immer gern eingegraben, und außer mir konnte niemand Buddelini herauslocken. Wir hatten schon lange vorher ausgemacht, dass wir heute zusammen feiern. Alle im Nebelwald, spürt die Kraft unseres „Magischen Klangduetts“! … Die Hextons, die zu einer Musikparty zusammengekommen waren, hielten sich die Ohren zu und rannten davon. Unser magischer Klang ist ihnen haushoch überlegen! … Sogar die Dösei, die sonst immer für Lärm zu haben sind, rannten davon. … Ringsum war kein einziger Summi mehr zu sehen. … Tatsächlich, wir haben allen im Nebelwald unseren Gesang hören lassen! Auch wenn bestimmt niemand erkannt hat, dass wir das „Geburtstagslied“ gesungen haben. … Früher mochte ich es überhaupt nicht, das Geburtstagslied zu singen oder Geburtstag zu feiern. Denn ich singe schon seit meiner Kindheit schief, und alle haben mich immer ausgelacht. Aber wenn ich zusammen mit Buddelini singe, bin ich glücklich - selbst wenn der ganze Nebelwald es nicht aushält. Langsam freue ich mich auf meinen nächsten Geburtstag. Den nächsten, den danach und den danach … Ich will sie alle mit Buddelini verbringen! Dreißig Nach meinem Geburtstag lagen Buddelini und ich im Gras. Ich war glücklich - nicht nur, weil Buddelini seine Lieblingstrüffel mit mir geteilt hatte, sondern auch wegen der guten Neuigkeiten. Von einer Karawane hatte ich von einem legendären Parfümeur gehört, der Klangparfüms herstellt. Mein Traum von einem „Parfüm der lieblichen Stimme“ könnte endlich wahr werden. Ich erzählte Buddelini davon. Buddelini freute sich ebenfalls. Aber als Buddelini erfuhr, dass ich für eine Weile fortmusste, wirkte es traurig. … Buddelini vergrub sich und wollte nicht mehr herauskommen. Ich sagte nichts mehr. Stattdessen blieb ich einfach an seiner Seite und sang meine schiefen Lieder. … Wir schliefen schließlich unter dem Sternenhimmel ein. Noch bevor ich aufbrach, träumten wir schon von unserem Wiedersehen. <Age Fifty> Ich bin in den Nebelwald zurückgekehrt, aber unser „alter Platz“ war verschwunden. Auch Buddelini war weg. … Alles hatte seine Farbe verloren. Sogar die sonst so lauten, schiefen Summis schienen verschwunden zu sein. … Ich stand am Eingang der Ruinen des Labyrinths und wünschte mir fast, eine Schar Hextons würde mir mit ihrem fürchterlichen Gesang den Kopf verdrehen. Doch alles, was blieb, war Stille und Verlassenheit. … Vor zwanzig Jahren konnte ich es kaum erwarten, meinen Freunden Lebewohl zu sagen und in ferne Länder aufzubrechen. Ich wollte der Scham meines schrecklichen Gesangs entkommen. Ich träumte davon, selbst eine schöne Stimme zu haben. Und jetzt, wo ich diese Flasche „Parfüm der lieblichen Stimme“ betrachte, vermisse ich diese Tage voller schiefen Gesangs mehr denn je. … Ich liege hier, unfähig zu gehen. Alles, woran ich mich erinnere, ist fort. Nur dieser Ort, nicht mehr ganz unser alter Platz, wartet noch immer auf mich … Nein. Buddelini ist auch noch da draußen. Er wartet bestimmt irgendwo auf mich.
Prinzessin Melloblum und die Sieben Knospenknappen (5 Seiten)
Kapitel 1: Prinzessin Vor nicht allzu langer Zeit verließ der Schriftsteller und Naturliebhaber Armand Blütenstadt und wagte sich tief in den Bärschattenwald vor. Dort begegnete er der sanften und doch starken Prinzessin Melloblum und ihren sechs Knospenknappen. Man kann sich seine Überraschung bei dieser Entdeckung wohl vorstellen, denn dieser Teil des Waldes war bekanntlich die Heimat der jähzornigen Kubbo-Familie, die sich mit anderen nicht gut verstand und dazu neigte, ihre Nachbarn von ihrem Land zu vertreiben. Als Armand etwas genauer hinschaute, bemerkte er einen Blumensetzling, der auf dem Land wuchs, auf dem Prinzessin Melloblum und ihre Knospenknappen lebten. Er verströmte einen zarten Duft, der an Schnee erinnerte, begleitet von einem bleibenden Hauch von Freude. Armand musste feststellen, dass die Kubbo-Familie sich nur zögerlich dem Setzling näherte. „Was für ein Glück“, dachte Armand, „dass die Natur das Schöne begünstigt.“ … Erst später wurde Armand klar, dass auch ihm das Glück hold war. Denn Knospenknappen gehörten zu der einzigen Familie, mit der er verschmelzen konnte. Nachdem er mit ihnen verschmolz, wurde er zum siebten Knospenknappen und schwor Prinzessin Melloblum seine Treue. … Von diesem Tag an verbreitete sich die Geschichte von Prinzessin Melloblum und den sieben Knospenknappen im ganzen Bärschattenwald. Für Armand begann eine idyllische Zeit im Wald. Kapitel 2: Weißrosenturm Kurz darauf kehrte Armand nach Blütenstadt zurück, um von seiner Entdeckung im Bärschattenwald zu berichten. Alle, die seine Geschichte hörten, waren begeistert von dem wunderbaren Keimling. Vor allem die Parfümeure: Sie wollten auf den langen Winden des Äolus direkt in den Bärschattenwald reiten und den wunderbaren Keimling mit eigenen Augen sehen. ... Die Parfümeure, duftend und singend, erreichten voller Vorfreude den Bärschattenwald. Sie errichteten in der Nähe des