Overview
Die Galapagos-Riesenschildkröte (auch Chelonoidis nigra) ist eine Reptilienart, die nur auf den Galapagos-Inseln vorkommt und nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist. Man unterscheidet zwischen zwei Arten – Sattelrückenpanzerschildkröten und Kuppelpanzerschildkröten – und beide verfügen über einen mattgraubraunen Panzer und eine schuppige, graue Haut. Sattelrückenpanzerschildkröten haben einen langen Hals und leben in trockenen Tieflandgebieten, während Kuppelpanzerschildkröten einen kurzen Hals haben und in feuchten Hochlandgebieten zu finden sind. Beide können äußerst groß werden, wobei das durchschnittliche Gewicht der Männchen zwischen 272 kg und 317 kg und das der Weibchen zwischen 136 kg und 181 kg beträgt.
Found in Südamerika
Regions
Biomes
Gehegeanforderungen
Male
Female
Juvenile
Gehegebedürfnisse
Size
Länge: 1.15 to 1.3 m
Gelände
Juvenile weight
7.1 kg
Measured as Länge. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 1 of 5
Minimum height
1 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Not needed
Water barrier
Not allowed
IUCN Rote Liste
Minimum area
Land
230 m² + 5 m² pro zusätzlichem Tier
Shelter
10 m² pro Tier
Environment
Temperature
18 bis 33°C
Plant coverage
0-50%
Enclosure
Gehege
Terrain
- Kurzes Gras 20-80%
- Sand 20-80%
- Erde 0-30%
- Fels 0-40%
- Wasser 0-30%
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Blattgemüse und Gemüse
- Pflanzenfresser-Pellets
Water sources
Keine Einträge.
Conservation
Gruppe und Zucht
Gefährdet
Least concern
Critically endangered
Wild population
20,000
20,000 - 25,000 in the wild. Rank 26 of 58 species with a known count, smallest first.
Während einige Unterarten der Galapagos-Riesenschildkröte ausgestorben sind, gelten alle noch lebenden Unterarten als vom Aussterben bedroht, stark gefährdet oder gefährdet. Die Anzahl der Schildkröten ging aufgrund übermäßiger Bejagung zuletzt stark zurück. Ihr Fleisch und ihr Öl sind sehr begehrt, und ihr natürlicher Lebensraum wird mehr und mehr in Ackerland umgewandelt. Oft wurden sie auch massenweise von Seefahrern auf Schiffen verstaut, da sie viel Fleisch lieferten und kaum Aufwand erforderten. Heutzutage sind sie durch die Zerstörung ihrer Lebensräume und Nester durch eingeführte wilde Ziegen und Ratten bedroht. Dank der Zucht in Gefangenschaft und der Wiederansiedlung ist die Art inzwischen nicht mehr vom Aussterben bedroht: In den letzten 40 Jahren wurden Tausende von Schildkröten in die Wildnis entlassen. Die Bemühungen, nicht heimische Ziegen und Ratten zu vertreiben, tragen zum Schutz ihres Lebensraums und ihrer natürlichen Nistplätze bei. Derzeit wird darüber diskutiert, Kreuzungen zwischen Unterarten zu züchten, um den vollständigen Verlust genetisch unterschiedlicher Gruppen und genetische Engpässe zu verhindern.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Galapagos-Riesenschildkröten sind Einzelgänger, tolerieren Artgenossen jedoch. Vor allem männliche Sattelpanzerschildkröten verhalten sich während der Paarungszeit äußerst aggressiv untereinander. Während der Paarungszeit versammeln sich Männchen und Weibchen im feuchten Hochland der Inseln. Männchen machen Weibchen anhand ihres Geruchs ausfindig und wehren konkurrierende Männchen mit Bissen ab. Dabei nehmen sie auch eine Drohhaltung ein, bei denen sie ihre Hälse strecken und sich so groß wie möglich machen. Trifft ein Männchen auf ein Weibchen, rammt das Männchen es mit seinem Panzer, verfolgt es und schnappt nach seinen Beinen. Das Weibchen flüchtet dann entweder oder lässt sich begatten. Dazu legt es sich flach auf den Boden und zieht die Beine ein. Das Männchen rammt das Weibchen unter Umständen so lange mit seinem Panzer, bis es in der richtigen Position liegt und paart sich dann mit ihm. Danach verfällt das Weibchen in ein repetitives Nestbauverhalten, bei dem es mit den Hinterbeinen so oft ein 30 cm tiefes Loch gräbt, bis es damit zufrieden ist. In dieses Nest legt es dann 4 bis 16 Eier. Ein Weibchen kann pro Brutzeit 1 bis 4 Gelege ablegen. Die Nester werden mit einer Mischung aus Erde und Urin abgedeckt und das Ausbrüten wird der Sonne überlassen. Nach 4 bis 8 Monaten schlüpfen die Jungtiere, die sich dann über Tage oder gar Wochen aus dem Boden wühlen. Sie sind von Geburt an unabhängig von den Elterntieren. Galapagos-Riesenschildkröten werden im Alter von 20 bis 25 Jahren geschlechtsreif.
