Overview
Der Riesengurami (auch Osphronemus goramy) ist ein großer Süßwasserfisch, der in Südostasien, vor allem in den Flussgebieten des Mekong und des Chao Phraya, beheimatet ist. Mittlerweile ist er in ganz Asien, Afrika und Teilen Australiens für die Aquakultur und als Zierfisch weit verbreitet. Er lebt in langsam fließenden Flüssen, Sümpfen, Seen und künstlichen Stauseen und bevorzugt warme, flache Gewässer mit viel Vegetation. Diese Spezies zeichnet sich durch ihren seitlich abgeflachten, tiefen Körper, ihre langen Rücken- und Afterflossen und ihre abgerundete Schwanzflosse aus. Jungtiere sind silbern mit vertikalen Streifen, während Erwachsene oft die Streifen verlieren und eine einheitlichere hellgraue, gelbliche oder rosa Färbung annehmen. Männchen können mit zunehmendem Alter einen ausgeprägten Stirnhöcker entwickeln. Riesenguramis gehören zu den größten Vertretern der Gurami-Familie und werden im Schnitt 45 cm bis 60 cm lang und 4 kg bis 6 kg schwer.
Found in Asien
Regions
Biomes
Keine Einträge.
Gehegeanforderungen
Adult
IUCN Rote Liste
Minimum area
Deep water
100 m² + 30 m² pro zusätzlichem Tier
Environment
Temperature
24 bis 28°C
Plant coverage
20-60%
Water salinity
Süßwasser, Brackwasser
Enclosure
Aquarium
Exhibit types
- Large Box Exhibit
- Large Angled Box Exhibit
- Large Cylinder Exhibit
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Copepoden
- Algen-Pellets
Conservation
Gruppe und Zucht
Nicht gefährdet
Least concern
Critically endangered
Der Riesengurami kämpft um sein Überleben, obwohl er als „nicht gefährdet“ eingestuft ist. In Südostasien sind seine Lebensräume wie langsam fließende Flüsse, Seen und Feuchtgebiete immer mehr bedroht. Die Umwandlung von Feuchtgebieten in Ackerland, Abholzung, Umweltverschmutzung und der Bau von Staudämmen tragen alle zur Zerstörung seines Lebensraums bei, während Sedimentation und schwankende Wassertemperaturen das Laichen und das Wachstum der Larven beeinträchtigen. Überfischung erhöht den Druck zusätzlich, ebenso wie das Risiko von Krankheitsausbrüchen in intensiv bewirtschafteten Aquakulturanlagen. Forscher arbeiten daran, die Zuchttechniken, die Produktion von Jungfischen, die Ernährung der Brutfische und alternative Futteroptionen zu vereinheitlichen und zu verbessern. Strategien zur ökologischen Intensivierung, wie die gemeinsame Aufzucht von Guramis und Wasserpflanzen, zeigen gute Erfolge. Krankheiten werden durch ständige Überwachung und Regulierung bekämpft, um Virusausbrüche zu minimieren. Ökologische Risikobewertungen regulieren die Einführung außerhalb des heimischen Verbreitungsgebiets und verhindern negative Auswirkungen auf nicht heimische Ökosysteme. Zusammen sollen diese Ansätze die Bedeutung des Riesenguramis in der Aquakultur mit der Notwendigkeit in Einklang bringen, seine langfristige ökologische und wirtschaftliche Lebensfähigkeit zu schützen.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Riesenguramis gelten als mäßig gesellig: Jungfische bilden oft Schwärme, doch ausgewachsene Tiere werden eher territorial und leben nicht unbedingt zusammen mit anderen. Die Paarungszeit ist zwischen April und August und folgt einer typischen Fortpflanzungsstrategie vieler Gurami-Arten. Während der Balz sucht sich das Männchen einen flachen, geschützten Bereich aus und errichtet dort aus Pflanzenmaterial und Schleim ein großes schwimmendes Blasennest. Es umwirbt die Weibchen aktiv, indem es seinen Körper zur Schau stellt, seine Flossen ausbreitet und sie in der Nähe des Nestes umkreist. Wenn sich ein paarungsbereites Weibchen nähert, umschlingt das Männchen das Weibchen, um die Freisetzung und Befruchtung der Eier zu erleichtern. Die schwimmfähigen befruchteten Eier steigen ins Nest auf, wo das Männchen sie wachsam vor Eindringlingen schützt. Nach dem Eierlegen ziehen sich die Weibchen in der Regel zurück, während die Männchen die Aufgabe der Brutpflege übernehmen. Sie kümmern sich um das Nest, reparieren es bei Bedarf und fächeln mit den Flossen, um die Eier mit Sauerstoff zu versorgen. Je nach Wassertemperatur schlüpfen die Jungfische meist innerhalb von 24 bis 36 Stunden. Die Brut bleibt mehrere Tage unter dem Schutz der Männchen, bis sie selbstständig schwimmen und sich eigenständig ernähren kann. Sie wachsen ziemlich schnell und wechseln im Laufe ihrer Entwicklung von Plankton zu einer abwechslungsreicheren omnivoren Ernährung. Riesenguramis werden mit etwa 2 bis 3 Jahren geschlechtsreif.
Group and breeding
Group
Exhibit colony size
Up to 8
Shoal size
5-20
Lifecycle and breeding
Life expectancy
20 Jahre
Age of sexual maturity
3 Jahre
Mating season
Frühling und Sommer
Dominance
Männchen sind äußerst territorial.
Verwandte Tiere
Research levels
| Level | Unlocks | Research gate |
|---|---|---|
| Level 1 | Fertility Level 1 (+15% fertility) | |
| Level 2 | Giant Gourami Fact Sheet | |
| Level 3 | Release groups and release to the wild | |
| Level 4 | Fertility Level 2 (+30% fertility) | Before this level: an Observation Network (Observation Platform) in Sumatra Reserve and this species released in Sumatra Reserve |
Researched by
Tierärzte
Researched at
Je nach Stufe unterschiedlich
Wildlife Reserve
Naturschutzgebiet auf Sumatra
Every level of this species' research, with its unlock conditions.
Release groups
Valid release groups
| Group | Type | Animals |
|---|---|---|
| Mixed Shoal | Mixed group | 5 to 35 fish |
Release requirements
| Requirement type | Requirement |
|---|---|
| Ecosystems Required | Either River or Forest Swamp |
Ecosystems
Release groups, reserve requirements and the roles this species fills.
Animal facts
- Riesenguramis besitzen ein spezielles Atmungsorgan, das sogenannte Labyrinthorgan, mit dem sie Luft schlucken und in sauerstoffarmen Gewässern überleben können, selbst wenn die Wasserqualität schlecht ist.
- Riesenguramis gedeihen in den unterschiedlichsten Wasserbedingungen, wie leicht brackigem Wasser, langsam fließendem oder stehendem Wasser, und kommen auch mit weniger gelöstem Sauerstoff klar.
- Riesenguramis werden häufig in Südostasien gezüchtet und gegessen (z. B. in Indonesien, Malaysia und Thailand). Ihr Fleisch ist sehr beliebt und sie sind Teil der lokalen Küche.
- In freier Wildbahn können Riesenguramis bis zu 70 cm lang werden, aber die meisten Exemplare in Aquarien sind kleiner.
- Riesenguramis gelten als relativ langlebig für tropische Süßwasserfische; unter guten Bedingungen können sie 10 bis 20 Jahre oder sogar noch älter werden.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species