wunderbaren Keimlings ein turmhohes Parfümatelier, dessen Duft weithin durch den Wald zog. Dank der Fürsorge und Pflege der Parfümeure gedieh der wunderbare Keimling prächtig. Unglaublicherweise lernte ein Knospenknappe durch die Berührung mit den Ranken des Keimlings die Kraft von [Dorn]. Die Dornklinge schwor Prinzessin Melloblum die Treue. So erwuchsen daraus ein wunderschönes Gefühl und eine reine Bindung. ... Bald schon standen sieben mächtige Dornklingen in Prinzessin Melloblums Diensten. Ja, nicht sechs, sondern sieben Dornklingen. Diese mächtigen Aniimo konnten es sogar mit dem furchterregenden Grizbo aufnehmen und wurden fortan in der Familie der Knospenknappen als die Sieben Tödlichen Dornen berühmt. Kapitel 3: Die Teeparty Womöglich war es der Einfluss der Teekultur von Blütenstadt, mit der Zeit entwickelte Prinzessin Melloblum aber einen Geschmack für Blumentee. Als sich immer mehr Knospenknappen um sie versammelten, veranstaltete sie sogar Teepartys. Armand, ein Schriftsteller und Meister der Erzählkunst, wurde zu einem Stammgast dieser Partys. Er stellte auch eine Verbindung zwischen der Knospenknappe-Familie und den Bewohnern von Blütenstadt dar. … Die Parfümeure von Blütenstadt arbeiteten noch immer eifrig daran, die wunderbaren Keimlinge zu kultivieren. Der Erfolg blieb ihnen zwar noch verwehrt, doch gelang es ihnen, eine neue Blumenart zu entwickeln: Kubbo-Rosen. Die Parfümeure trugen Armand auf, Prinzessin Melloblum einige der Kubbo-Rosen zu geben. … Die sieben Dornen stürmten durch den Bärschattenwald und ließen im ganzen Wald Kubbo-Rosen zurück. Der Winter wich dem Frühling und die weißen Blüten bedeckten den ganzen Waldboden. Sie ließen die Kubbo einschlafen. Nach und nach verwandelten die weißen Blüten den einst so gefährlichen Bärschattenwald in einen Ort, an dem Knospenknappen sicher sind. Kapitel 4: Tanz der glückseligen Blüte Es war ein ganz normaler Frühlingstag, als die Parfümeure der Blumenduftschule die Ranken des wunderbaren Keimlings so lenkten, dass sie in einer Spirale entlang der Mauern des weißen Turms wuchsen. Blütenstadt unterstützte die Knospenknappe-Familie und die Knospenknappe-Familie beschützte die Menschen von Blütenstadt. Als Armand das Schauspiel beobachtete, wurde ihm klar, dass er hier das wahre Glück gefunden hatte. … Diese freudigen Ereignisse erweckten die Kraft von Prinzessin Melloblum, die lange geschlafen hatte. Sie tanzte einen kraftvollen und doch sanften Tanz in den fallenden Blütenblättern und dem bezaubernden Duft. Alle, die zuschauten, waren glücklich und voller guter Wünsche. … Während sie tanzte, blühte der wunderbare Keimling schließlich auf. Vielleicht ist die Schneeweißrose ja die schönste und mächtigste Blume dieser Welt? Die Zuschauer jubelten, und von diesem Tag an erhielt der Bärschattenwald einen neuen Namen und man nannte ihn Rosenturmwald. Doch die Schneeweißrose welkte kurz, nachdem sie ihre volle Blüte erreicht hatte. Kapitel 5: Blumen und Dornen Die Erde bebte, und die Blumen verdorrten. Mit dem Verlust der Schneeweißrose und der Kubbo-Rosen versank der Wald in Chaos und Gewalt. Alle Kubbos und Grizbos erwachten. Sie brüllten und tobten durch den Wald. Der Frieden war vorüber. … Die Bewohner von Blütenstadt flohen aus dem Rosenturmwald. Sie brachten einige Knospenknappen-Flüchtlinge mit sich. Um das Überleben der Knospenknappen in der Welt zu sichern, vertraute Prinzessin Melloblum die Obhut der Knospenknappen Blütenstadt an. … Armand floh jedoch nicht mit den Bewohnern von Blütenstadt. Er war der erste der sieben Tödlichen Dornen! Wie konnte er da nur Prinzessin Melloblum im Stich lassen? Dennoch konnte er lediglich hilflos zusehen, wie seine Gefährten einer nach dem anderen unter dem Ansturm fielen. Er verabscheute seine eigene Machtlosigkeit. Und da sprach Prinzessin Melloblum zu ihm: „Armand, ruhe dich nun aus, du hast Großes geleistet.“ Er sah zu, wie Prinzessin Melloblum den vertrauten Tanz der glückseligen Blüte aufführte. Der Tanz gab den Knospenknappen genug Kraft, um sich in das Dornlabyrinth zurückzuziehen. Nachdem sie ihre Tochter, die kleine Prinzessin, Armand anvertraut hatte, unterlag Prinzessin Melloblum schließlich. - Die Schneeweißrose, die in Armands Herzen erblüht war, verwelkte.
Forschungsnotizen zur elektrischen Sprache des Glühbis.
Unglaublich! Ich glaube, es gibt Muster darin, wie die elektrischen Ströme der Glühbis flackern. Vielleicht kommunizieren sie sogar über diese Ströme! Es gibt zwei Arten von Stromsignalen, die längeren schreibe ich als „━“, die kürzeren als „.“: ①━ Ich ②. Du ③━ ━ . Sag ④━. Hintergrund ⑤━.. Hör ⑥.━ Wasser … Denken Glühbis mit elektrischen Strömen? Oder zeigen die Ströme nur, was sie denken? Kein Wunder, dass einige Studenten berichtet haben, dass es nach dem Verschmelzen immer noch schwer war, mit Glühbis zu kommunizieren. Das ist groß! Ich schau mir das mal genauer an … Hoffentlich merken sie nichts.
