Overview
Der Rotfeuerfisch (auch Pterois volitans) ist ein giftiger Riff-Fisch, der im Indo-Pazifik, einschließlich des Roten Meeres, des Indischen Ozeans und des westlichen Pazifiks, beheimatet ist. Weil er aus Aquarien freigelassen wurde, hat er sich im Westatlantik, in der Karibik und in Teilen des Golfs von Mexiko als invasive Spezies etabliert, wo er die heimischen Meeresökosysteme bedroht. Rotfeuerfische leben typischerweise in Korallenriffen, Felsformationen, Lagunen und Seegraswiesen. Der Fisch zeichnet sich durch seine weißen und roten Streifen am Körper, seine fächerartigen Brustflossen und seine langen giftigen Dorsalstacheln aus. Erwachsene Tiere erreichen eine Länge von 25 cm bis 32 cm und wiegen 1,2 kg bis 1,5 kg, wobei die Männchen etwas größer werden als die Weibchen. Abgesehen davon gibt es keine sichtbaren Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Gehegebedürfnisse
Size
Länge: 0.34 m
Measured as Länge. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 2 of 5
Minimum height
1 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Not needed
Water barrier
Not allowed
IUCN Rote Liste
Minimum area
Deep water
16 m² + 16 m² pro zusätzlichem Tier
Environment
Temperature
22 bis 28°C
Plant coverage
0-100%
Water salinity
Salzwasser
Enclosure
Aquarium
Terrain
- Sand 30-80%
- Erde 0-50%
- Fels 20-70%
- Feiner Sand 25-80%
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Krill
- Kleine ganze Fische
Enrichment items
Conservation
Gruppe und Zucht
Nicht gefährdet
Least concern
Critically endangered
Der Rotfeuerfisch ist als „nicht gefährdet“ eingestuft, stellt aber als invasive Spezies im westlichen Zentralatlantik eine große Herausforderung für die Arterhaltung dar. Durch den Aquarienhandel in den 1980er Jahren eingeführt, hat sich der Feuerfisch seitdem schnell verbreitet, weil er keine natürlichen Fressfeinde hat und sich schnell vermehrt. Durch seine vielseitige Ernährung ist er in vielen befallenen Lebensräumen zum Spitzenprädator geworden und reduziert die Populationen einheimischer Riff-Fische erheblich, da er große Mengen an Jungfischen und Krebstieren frisst. Es wurden verschiedene Maßnahmen zur Eindämmung und Kontrolle ihrer Auswirkungen umgesetzt. Organisierte Programme zur Bekämpfung von Rotfeuerfischen, wie Speerfisch-Wettbewerbe und gezielte Tauchgänge, sollen die lokalen Populationen reduzieren und den Druck auf einheimische Spezies verringern. Sie werden außerdem als Nahrungsquelle für Menschen beworben, und es werden sichere Umgangstechniken vermittelt, um die kommerzielle Befischung zu fördern. Forschungen sollen Aufschluss darüber geben, wie einheimische Raubtiere Rotfeuerfische langfristig als Nahrungsquelle akzeptieren können. Auch wenn es im Moment nicht möglich ist, das Problem vollständig zu beseitigen, kann man die Ausbreitung und die ökologischen Schäden zumindest minimieren.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Rotfeuerfische sind Einzelgänger, bilden aber während der Paarungszeit vorübergehend Harems. Rotfeuerfische paaren sich das ganze Jahr über, am häufigsten aber in den wärmeren Monaten, wobei die Paarungshäufigkeit bis zu alle vier Tage betragen kann. Ein einzelnes, Revier besetzendes Männchen kann einen temporären Harem von bis zu 7 paarungsbereiten Weibchen um sich scharen. Die Balz in einem solchen Harem umfasst Umkreisen, Seitwärtsbewegungen und Imponiergehabe. Als Massenlaicher legen die Weibchen jeweils 4.000 bis 30.000 Eier ab, die knapp unter der Wasseroberfläche treiben, während das Männchen sein Sperma abgibt und die Eier so extern befruchtet werden. Nach der Befruchtung wachsen die Embryonen schnell und die Larven schlüpfen etwa 36 Stunden nach der Befruchtung. Die Larven der Feuerfische schwimmen frei und sind pelagisch. Sie entwickeln sich 20 bis 40 Tage lang, während sie sich von mikroskopisch kleinem Zooplankton ernähren. Danach werden sie zu Jungfischen, die im Riff leben, und sie lassen sich in der benthischen Zone nieder. Rotfeuerfische sind mit etwa einem Jahr ausgewachsen, wenn die Weibchen 17,5 cm bis 18 cm und die Männchen 10 cm bis 18 cm lang sind.
Group and breeding
Group
Group size
1 – 20 (bis zu 19 Männchen, bis zu 19 Weibchen)
Male bachelor group
1-20
Female bachelor group
1-20
Offspring dispersal
Sämtlicher Nachwuchs
Lifecycle and breeding
Life expectancy
10-20 Jahre
Age of sexual maturity
1 Jahr
Age of sexual sterility
Tod
Interbirth period
6 Monate
Wurfgröße
1-5
Mating system
Promiskuitiv
Mating season
Ganzjährig
Reproduction in captivity
Sehr leicht
Dominance
Männliche Dominanz basiert auf Größe.
Verwandte Tiere
- Der Rotfeuerfisch besitzt giftige Stacheln entlang seiner Rücken-, After- und Beckenflossen, die Fressfeinden und Menschen schmerzhafte Stiche zufügen können.
- Der Rotfeuerfisch kann sich alle 4 Tage vermehren, wobei die Weibchen unter tropischen Bedingungen bis zu 2 Millionen Eier pro Jahr freisetzen können.
- Der Rotfeuerfisch ist ein Lauerjäger, der seine großen, fächerartigen Brustflossen nutzt, um seine Beute in die Enge zu treiben, und dann mit schnellen Angriffen zuschlägt.
- Der Rotfeuerfisch kann Beute fressen, die halb so groß ist wie er selbst.
- Der Rotfeuerfisch hat über 7.000.000 km² der Weltmeere erobert, darunter den Golf von Mexiko, die Karibik und die Ostküste der USA.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species