Zum Inhalt springen
WikilyWIKILY
Alle Spiele21 Wikis · wähle dein Spiel
Gangesgavial

Gangesgavial

Gavialis gangeticus
  • Gehege

Overview

Gangesgaviale (auch Gavialis gangeticus) sind eine Krokodilart, die in den Flüssen des indischen Subkontinents heimisch ist und in Nepal und Nordindien nur noch in vier Flussabschnitten vorkommt. Man nennt sie auch Gaviale oder fischfressende Krokodile. Gangesgaviale haben lange, dünne Kiefer, mit denen sie Fische ideal erbeuten können. Sie leben nahezu ausschließlich im Wasser. Im Gegensatz zu anderen Krokodilarten haben sie nur schwache Beine und sind daher an Land sehr unbeholfen. In tiefen Gewässern sind sie dank ihrer langen, flachen und muskulösen Schwänze jedoch extrem wendig. Männchen haben eine markante Verdickung an der Schnauzenspitze, mit der sie Laute ausstoßen können, um während der Paarungszeit Weibchen anzulocken und andere Männchen einzuschüchtern. Abgesehen von diesem Unterschied weist die Art zudem einen Größenunterschied der Geschlechter auf: Männchen werden zwischen 3 m und über 6 m lang. Weibchen sind kleiner und leichter und erreichen eine Länge von 2,6 m bis 4,5 m. Das Durchschnittsgewicht ausgewachsener Tiere liegt bei 150 kg bis 250 kg, sehr große Männchen können ein Gewicht von über 600 kg erreichen.

Gangesgavial

Found in Asien – Indischer Subkontinent

Gehegebedürfnisse

Size

Länge: 2.7 to 4.4 m

Human
Male
Female

Umgebung

Male

300 kg

Female

105 kg

Bars use a log scale against the heaviest animal in the Zoopedia, the Flusspferd.

Measured as Länge. The person stands 1.75 m tall for scale.

Ernährung und Beschäftigung

Barrier

Barrier grade

Grade 2 of 5

Minimum height

1 m minimum

1 m
Fence

Climbing & water

Climb proof

Not needed

Water barrier

Not allowed

Combine this animal with others in the barrier planner.

Barrier planner
Barrier types

IUCN Rote Liste

Minimum area

Land

110 m² + 16 m² pro zusätzlichem Tier

Water

300 m² + 30 m² pro zusätzlichem Tier

Deep water

120 m² + 52 m² pro zusätzlichem Tier

Environment

Temperature

14 bis 41°C

Plant coverage

0-80%

Enclosure

Gehege

Terrain

  • Kurzes Gras 0-40%
  • Sand 40-100%
  • Erde 0-60%
  • Fels 0-20%
  • Wasser 0-100%

Conservation

Gruppe und Zucht

Vom Aussterben bedroht

Least concern

Critically endangered

Wild population

650

650 in the wild. Rank 5 of 58 species with a known count, smallest first.

Der Gangesgavial gilt als vom Aussterben bedroht und ist in weiten Teilen seines früheren Verbreitungsgebiets lokal bereits ausgestorben. Der dramatische Bestandsrückgang ist auf die zunehmende Verschmutzung der Flüsse zurückzuführen, die den Fischbestand verringert, sowie auf den Sandabbau, der die für die Eiablage der Weibchen und das Sonnenbaden unverzichtbaren Sandbänke zerstört. Unregulierte Fischerei und das versehentliche Verfangen in Fischernetzen bedrohen die Art zusätzlich, während die Fragmentierung der Flüsse durch Staudämme und Bewässerungsprojekte ihre natürlichen Bewegungsmöglichkeiten und Fortpflanzungschancen einschränkt. Die Arterhaltungsmaßnahmen konzentrieren sich auf den Schutz der Lebensräume, die Einbindung der Bevölkerung sowie die Zucht in Gefangenschaft und die Auswilderung. Geschützte Flussabschnitte bieten sichere Nistplätze, und durch Flussrenaturierungsinitiativen werden weitere Gebiete nutzbar gemacht. Außerdem arbeiten Naturschutzorganisationen mit den Gemeinden vor Ort zusammen, um die fischereibedingte Todesrate zu senken. Zwar wurden seit den 1970er Jahren Tausende von Jungtieren gezüchtet und ausgewildert, doch haben die Wiederansiedlungen allein nicht wesentlich zur Wiederherstellung der Bestände beigetragen, da andere Faktoren nicht berücksichtigt wurden. Dank der gemeinsamen und anhaltenden Bemühungen ist die aktuelle Bestandsentwicklung jedoch positiv.