Untersuchung der Bittersüßen Blüten
Ich wurde von einem Sturm vom verschneiten Berg geweht und landete direkt auf einem hüpfenden Büschelball. Man nennt mich nicht umsonst „Sayn, der Glücks-Aniimo-Forscher“. - Das muss die Schneewehenaue sein. Hier war ich bereits früher einmal. Aber alles wirkt ganz anders. Besonders diese Blume. Sie war einst viel blauer. Nun erblüht sie golden. Es gibt viel mehr Fenbüschel als zuvor und sie umgeben die Blume fast vollständig. Ist das der Grund für die Veränderung? Das muss ich mir genauer ansehen. - *Schluchz* … Ich habe versehentlich den melancholischen Nebel berührt. Ich bin so traurig wie noch nie zuvor. Aber ich habe etwas Neues entdeckt. Ich werde dieser Blume einen Namen geben. Hmm … Wie wär’s mit bittersüße Blüte? Das passt ganz gut, denn …
Sayns Nachricht
Mein lieber Bücherfreund Clovis, als Aniimo-Forscher fühle ich mich verpflichtet, dich daran zu erinnern, dass es nicht einfach ist, ein Kraklau zu halten … Eigentlich gilt das für alle Aniimo. Zunächst solltest du Folgendes über Kraklau wissen: 1. Herzblüten Herzblüten, die kleinen Knospen auf dem Kopf der Kraklau, sind parasitäre Organismen, die sie von Geburt an tragen. Sie versorgen ihren Wirt durch Fotosynthese mit Nährstoffen. Das ist der Grund, warum Kraklau tagaktiv sind und sich so gerne sonnen - dadurch bleiben sie gesund. 2. Partner fürs Leben Kraklau sind äußerst treue Aniimo und haben ihr ganzes Leben lang nur einen Partner. Die Herzblüten auf ihren Köpfen zeigen, wie eng sie mit ihren Partnern verbunden sind. Wenn du also eine Blume auf dem Kopf deines Kraklau entdeckst, bedeutet das: Glückwunsch - du hast bald ein Kraklau-Paar und dann wahrscheinlich auch ganz viele kleine Kraklau. Außerdem werden sich andere potenzielle Partner instinktiv fernhalten, wenn ein Kraklau eine Blume auf seinem Kopf hat. Zweitens ist es wichtig, dass du richtig mit deinem Kraklau umgehst. - Du solltest es niemals schlecht behandeln (wovon ich bei dir nicht ausgehe). - Sei für dein Kraklau da und tröste es, wenn es traurig ist (gewöhnlich lassen sie sich recht einfach wieder aufmuntern). - Wenn sich ein Kraklau tief in der Erde eingräbt, ist das ein ernstes Zeichen - möglicherweise ist es depressiv, und du musst sofort handeln. Ich verlasse Blütenstadt und reise zu den Wattfeldern des Blumenmeers. Angeblich soll es dort magische Glühbi geben. Ich habe die Zeit bei dir sehr genossen, und ich werde die Heldengeschichten, die wir geteilt haben, in guter Erinnerung behalten. Ich bin mit Absicht in der Nacht aufgebrochen, um uns den Abschied zu erleichtern. Doch wir werden uns wiedersehen. Aniimo-Forscher Sayn, ein Freund, mit dem du drei Tage verbracht hast
Seltsame Befunde zu Posaunir
Hm? Hier gibt es tatsächlich ein Posaunir, das an sonnigen Tagen auftaucht! Hätte ich nicht so oft bei MiMo nachgeschaut, wäre mir das vielleicht entgangen. Viele Aniimo-Forscher wissen, dass Posaunir „Sänger im Regen“ genannt werden, weil sie normalerweise nur an regnerischen Tagen am Meer erscheinen. Aber dieses hier ist etwas Besonderes. Er zeigt sich im prallen Sonnenschein. Da steckt bestimmt eine spannende Geschichte dahinter! Ich muss der Sache auf den Grund gehen. - Ich wusste ja, dass Posaunir Klatsch lieben, aber dieses hier übertrifft alles. Widerspricht es seiner Natur, an sonnigen Tagen hier zu bleiben und zu singen, nur um das Liebesdrama der Nimbi zu verfolgen? Oh, nicht nur zu verfolgen, sondern auch noch lautstark darüber zu singen. Dieses Posaunir singt so elegant, aber seine Stimme ist voller … Spott? - Oh oh, mein Summi hat gerade angefangen mitzusingen! Wir sind aufgeflogen! Das Posaunir kommt angeflogen …
Strecken des Beryll-Tals
Vor langer Zeit durchstreiften Kapsler das Land auf der Suche nach hochwertigen Steinkugeln, um sie ins Beryll-Tal zu bringen. Ein Kapsler fand einen perfekten Stein, schaffte es jedoch nicht, ihn über den Berg zu rollen. Jedes Mal, wenn er den Gipfel fast erreichte, rollte der Ball mit ihm zurück nach unten. Mit der Zeit entstand so ein seltsamer, gerader Pfad den Berg hinauf. Eines Tages bebte die Erde, der Berg zerfiel, und eine Steinwand mit der Inschrift „Bergpfad“ fiel ins Beryll-Tal - der einzige Beweis für dieses Ereignis. Später entdeckten andere Kapsler diesen „Bergpfad“ und nutzten ihn als natürliche Rennbahn. Jahre später färbte sich der Fels rein cyanblau und nährte eine Steinblume - ein Symbol des Lebens, das am falschen Ort erblüht.
