Overview
Der Westliche Flachlandgorilla (auch Gorilla gorilla gorilla) ist in Kamerun, Äquatorialguinea, Gabun, der Demokratischen Republik Kongo und dem Süden von Niger heimisch. Die Tiere leben in Regen- und Sumpfwäldern sowie auf verlassenen landwirtschaftlichen Flächen. Sie haben schwarze Haut, dunkle, nach vorne gerichtete Augen, einen ausgeprägten Überaugenwulst, große Nasenlöcher und grobes Fell, das, abgesehen von Gesicht, Ohren, Händen und Füßen, ihren gesamten Körper bedeckt. Männchen sind deutlich größer als Weibchen. Mit zunehmendem Alter wird das Fell auf dem Rücken der Männchen grau, weshalb sie auch „Silberrücken“ genannt werden. Männliche Gorillas sind viel größer als die Weibchen, manchmal sogar doppelt so groß. Im Schnitt erreichen sie in aufrechter Haltung eine Größe von 1,70 m und wiegen 181,5 kg. Die Weibchen sind 1,50 m groß und wiegen etwa 79 kg.
Found in Afrika
Regions
- Afrika
Biomes
Gehegebedürfnisse
Size
Stehhöhe: 1.5 to 1.67 m
Measured as Stehhöhe. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 3 of 5
Minimum height
3 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Needed
Water barrier
Allowed
Water barrier size
6 m wide, 2 m deep
IUCN Rote Liste
Minimum area
Land
1,160 m² + 80 m² pro zusätzlichem Tier
Climbing
40 m² + 20 m² pro zusätzlichem Tier
Shelter
15 m² pro Tier
Environment
Temperature
18 bis 33°C
Plant coverage
15-100%
Enclosure
Klettersicheres Gehege
Terrain
- Kurzes Gras 20-100%
- Sand 0-20%
- Erde 10-80%
- Fels 0-40%
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Blattgemüse und Gemüse
- Nährstoffreiche Cracker
Conservation
Gruppe und Zucht
Vom Aussterben bedroht
Least concern
Critically endangered
Wild population
230,000
230,000 - 260,000 in the wild. Rank 46 of 58 species with a known count, smallest first.
Der Westliche Flachlandgorilla gilt als vom Aussterben bedroht. Seine Lebensräume in den tropischen Wäldern Zentralafrikas werden durch Abholzung, Bergbau und die Ausweitung der Landwirtschaft immer weiter zerstört. Das macht es für die Tiere schwieriger, Futter zu finden, und trennt die verschiedenen Gruppen voneinander. Wilderei ist nach wie vor eine große Bedrohung, da Gorillas wegen ihres Fleisches gejagt werden und ganze Gruppen manchmal getötet werden, nur um ein einzelnes Jungtier für den illegalen Handel mit Wildtieren zu fangen. Krankheiten wie das Ebola-Virus haben in den letzten Jahrzehnten bis zu 90 % mancher lokaler Bestände ausgerottet. Der Klimawandel verschärft die Lage zusätzlich, indem er ihre Waldökosysteme nachhaltig beeinflusst. Gorillas werden sowohl in situ als auch ex situ geschützt. Schutzgebiete und Nationalparks bieten wichtige sichere Lebensräume für die Tiere und sorgen mithilfe von Patrouillen gegen Wilderei und Lebensraummanagement für deren Erhalt. Gemeindebasierte Arterhaltungsprogramme binden die lokale Bevölkerung in nachhaltige Lebensweisen und Waldbewirtschaftung ein und verringern so den Anreiz, Gorillas zu jagen oder zu fangen. In Gefangenschaft kümmern sich Zoos und Zuchtzentren um Zuchtprogramme, öffentliche Aufklärung und genetische Forschung und unterstützen die Bemühungen vor Ort mit finanziellen Mitteln, um das langfristige Überleben der Art zu sichern.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Gorillas besitzen ein ausgeprägtes Sozialverhalten und leben in kleinen Gruppen, die etwa zur Hälfte aus Männchen und zur anderen Hälfte aus Weibchen bestehen. In der Regel gibt es ein dominantes Männchen, das auch Silberrücken genannt wird und die Gruppe bei der Nahrungssuche oder bei der Wanderung anführt. Es existieren aber auch Gruppen mit zwei dominanten Männchen. In diesem Fall handelt es sich um ein Vater-Sohn-Gespann. Obwohl die Tiere innerhalb einer Gruppe nicht immer miteinander verwandt sind, ist die Bindung zwischen den Weibchen untereinander und zum Silberrücken sehr stark – sie werden ihn nicht für ein anderes Männchen verlassen. Gorillas paaren sich das ganze Jahr über. Ist ein Gorillaweibchen bereit für die Paarung, nähert es sich langsam dem Silberrücken und versucht, seine Aufmerksamkeit zu erregen, indem es Blickkontakt hält und die Lippen spitzt. Reagiert das Männchen nicht, wird das Weibchen in seiner Nähe auf den Boden schlagen. Hat das Ganze Erfolg, wird der Silberrücken sich mit dem Weibchen paaren. Die Trächtigkeit beträgt etwa 8,5 Monate, dann bringt die Mutter ein Junges zur Welt, um das sie sich sorgfältig kümmert, bis es etwa 4 Jahre alt ist. Ab diesem Zeitpunkt wird das Jungtier immer unabhängiger von der Mutter und mit etwa 9 bis 10 Jahren verlassen junge Gorillas ihre Familiengruppe. Junge Weibchen schließen sich dann einer anderen Gruppe an, während Männchen eine Weile als Einzelgänger leben, bis sie alt genug sind, um ein Silberrücken zu werden und eine eigene Familiengruppe zu gründen. Gorillas erreichen ihre Geschlechtsreife zwischen 8 und 9 Jahren.
Group and breeding
Group
Group size
3 – 6 (bis zu 1 Männchen, bis zu 5 Weibchen)
Male bachelor group
1-6
Female bachelor group
1-6
Offspring dispersal
Sämtlicher Nachwuchs
Lifecycle and breeding
Life expectancy
35-60 Jahre
Age of sexual maturity
10 Jahre
Age of sexual sterility
44 Jahre
Gestation or incubation
9 Monate
Interbirth period
60 Monate
Wurfgröße
1
Mating system
Polygyn
Mating season
Ganzjährig
Reproduction in captivity
Durchschnittlich
Colourmorphs
- Albino
Dominance
ein Alphamännchen pro Gruppe
Verwandte Tiere
- Gorillas sind die größte Primatenart.
- Gorillas sind für die Wälder, in denen sie leben, enorm wichtig, da sie durch ihre Wanderungen und ihre Fressgewohnheiten für eine Verbreitung von Pflanzensamen sorgen.
- Gorillas bauen tagsüber Nester, in denen sie nachts schlafen. Meist befinden sich diese Nester in Bäumen.
- Gorillas stellen Werkzeuge her und nutzen diese auch. So bearbeiten sie zum Beispiel Äste, um an Nahrung zu kommen, die außer Reichweite ist, oder um die Wassertiefe eines Flusses oder Sees zu ermitteln.
- Gorillas können Gebärdensprachen erlernen: Koko, ein Gorillaweibchen, das im Zoo von San Francisco geboren wurde, beherrschte beispielsweise über 1.100 Gebärden.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species