Overview
Der Siamang (auch Symphalangus syndactylus) ist eine Gibbonart, die in den Regenwäldern der malaysischen Halbinsel und der indonesischen Insel Sumatra lebt. Ihre Körper sind mit einem völlig schwarzen zotteligen Fell überzogen, das auf ihren Gesichtern dünner und grau ist. Siamangs haben sehr lange Arme – ihre Armspannweite entspricht fast ihrer doppelten Körperlänge – kurze, kräftige Beine und keinen Schwanz. Eines ihrer auffälligsten Merkmale ist der Kehlsack unter ihrem Kinn, der sich während ihrer charakteristischen Laute aufbläht. Typischerweise sind Siamangs 75 bis 100 cm groß und wiegen zwischen 10 und 13 kg. Wie andere kleinere Affen weist diese Art keinen Geschlechtsdimorphismus auf.
Found in Südostasien
Regions
Biomes
Gehegeanforderungen
Male
Female
Juvenile
Gehegebedürfnisse
Size
Stehhöhe: 88 cm
Gelände
Juvenile weight
5.75 kg
Measured as Stehhöhe. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 2 of 5
Minimum height
3 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Needed
Water barrier
Allowed
Water barrier size
6 m wide, 2 m deep
Beschäftigungsobjekte
Barrier types with resistance grade 2.
IUCN Rote Liste
Minimum area
Land
240 m² + 40 m² pro zusätzlichem Tier
Climbing
60 m² + 20 m² pro zusätzlichem Tier
Shelter
10 m² pro Tier
Environment
Temperature
18 bis 33°C
Plant coverage
45-100%
Enclosure
Klettersicheres Gehege
Dislikes
Rain and snow
Terrain
- Kurzes Gras 20-100%
- Sand 0-20%
- Erde 10-80%
- Fels 0-40%
- Wasser 0-10%
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Früchte und Gemüse
- Blattgemüse
Water sources
Keine Einträge.
Conservation
Gruppe und Zucht
Stark gefährdet
Least concern
Critically endangered
Wild population
100,000
100.000 (geschätzt) in the wild. Rank 39 of 58 species with a known count, smallest first.
Siamangs gelten aufgrund des starken Rückgangs ihrer Bestände in den letzten Jahrzehnten als stark gefährdet. Die Abholzung der Wälder und die Umwandlung von Lebensraum in Ackerland sind die größten Gefahren für ihr Überleben, da ihr Habitat oft zerstört wird, um Platz für Palmölplantagen oder illegale Abholzung zu schaffen. Das führt zur Fragmentierung und Isolierung der Bestände, was es für sie schwierig macht, Partner zu finden. Zudem sind sie durch den illegalen Handel mit Haustieren bedroht, da Wilderer die Mütter töten, um leichter an ihre Jungen zu kommen und diese zu verkaufen. Der Siamang gehört zu den geschützten Tierarten. Mehrere Gebiete in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet wurden zu Naturschutzgebieten deklariert, um nicht nur die verbliebenen Bestände des Siamangs, sondern auch anderer Gibbons zu schützen. Einige Organisationen haben erfolgreiche Rettungs- und Wiederansiedlungsprogramme in sicheren, überwachten Gebieten ins Leben gerufen. Internationale und lokale Bemühungen konzentrieren sich außerdem auf die Aufklärung der Bevölkerung, die Durchsetzung von Tierschutzgesetzen und die Förderung nachhaltiger Landnutzungspraktiken, um die Abholzung einzudämmen.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Siamangs leben in Familiengruppen, die aus einem monogamen Elternpaar und deren noch nicht ausgewachsenen Nachkommen bestehen, meist 2 bis 3 Jungtiere. Sie sind sehr soziale Tiere und leben im Allgemeinen nicht allein. Um Geschlechtspartner anzulocken, gibt ein junger, alleinstehender Siamang Laute von sich. Wenn ein männlicher und ein weiblicher Siamang sich begegnen, verbringen sie Zeit miteinander und teilen Nahrung. Stimmt die Chemie, bauen sie eine Bindung zueinander auf, indem sie sich gegenseitig pflegen und „Duette“ singen. Oft paaren sie sich dann