Schätze des Meeres und wo sie warten (9 Seiten)
Seite 1 Mein erster Tag am Meer - Ich bin so aufgeregt. Macht euch bereit, ihr legendären Schätze!!! - Nach fünf anstrengenden Tagen konnte ich endlich einen alten Seefahrer überzeugen und mehr über die Schätze erfahren. Vor langer Zeit wurde die Erde zerschmettert und viele Schätze versanken damals im Meer. Deshalb gibt es uns, die seefahrenden Erkunder (wir sind eigentlich Schatzjäger der Meere)! Das Glück war mir schon immer hold und ich werde diesmal bestimmt wieder reich belohnt werden! Seite 2 Wir haben jede Menge Müll aus dem Wasser gefischt. Was für ein produktiver Tag für den Meeresschutz :) Aber Hayes gibt nicht so leicht auf! - Wir haben eine einsame Insel gefunden und dort den Müll vergraben. Das Schiff war wirklich bis zum Rand beladen. Seite 9 Das ist die dritte Meeresexpedition des großen seefahrenden Erkunders Hayes! - Ich habe einen alten Seefahrer abgefüllt und ein paar kuriose Informationen erhalten. Das Watt des Blumenmeeres war früher ein kleiner Hafen mit einer Handelsroute nach Apiro. Doch dann verschwand die Route und der Hafen wurde aufgegeben. Darauf folgte ein weiteres Erdbeben, durch das der Hafen im Meer versank und das Watt zurückblieb. Wie ich höre, landeten Erkunder aus Apiro früher am Blumenmeer, um Fracht zu entladen und Vorräte aufzustocken. Leider konnte ich es nie selbst erleben. - Wir sind in den Sturm gesegelt, haben aber überlebt! Hatte mein Glück ja erwähnt! Seite 13 Die Flotte geriet in einen ungewöhnlichen Nebel. Unser Anker ist auch kaputt. Und natürlich ist es jetzt Nacht. Jetzt sind wir wohl ziemlich aufgeschmissen. Ist mein Glück aufgebraucht? - Ich muss schnell ein paar Bücher ins Meer werfen. Es tut mir leid, dass ich noch mehr Meeresmüll verursache. Aber ich kann es mir nicht leisten, dass diese Bücher neben meiner Leiche gefunden werden. Seite 14 Leuchtturm! Ein Leuchtturm! - Endlich haben wir es an Land geschafft! Das Glück hat mich doch noch nicht im Stich gelassen! Ich muss den Leuchtturm unbedingt ganz fest umarmen! (Ich habe diese Bücher umsonst weggeworfen … meine seltenen Schätze!) Seite 15 Wie sich herausstellte, war der wunderbare Leuchtturm ein Glühbi! Es war sogar noch magischer als ein echter Leuchtturm! Ein Glühbi, das gerne am Meer sitzt und vor sich hinträumt! Allmächtiger Äolus, ich schwöre: In meinem Herzen wird es immer der einzig wahre Leuchtturm sein. Seite 23 Wieder eine gelungene Reise. Ich war erneut im Blumenmeer-Marsch und habe meinen magischen Leuchtturm umarmt. Mein Leuchtturm war ganz aufgeregt. Aber davon bin ich ein bisschen taub geworden. - Er weiß wirklich, wie man sich verabschiedet! Diese funkelnden Stromstöße waren einfach unglaublich! Bis zum nächsten Mal! Wart auf mich! (Musste ich das überhaupt laut sagen?) Seite 33 Ich war wieder dort. Beeindruckend! Ich erkenne meinen magischen Leuchtturm immer auf den ersten Blick. Mein Leuchtturm würde ich niemals mit etwas anderem verwechseln. - Ich sprach: „Leuchtturm, mein zauberhafter Leuchtturm“, und umarmte ihn noch einmal. An der schimmernden Glühbirne konnte ich erkennen, dass es den Spitznamen sehr mochte. Ich war wieder wie betäubt. Seite 99 Aufzeichnung der letzten Reise von Hayes, dem Meereserkunder. … Das wird höchstwahrscheinlich meine letzte Reise. Ich kann spüren, dass das Schiff rasend schnell sinkt. Diesmal gibt es keine Bücher mehr, die ich ins Meer werfen könnte, dafür bin ich schon zu alt. :) Ich bedaure einzig, dass ich nie gelernt habe, wie man Strom erzeugt, weshalb mein Leuchtturm kein Wort von dem verstanden hat, was ich gesagt habe. Nach so vielen Jahren stehst du einfach nur da und schaust aufs Meer. Liebst du das Meer einfach zu sehr, oder wartest du darauf, dass ich zurückkomme? Die Antwort darauf werde ich wohl nie erfahren … Aber ich glaube, ich kenne sie selbst bereits. Tut mir leid, mein zauberhafter Leuchtturm, aber der Ort, zu dem ich dieses Mal reise, ist zu weit entfernt. Hoffentlich findest du deinen eigenen weit entfernten Ort, an den du reisen kannst. Warte nicht zu lange auf mich.
Schneeweißrosen-Forschungsnotizen (6 Seiten)
1. Forschungstag Notizen von: Parfümeur Ampah - Blumenschule Stimmung: Aufgeregt Aktivitäten: Erste Beobachtungen, Sammeln von Düften. Ergebnisse: Der wunderbare Keimling strömt einen beständigen, starken Duft aus, der an Schnee erinnert. Ich nehme auch einen Hauch von Süße wahr. Notiz: Die Ranken der Pflanzen sind mit Stacheln übersäht, es ist Vorsicht geboten. - 21. Forschungstag Notizen von: Parfümeur Kelan - Mixturschule Stimmung: Ruhig Aktivitäten: Mischen des Dufts des wunderbaren Keimlings mit anderen Düften. Ergebnisse: Ein aktiver Duft, der schnell verfliegt. Weitere Stabilisatoren nötig. Notizen: Armand hat meinen Kräutertee geklaut und ich habe heute zwei Forschungsstunden verloren. Forschungstag 43 Notizen von: Parfümeur Ampah · Blumenduftschule Stimmung: Deprimiert Aktivitäten: Temperatur, Bodenbedingungen usw. anpassen, um dem wunderbaren Keimling beim Wachsen zu helfen. Ergebnisse: Einige Veränderungen festgestellt, aber nachdem er auf das Doppelte seiner ursprünglichen Größe gewachsen ist, hat das Wachstum gestoppt. Anmerkung: Mir gehen die Ideen aus und ich brauche Ruhe. ---- Forschungstag 50 Notizen von: Parfümeur Ampah · Blumenduftschule Stimmung: Zufrieden Aktivitäten: Wir haben herausgefunden, dass das Erzählen von Geschichten den wunderbaren Keimling zum Wachsen anregt. Ergebnisse: Der wunderbare Keimling scheint schneller zu wachsen, wenn er fröhliche Geschichten hört. Anmerkungen: Ein Paar aus Azurstadt ist unerwartet angekommen und war von unseren Parfümtechniken begeistert. Sie haben beschlossen, vorerst zu bleiben. Vor allem von Joss verspreche ich mir viel, aber er wirkt eher an der Duftmischerschule interessiert. Ich schau mal, ob ich Marissa überzeugen kann. Forschungstag 99 Aufzeichnungen von: Parfümeur Ampah · Blumenduftschule Stimmung: Neutral Versuch: Den wunderbaren Keimling frei wachsen lassen. Ergebnis: In der angenehmen Atmosphäre wächst der wunderbare Keimling stetig weiter. Anmerkung: Nachdem ein Knospenknappe von einem Dorn an den Ranken des wunderbaren Keimlings gestochen worden war, schien er etwas Neues begriffen zu haben und entwickelte sich zu einer Dornklinge. ---- Forschungstag 106 Aufzeichnungen von: Parfümeur Kelan · Mischduftschule Stimmung: Neutral Versuch: Den Duft des wunderbaren Keimlings mit weiteren Duftarten vermischen. Ergebnis: Beim nächsten Mal unbedingt an ausreichenden Giftschutz denken. Anmerkung: Marissa und Joss haben eine Tochter bekommen. Marissa gab ihr den Namen Lisa. Joss’ Bubbeep hat die Kleine offenbar sehr ins Herz geschlossen und kommt häufig extra aus den Teichen von Blütenstadt herüber, nur um bei ihr zu sein. Forschungstag 117 Notizen von: Parfümeur Ampah · Blumenduftschule Stimmung: Überglücklich Aktivitäten: Samen aus den wundersamen Setzlingen züchten Ergebnisse: Saatzucht fehlgeschlagen Anmerkung: Auch wenn mein Versuch, Samen zu züchten, gescheitert ist, ist es mir gelungen, Kubbos Rose zu erschaffen. Vielleicht müssen die Knospenknappen jetzt keine Schikanen durch die Kubbo-Familie mehr fürchten. ---- Forschungstag 180 Notizen von: Parfümeurin Cecilia · Honigduftschule Stimmung: Hoffungsvoll Aktivitäten: Keine Ergebnisse: Keine Anmerkungen: Die Felder aus Kubbos Rosen, die den Wald bedecken, haben viele Tauis angelockt. Ich bin sicher, ich werde bald nützlich sein! Forschungstag 566 Notizen von: Parfümeur Joss · Blumenduftschule Stimmung: Glücklich Aktivitäten: Bei der Zucht von Schneeweißrosen helfen Ergebnisse: Übliche Techniken sind gescheitert, aber Melloblums Tanz hat die Schneeweißrose zum Blühen gebracht. Anmerkung: Der wunderbare Keimling hat einen neuen Namen: Schneeweißrose. ---- Forschungstag 910 Notizen von: Parfümeurin Marissa · Blumenduftschule Stimmung: Zwiespältig Aktivitäten: Ein legendäres Parfüm aus den Nebenprodukten der Schneeweißrose entwickeln. Ergebnisse: Nach unzähligen Versuchen und Fehlschlägen haben wir ein Rezept entwickelt, das eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit hat. Anmerkungen: Joss und ich fangen an, Heimweh zu bekommen. Wenn wir dieses Parfüm fertig haben, würde ich gern nach Azurstadt zurück. Ein Desaster. Die Schneeweißrose ist verwelkt. Joss und ich konnten das legendäre Parfüm nicht entwickeln. Vielleicht kehren wir nie nach Azurstadt zurück. Wir haben einen Namen für das Parfüm, das wir nie erschaffen konnten. Es heißt „Heimat“.
Die eigenen Begriffe der Welt, wie das Archiv sie definiert.
Uraltes Idyll (3 Seiten)
Die einst glorreiche uralte idyllische Zivilisation liegt heute in Trümmern. Wage dich tief in die über das Land verteilten Heiligtum-Ruinen vor, um die Geheimnisse von Maschina zu lüften. Welche vergessenen Sagen sind in dieser verlorenen Geschichte versiegelt? Eine wundersame Technologie, erfunden von den Antiken Idyllianern unter der Führung der Ersten Äonen. Ihren Kern bilden magische Vorrichtungen, die Venenenergie kanalisieren können. Man sagt, der ursprüngliche Zweck dieser Technologie war die Reparatur beschädigter Venen. Die über Idyll verteilten Heiligtum-Ruinen wurden von den Antiken Idyllianern gebaut, um beschädigte Venen zu reparieren. Steig in die Tiefen eines Heiligtums hinab und aktiviere die lange schlummernde Maschina, um den Fluss der Venenenergie wiederherzustellen.
Aniimo
Aniimo ist der Sammelbegriff für die wundersamen Kreaturen, die überall in Idyll leben. Sie weisen eine große Vielfalt an Formen und Verhaltensweisen auf. Aniimo beherrschen nicht nur Elementarkräfte, sondern können sich auch entwickeln, um ihr Aussehen zu verändern und ihre Fähigkeiten zu verbessern.
Aniipod
Der vom Polaris-Institut entwickelte Aniipod ist ein Gerät, das Aniimo fangen, ausrüsten und trainieren kann. Im Inneren sorgt Raumfaltungstechnologie für einen bequemen Ruheplatz für Aniimo.
Astra (3 Seiten)
Der Vorgänger von Astra war ein Weltuntergangsbunker, der die Samen der Zivilisation der Erde in sich trug. Nach einer langen Reise erreichte er Idyll. Die Menschen bauten die über Idyll schwebende Stadt Astra zu einer pulsierenden Metropole aus und begannen, den Kontinent zu erkunden. Mit der Entdeckung von Kristallenergie und den Ruinen der uralten Zivilisation auf Idyll entwickelten Forscher Lumintech, angetrieben von Kristallen. Diese effiziente und saubere neue Energietechnologie löste Astras Energieprobleme vollständig. Aniimo helfen den Astraeanern, Idyll zu erkunden, und junge Leute sehnen sich nach eigenen Aniimo-Begleitern. Viele Aniimo sind zusammen mit ihren menschlichen Beschützern nach Astra gezogen. In neu gebauten Stadtvierteln sieht man überall Einrichtungen und Produkte, die Aniimo dienen.
Blüte
Blüten entstehen an den Kreuzungsknoten des Venennetzes. Über Blüten kann man schnell zwischen Venenknoten teleportieren. Viele Idyllianer-Siedlungen wurden um Blüten errichtet.
Zweig (2 Seiten)
Wo die Venen zusammenlaufen, entstehen Zweige. Die Idyllianer glauben, dass die Äonen dem Land durch die Venen Lebenskraft schenken, und begegnen den Zweigen mit Ehrfurcht. Wer einen Zweig mit Aufrichtigkeit berührt, kann den Herzschlag der Erde hören und den Segen der Äonen spüren. Einen Zweig zu berühren und die Akzeptanz sowie den Schutz der Venen zu erhalten, hilft Erkundern, sich durch Idyll zu bewegen. Wenn die Venenenergie stark ist, belebt sie nicht nur den Körper - auch die Aniimo in der Nähe sammeln sich und werden aktiv, wodurch ein Wilder Schub ausgelöst wird.
Entwickeln
Die Evolution ist eine wichtige Verwandlung auf der Wachstumsreise eines Aniimo. Sie verbessert nicht nur die Fähigkeiten, sondern verändert auch das Aussehen. Manche Aniimo können sich, beeinflusst von verschiedenen Faktoren während des Wachstums, sogar zu unterschiedlichen Individuen entwickeln.