Zoopedia sketchbook

Gangesgavial

Tierfakten

Keeper notes

Gangesgaviale können zwar auf engem Raum zusammenleben und um sandige Flussufer konkurrieren, auf denen sie sich gerne sonnen, sind aber keine Gruppentiere. Dennoch kämpfen sie kaum gegeneinander, doch rivalisierende Männchen zischen sich mithilfe ihrer Schnauzenverdickung zu Einschüchterungszwecken gegenseitig an. Während der Brutzeit können zahlreiche Weibchen in unmittelbarer Nähe zusammenleben, während sie die Eier beschützen, die sie in den Sandbänken vergraben haben. Während der Paarungszeit von November bis Januar jagen sich männliche und weibliche Gangesgaviale gegenseitig, bis sie sich für einen Partner entscheiden, mit dem sie zufrieden sind. Ein Männchen paart sich mit vielen Weibchen, während die Weibchen sich nur ein Männchen aussuchen. Größere Männchen sichern sich die besten Nistplätze gegenüber ihren kleineren, noch nicht voll ausgewachsenen Rivalen. In der Trockenzeit, zwischen März und April, versammeln sich die Weibchen, um Gelege mit 30 bis 50 Eiern in einem sandigen Flussufer abzulegen und zu vergraben, die sie anschließend bewachen. Drei Monate später, im Juli, schlüpfen die Jungtiere. Die Weibchen helfen ihnen beim Ausgraben aus dem Sand, wenn sie ihre Rufe hören, und manche bleiben mit den Jungtieren an den Flussufern, bis die Monsunfluten alles überschwemmen. Darüber hinaus gibt es keine elterliche Fürsorge, und die Jungtiere müssen sich bereits nach dem Schlüpfen selbstständig Nahrung suchen. Weibliche Gangesgaviale werden bei einer Körperlänge von 2,6 bis 3 m geschlechtsreif, Männchen bei 3 bis 4 m, was einem Alter von etwa 13 bis 16 Jahren entspricht.

Group and breeding

Group

Group size

1 – 7 (bis zu 1 Männchen, bis zu 6 Weibchen)

Male bachelor group

1

Female bachelor group

1-7

Offspring dispersal

Keine

Lifecycle and breeding

Life expectancy

30-65 Jahre

Age of sexual maturity

16 Jahre

Age of sexual sterility

50 Jahre

Gestation or incubation

2 Monate

Interbirth period

10 Monate

Gelegegröße

2-9

Nest Type

Nest im Boden

Mating system

Polygyn

Mating season

Winter

Reproduction in captivity

Leicht

Colourmorphs

  • Leuzistisch

Dominance

männliche Dominanz an Brutplätzen

Verwandte Tiere

  • Die Verdickung an der Schnauzenspitze männlicher Gangesgaviale wird nach dem indischen Wort für Topf „Ghara“ benannt.
  • Gangesgaviale sind die einzige Krokodilart, bei der sich der Geschlechtsdimorphismus nicht nur in der Größe, sondern auch in der Anatomie zeigt; die Männchen unterscheiden sich durch ihre markante Nasenverdickung von den Weibchen.
  • Gangesgaviale legen die größten Eier aller Krokodilarten.
  • Gangesgaviale sind nicht aggressiv. Ihre langen, dünnen Kiefer sind nicht dazu geeignet, größere Tiere anzugreifen.
  • Die Schnauze des Gangesgavials weist Sensorzellen auf, die Vibrationen im Wasser erkennen können, was sie zu ausgezeichneten Fischjägern macht.

Taxonomy

Class

Reptilia

Order

Crocodilia

Family

Gavialidae

Genus

Gavialis

Species

Gavialis gangeticus

Related animals

Same family, then shared biomes and regions
Gangesgavial

Gangesgavial

Gavialis gangeticus

Klasse

Reptil

Vorkommen

Asien

Vom Aussterben bedroht

CR

Gehege

Gehege

Biome

Tropen, Feuchtgebiete, Seen und Flüsse

Länge

2.7 to 4.4 m

Gewicht

105 to 300 kg

Barrierestufe

Enthüllt: 21 Jul 2026

Hauptspiel

Tritt der Creator-Community beiDie Leute, die das Planet Zoo 2-Wiki bauen, sind in unserem Discord. Stell Fragen, schlag Seiten vor oder bau mit uns daran.Discord beitreten (öffnet Discord in einem neuen Tab)