regelmäßig. Ab diesem Zeitpunkt bleibt das Pärchen ein Leben lang zusammen. Paarungen finden das ganze Jahr über statt, am häufigsten jedoch zwischen Mai und Juli. Trächtigkeiten dauern etwa 8 Monate und das Weibchen gebärt ein einziges Jungtier. Die ersten 3 Monate seines Lebens trägt sie es ausschließlich umher, dann immer weniger. Das Jungtier beginnt mit 6 Monaten feste Nahrung zu sich zu nehmen und wird mit 1 Jahr vollständig entwöhnt. Etwa zu dieser Zeit wird der Vater der primäre Betreuer und bringt dem Jungtier bei, Bäume zu überqueren, nach Futter zu suchen und mit anderen Siamangs zu interagieren. Mit etwa 3 Jahren benötigt das Jungtier nicht mehr viel Hilfe von seinen Eltern und die Mutter bringt für gewöhnlich ein weiteres Neugeborenes zur Welt, wenn ihr erstes Kind 3 Jahre alt ist. Ältere Geschwister helfen dem Vater oft bei der Aufzucht der Jungen. Siamangs verlassen ihre Familiengruppe mit etwa 6 bis 8 Jahren, um eigene Familien zu gründen, nachdem sie mit 8 oder 9 Jahren die Geschlechtsreife erreicht haben.
Group and breeding
Group
Group name
Clan
Group size
2 – 6 (bis zu 5 Männchen, bis zu 5 Weibchen)
Male bachelor group
1-6
Female bachelor group
1-6
Offspring dispersal
Keine
Lifecycle and breeding
Life expectancy
30-50 Jahre
Age of sexual maturity
8 Jahre
Age of sexual sterility
40 Jahre
Gestation or incubation
8 Monate
Interbirth period
28 Monate
Wurfgröße
1
Mating system
Monogam
Mating season
Ganzjährig
Reproduction in captivity
Durchschnittlich
Dominance
dominantes Pärchen führt eine Familiengruppe an
Verwandte Tiere
Research levels
| Level | Unlocks | Research gate |
|---|---|---|
| Level 1 | Thriving Requirement 1: at least 15 objects or plants with the Climbable tag | |
| Level 2 | Thriving Requirement 2: Tool Puzzle Feeder, at least 2; Siamang Fact Sheet | |
| Level 3 | Release groups and release to the wild | |
| Level 4 | Thriving Requirement 3: Food Grade 2; Fertility Level 1 (+15% fertility) | Before this level: an Observation Network (Observation Platform) in Sumatra Reserve and this species released in Sumatra Reserve |
| Level 5 | Thriving Requirement 4: at least 50% native plants | |
| Level 6 | Thriving Requirement 5: at least 4 objects or plants with the Trees tag; Fertility Level 2 (+30% fertility) |
Researched by
Tierärzte
Researched at
Gehege oder Vivarium und Forschungszentrum
Wildlife Reserve
Naturschutzgebiet auf Sumatra
Every level of this species' research, with its unlock conditions.
Release groups
Valid release groups
| Group | Type | Animals |
|---|---|---|
| Family Troop | Mixed group | 2 to 3 males, 2 to 3 females |
| Mating Pair | Breeding partners | 1 male, 1 female |
Release requirements
| Requirement type | Requirement |
|---|---|
| Ecosystems Required | Lowland Rainforest |
| Ecosystems Required | Montane Rainforest |
Ecosystems
Release groups, reserve requirements and the roles this species fills.
Animal facts
- Monogame Siamangpaare singen oft mehrere Minuten miteinander, um ihr Territorium zu markieren und zu verteidigen und eine Bindung miteinander einzugehen.
- Der Siamang ist die größte Gibbonart.
- Siamangs spielen eine wichtige Rolle in ihren natürlichen Ökosystemen, als Früchtefresser helfen sie bei der Walderneuerung, indem sie durch Kotabsatz Samen verbreiten.
- Die zwei Zehen an den Füßen eines Siamangs sind durch eine Membran verbunden, ein Merkmal, das den Siamang in der Gibbonfamilie einzigartig macht.
- Siamangfamilien entwickeln sehr enge Bindungen – Eltern bleiben ein Leben lang zusammen und die ganze Gruppe reist gemeinsam.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species