Form
Dieselbe Aniimo-Spezies kann sich je nach Region, Wetter, Tageszeit oder anderen besonderen Umständen in unterschiedliche Formen entwickeln, um zu überleben. Es gibt außerdem eine seltene Form, die nur in einer Prismana-Umgebung erscheint.
Idyll (3 Seiten)
Nachdem die Menschheit ihrer verlorenen Heimat Erde Lebewohl gesagt hatte, entdeckte sie eine brandneue Welt: den schönen und üppigen Kontinent Idyll. Die Landschaft ist malerisch, das Leben vielfältig, und wundersame Kreaturen namens Aniimo sind überall zu finden. Der Legende nach wurde Idyll von neun Äonen gemeinsam erschaffen, von denen jeder ein anderes Reich bewachte. Unter ihrer Führung leben die Idyllianer und Aniimo in Harmonie zusammen. Im Gegensatz zu Astras wildem Trubel hat sich dieses Land seinen unberührten, natürlichen Charakter bewahrt. Die gutherzigen Idyllianer leben hier in Frieden, passen sich dem Land an, bauen Siedlungen auf und entwickeln ihre Wirtschaft mit der Hilfe der Aniimo.
Lumin-Bernstein
Vor langer Zeit wurde Idyll von einer heftigen Erschütterung heimgesucht, wodurch sich Venenenergie verstreute. Im Laufe der Zeit verdichtete sich diese umherziehende Energie zu strahlendem Lumin-Bernstein und verteilte sich über das Land. Wenn du Lumin-Bernstein zu einem Zweig zurückbringst, hilft das, die Venen zu pflegen.
Omni-Handschuh
Ein Lumintech-Gerät, das das Polaris-Institut seinen Mitgliedern zur Verfügung stellt. Dieses smarte Informationsgerät vereint mehrere Funktionen. Außerdem bietet es Verschmelzungsverstärkung, Wirken von Fähigkeiten, Energieübertragung und mehr.
Außenposten
Der vom Polaris-Institut für die Expedition eingerichtete Außenposten bietet Erkundern, die Idyll erforschen, Dienste wie Levelprüfungen, Forschungskonsolenberichte, Erholung und Heilung, Ressourcenversorgung sowie praktische Teleportation.
Erkunder
Seit der Ära des Alten Idyll werden die Wenigen, die sich mit Aniimo verschmelzen können, Erkunder genannt. Das Polaris-Institut verbessert die Stabilität dieser Verschmelzung durch Training und technologische Geräte, doch die eigentlichen Hintergründe der Verschmelzung sind noch nicht abschließend erforscht.
Polaris-Institut (4 Seiten)
Eine Bildungs- und Forschungseinrichtung, gegründet vom berühmten Gelehrten und Entdecker Oswen, die sich der Aniimo-Forschung und Expeditionen nach Idyll widmet. Unter der Leitung des Instituts lernen und trainieren Schüler und Aniimo gemeinsam, leben und wachsen Seite an Seite. Aniimologie widmet sich der Dokumentation von Aniimo-Ökosystemen, der Analyse biologischer Aniimo-Profile, dem Aufbau des Aniibuchs, dem Teilen von Aniimo-Wissen mit der Öffentlichkeit sowie der Entwicklung von Aniimo-Einrichtungen zur Gestaltung einer Umgebung, in der Menschen und Aniimo harmonisch zusammenleben können. Die Expeditionsabteilung führt wissenschaftliche Forschung und Feldexpeditionen durch. Ihre Mitglieder wagen sich tief in unerforschte Naturlandschaften, untersuchen geheimnisvolle uralte Ruinen, lüften die Geheimnisse von Idyll und treiben die Expedition weiter zu den nächsten Koordinaten. Die Kampfkunst-Abteilung wurde gegründet, um das körperliche Training zu verstärken und auf Krisen in der Wildnis vorzubereiten. Sie konzentriert sich darauf, die Kampfkoordination zwischen Mensch und Aniimo mithilfe von Holo-Simulationstechnologie zu verbessern und außergewöhnliche Kampffähigkeiten zu fördern.
Prismana-Strom
Wenn genug Lumin-Bernstein mit einem Zweig verschmolzen ist, verströmen die aufwallenden Venen erneut reichhaltige Lebenskraft in die Erde. Die überquellende Energie steigt in den Himmel auf und formt den brillanten Prismana-Strom, der das seltene Prismana-Form-Aniimo hervorlockt.
Verschmelzen
Zwischen Menschen und Aniimo besteht eine geheimnisvolle Bindung, durch die Herzen verbunden und Sinne geteilt werden können. Erkunder können die Welt aus der Perspektive ihres Aniimo beobachten und wahrnehmen.
Vene
Unter Idyll liegt ein komplexes Netz aus Venen - wie der Puls der Natur selbst. Die Venen schicken unaufhörlich die Energie an die Oberfläche, die alles Leben zum Wachsen braucht. Orte, die reich an Venenenergie sind, strotzen stets vor Leben.
Zephyrküste (2 Seiten)
Das Reich, das vom Äon Äolus beherrscht wird, wo Meeresbrisen den Duft von Dämmerhauch tragen, die Wellen die Melodie des Gezeitengesangs spielen und aus dem Tanz der Erdflammen schillernde Edelsteine geboren werden. Es ist ein fruchtbares Land mit grünen Feldern, Meeresinseln und warmer Erde. Die vom Wind geliebten grünen Ebenen, wo silbriger Sand das blaue Meer und die grünen Hügel zusammennäht. Tief ziehende Wolken treiben über die sanften Graslandschaften, und unterhalb der schneebedeckten Ausläufer taucht ein Blumenmeer das Land in romantische Farben. Dazwischen eingebettet liegt ein behagliches kleines Parfümdorf.
Siedlung an der Zephyrküste
Dieses Dorf ist als „Ort, an dem Blumen in Hülle und Fülle blühen“ bekannt und für seine Blumen und Parfüms berühmt. Einmal pro Jahrzehnt findet hier eine große Feier statt, das „Blütenfest“. Dann präsentieren die Bewohner ihre handgemachten Parfüms und erbitten den Segen der Wächter.
Mit schriftlicher Beschreibung des Dargestellten: 6 von 17.
| Artwork | Wandbild | Darstellung |
|---|---|---|
![]() | Nachtgespräche in der Drachelm-Höhle | Drachelm, Turmon und Draferno sitzen im Kreis und plaudern. In der Nähe schlafen ein Helmi und ein Kiefling auf dem Boden, während ein anderer Kiefling seine Zähne in den Helm eines Helmi geschlagen hat … Eine Aufzeichnung in einer alten Schrift ist ebenfalls zu sehen. Vielleicht existierte zwischen den Helmi- und Kiefling-Familien vor sehr, sehr langer Zeit ein freundschaftliches und harmonisches Band. |
![]() | Die Geburt von Draferno | Vor langer Zeit brodelten und kochten die Berge des rostbraunen Hochlands und die Erde bebte heftig. Die Aniimo-Clans, die hier lebten, standen vor einer Katastrophe. Dann stürmte ein Junghelm zum Gipfel und schluckte - trotz der brennenden Qualen, die seinen Körper überkamen - eine Flammenblume, die inmitten des tobenden Infernos hell erblühte. Die Berge beruhigten sich, doch der Körper des Junghelm war blutrot versengt. Von da an konnte es tosende Flammen speien und verwandelte sich in das legendäre Draferno. |
![]() | Nebellicht und Sternenlicht | Buddelini, der sich gerne in eine Ecke zurückzog und sang, und Ron, der Junge, der sich nach den Sternen und fernen Ländern sehnte, waren zwei einsame Seelen, die sich begegneten und nicht länger allein waren. Doch hundert Jahre können manchmal zu kurz und manchmal sehr lang sein. „Leb wohl“ zu sagen, bedeutet, sich nie wiederzusehen. |
![]() | Magisches Klangduett | Buddelini, der sich gerne in eine Ecke zurückzog und sang, und Ron, der Junge, der sich nach den Sternen und fernen Ländern sehnte, waren zwei einsame Seelen, die sich begegneten und nicht länger allein waren. Doch hundert Jahre können manchmal zu kurz und manchmal sehr lang sein. „Leb wohl“ zu sagen, bedeutet, sich nie wiederzusehen. |
![]() | Traum des Lebens | Buddelini, der sich gerne in eine Ecke zurückzog und sang, und Ron, der Junge, der sich nach den Sternen und fernen Ländern sehnte, waren zwei einsame Seelen, die sich begegneten und nicht länger allein waren. Doch hundert Jahre können manchmal zu kurz und manchmal sehr lang sein. „Leb wohl“ zu sagen, bedeutet, sich nie wiederzusehen. |
![]() | Leb wohl, mein Freund | Buddelini, der sich gerne in eine Ecke zurückzog und sang, und Ron, der Junge, der sich nach den Sternen und fernen Ländern sehnte, waren zwei einsame Seelen, die sich begegneten und nicht länger allein waren. Doch hundert Jahre können manchmal zu kurz und manchmal sehr lang sein. „Leb wohl“ zu sagen, bedeutet, sich nie wiederzusehen. |
![]() | Jennys Auftritt I | |
![]() | Jennys Auftritt II | |
![]() | Jennys Auftritt III | |
![]() | Jennys Auftritt IV | |
![]() | Jennys Auftritt V | |
![]() | Jennys Auftritt VI | |
![]() | Johnnys Rennwagen I | |
![]() | Johnnys Rennwagen II | |
![]() | Johnnys Rennwagen III | |
![]() | Johnnys Rennwagen IV | |
![]() | Johnnys Rennwagen V | |
![]() | Die verblasste Erde | Der Legende nach zerbrachen vor hundert Jahren die Venen, und das Land verlor seine Farbe - alles wurde grau und weiß. Kinder, die in diesem öden Land geboren wurden, litten an Farblosigkeit. Von Geburt an schwach, verloren sie zudem ihre Farbwahrnehmung - Blindheit, Albinismus und sogar … Menschen und Aniimo weinten und trauerten, doch sie konnten nichts tun … |
![]() | Die Erscheinung des Prismatischen | Dann erschien auf dem verdorrten Land das prächtige Irisalis Irelia. |
![]() | Irelias Geschenk | Mit ihren Farben und ihrem Duft nährt Irelia das karge, trostlose Land, lässt funkelndes Prismana hervorbrechen und haucht der Erde neues Leben ein … |
![]() | Wiederbelebung der Erde | Oben glänzt Prismana am Himmel, unten blühen die Blumen im Überfluss … Die Katastrophe ist vorüber, und Blütenstadt hat zu alter Pracht zurückgefunden. |
![]() | Das brandneue Blütenfest | Zu Ehren von Irelia änderten die Bewohner von Blütenstadt das uralte Blütenfest und feiern es seither immer dann, wenn sie erscheint. Sie bringen ihr handgefertigten Weihrauch dar, um die Vollblüte der Blumen und die Ankunft des Prismana willkommen zu heißen. Einmal alle zehn Jahre - und das seit einem ganzen Jahrhundert. |
![]() | Die Reise der Blumen und Schmetterlinge | Der Schlummerflügel und Irisalis reisten durch die Welt, doch sie erblickten nie den legendären Prismana-Strom. Gerade da kam eine Nachricht aus der Heimat … |
![]() | Die farblose Heimstatt | Die Vene ist zerbrochen, alles Leben verdorrt, und die Energie schwindet … Das einst üppige und schöne Land hat all seine Farbe verloren und ist zu leblosem Grauweiß verblasst … |
![]() | Irisalis' Entscheidung | Schlummerflügel plante, mit ihrem Schwarm zu gehen, doch Irisalis entschied sich stattdessen, die kostbaren Farben, die sie auf ihrer Reise gesammelt hatte, in das Land selbst zu geben. Dank ihrer Mühe begann die verdorrte Erde endlich wieder zu leben … Doch der Schaden an der Vene konnte nie allein durch die Farbe eines einzigen Aniimo geheilt werden, selbst wenn dieses Aniimo das seltene Irisalis war. Auch wenn sie es einst mit Farbe erfüllte, konnte die Erholung nur vorübergehend sein. Energie würde weiterhin langsam durch die Risse entweichen … |
![]() | Das Erwachen, das nur einmal im Jahrzehnt geschieht | Also entschied sich Irisalis, in der Vene zu schlummern und mit ihren eigenen Wurzeln deren Verletzungen langsam zu heilen. Alle zehn Jahre, wenn die Venenenergie ihren Tiefpunkt erreicht und die Farben erneut fast vollständig schwinden, erwacht sie. Dann schenkt sie dem Land erneut Farbe und füllt die verlorene Energie der Vene wieder auf. Anschließend ist ihre Kraft wieder erschöpft und sie versinkt erneut in Schlummer … |
![]() | Uraltes Gewürzrezept | Opfere den Duft von LP und Begabungen, und der Äon gewährt den Segen der Wiederbelebung. Opfere den Duft von Toleranz und Wandel, und der Äon gewährt den Schutzsegen. Opfere den Duft von Mut und Leidenschaft, und der Äon gewährt den Segen der Hoffnung. |
Diese Einträge sind ein Objekt statt eines Dokuments: Das Archiv verweist auf etwas in deinem Inventar, und die eigene Seite des Gegenstands enthält seine Beschreibung.
| Eintrag | Kategorie | Gegenstand |
|---|---|---|
| Aniimo | Aniimo | |
| Aniipod | Astra | |
| Astra | Astra | |
| Außenposten | Astra | |
| Bindender Schwur | Legendäre Parfüms | Bindender Schwur |
| Bittersüßer Tau | Legendäres Gewürz | Bittersüßer Tau |
| Blitzelin-Anrufprotokoll | Archivierungschip | |
| Blüte | Vene | |
| Brise der Freiheit | Legendäre Parfüms | Brise der Freiheit |
| Clovis’ Tagebuch (alt) | Briefe und Notizen | |
| Drachelm-Höhlenwandbild | Archivierungschip | |
| Ein Brief | Briefe und Notizen | |
| Ein Hauch von Rot | Legendäre Parfüms | Ein Hauch von Rot |
| Einladung zum Mitternachtskonzert | Kuriosität | Einladung zum Mitternachtskonzert |
| Einladungsgeschenk aus Blütenstadt | Kuriosität | Einladungsgeschenk aus Blütenstadt |
| Entwickeln | Aniimo | |
| Erkunder | Verschmelzen | |
| Ewiges Rot | Legendäre Parfüms | Ewiges Rot |
| Faust | Kuriosität | Fäuste |
| Flammenblume | Legendäres Gewürz | Flammenblume |
| Flüsternde Sehnsucht | Legendäre Parfüms | Flüsternde Sehnsucht |
| Form | Aniimo | |
| Forschungsbericht zur Eisknorps-Spezies | Briefe und Notizen | |
| Forschungsnotizen zur elektrischen Sprache des Glühbis. | Briefe und Notizen | |
| Fröhlicher Büschelball | Kuriosität | Fröhlicher Büschelball |
| Geistesruhe | Legendäre Parfüms | Geistesruhe |
| Goldene Antwort | Legendäres Gewürz | Goldene Antwort |
| Goldener Wunsch | Legendäre Parfüms | Goldener Wunsch |
| Heimat | Legendäre Parfüms | Heimat |
| Herzresonanz | Legendäre Parfüms | Herzresonanz |
| Idyll | Idyll | |
| Jahrhundertealtes Versprechen | Archivierungschip | |
| Jennys Auftritt | Archivierungschip | |
| Johnnys Rennwagen | Archivierungschip | |
| Kampfknochen | Kuriosität | Kampfknochen |
| Kimo-Kern | Kuriosität | Kimo-Kern |
| Loderblume | Legendäres Gewürz | Loderblume |
| Lumin-Bernstein | Vene | |
| Melancholischer Flausch | Kuriosität | Melancholischer Flausch |
| Memoiren des Parfümeurs | Briefe und Notizen | |
| Muschelschwert | Kuriosität | Muschelschwert |
| Neue Partitur „Freiheit“ | Kuriosität | Neue Partitur „Freiheit“ |
| Notizen des alten Trüffeljägers | Briefe und Notizen | |
| Omni-Handschuh | Astra | |
| Orangenherzfeuer | Legendäre Parfüms | Orangenherzfeuer |
| Otterschaufel | Kuriosität | Zagotta-Schaufel |
| Partitur „Freiheit“ | Kuriosität | Partitur „Freiheit“ |
| Perfekte Verwechslung | Legendäre Parfüms | Perfekte Verwechslung |
| Polaris-Institut | Astra | |
| Prinzessin Melloblum und die Sieben Knospenknappen | Briefe und Notizen | |
| Prismana-Strom | Vene | |
| Rebkern | Legendäres Gewürz | Rebkern |
| Sayns Manuskript | Kuriosität | Archivierungschip - Sayns Manuskript |
| Sayns Nachricht | Briefe und Notizen | |
| Schneeweißrosen-Aromathyst | Legendäres Gewürz | Schneeweißrosen-Aromathyst |
| Schneeweißrosen-Forschungsnotizen | Briefe und Notizen | |
| Schätze des Meeres und wo sie warten | Briefe und Notizen | |
| Seelenband: Alter Seelwuff | Kuriosität | Seelenband: Alter Seelwuff |
| Seelenband: Geisterglymsere | Kuriosität | Seelenband: Geisterglymsere |
| Seelenband: Seelwuff | Kuriosität | Seelenband: Seelwuff |
| Seelenband: Zurückhaltender Seelwuff | Kuriosität | Seelenband: Zurückhaltender Seelwuff |
| Seltsame Befunde zu Posaunir | Briefe und Notizen | |
| Siedlung an der Zephyrküste | Idyll | |
| Steinblumentau | Legendäres Gewürz | Steinblumentau |
| Strecken des Beryll-Tals | Archivierungschip | |
| Stängel der Flammenblume | Legendäres Gewürz | Flammenblumenwurzel |
| Untersuchung der Bittersüßen Blüten | Briefe und Notizen | |
| Uraltes Idyll | Idyll | |
| Vene | Vene | |
| Verschmelzen | Verschmelzen | |
| Walsangblüten | Legendäres Gewürz | Walsangblüten |
| Wandbild „Drafernos Geburt“ | Archivierungschip | |
| Wertvolles großes Sternin | Legendäres Gewürz | Wertvolles großes Sternin |
| Zephyrküste | Idyll | |
| Zweig | Vene | |
| Zäher Hauer | Kuriosität | Zäher Hauer |
| „Anonyme Forschungsnotizen“ | Kuriosität | Anonyme Forschungsnotizen |


