Group and breeding
Group
Group size
1 – 4 (bis zu 1 Männchen, bis zu 3 Weibchen)
Male bachelor group
1-2
Female bachelor group
1-4
Offspring dispersal
Männlicher Nachwuchs
Lifecycle and breeding
Life expectancy
100-170 Jahre
Age of sexual maturity
25 Jahre
Age of sexual sterility
Tod
Gestation or incubation
2 Monate
Interbirth period
22 Monate
Gelegegröße
2-6
Nest Type
Nest im Boden
Mating system
Polygyn
Mating season
Frühling
Reproduction in captivity
Sehr leicht
Dominance
die größten Männchen
Verwandte Tiere
Research levels
| Level | Unlocks | Research gate |
|---|---|---|
| Level 1 | Thriving Requirement 1: at least 4 objects or plants with the Shrub tag; Galápagos Giant Tortoise Fact Sheet | |
| Level 2 | Thriving Requirement 2: Waterlogged terrain; Fertility Level 1 (+15% fertility) | |
| Level 3 | Thriving Requirement 3: Food Grade 2 | |
| Level 4 | Thriving Requirement 4: at least 10 objects or plants with the Grass tag | |
| Level 5 | Thriving Requirement 5: Water Surface Area; Fertility Level 2 (+30% fertility) |
Researched by
Tierärzte
Researched at
Gehege oder Vivarium und Forschungszentrum
Every level of this species' research, with its unlock conditions.
Release groups
Valid release groups
| Group | Type | Animals |
|---|---|---|
| Mixed Group | Mixed group | 1 male, 4 females |
| Solitary Male | Solitary male | 1 male |
| Solitary Female | Solitary female | 1 female |
Release groups, reserve requirements and the roles this species fills.
Animal facts
- Galapagos-Riesenschildkröten leben auf vielen unterschiedlichen Inseln des Galapagos-Archipels. Es wird angenommen, dass sie sich zu anderen Inseln treiben ließen, da ihre Panzer schwimmfähig sind und die Schildkröten dank ihrer langen Hälse dabei gut atmen können.
- Der Panzer der Schildkröten besteht aus schützenden, verbundenen Hornschilden, die mit den Rippen verwachsen sind.
- Auf den Inseln gibt es zahlreiche Unterarten der Galapagos-Riesenschildkröte. Je nachdem, von welcher Insel sie stammen, können sie sich in Größe und Aussehen unterscheiden.
- Galapagos-Riesenschildkröten gehen eine symbiotische Beziehung mit Finken und Drosseln auf den Inseln ein. Diese fressen Parasiten, die sich zwischen den Beinen und Panzern der Schildkröten ansiedeln.
- Die Galapagos-Inseln wurden nach der sattelähnlichen Erscheinung der Schildkröten benannt, als spanische Segler die Inseln 1535 entdeckten – so erzählt man es zumindest. „Galapago“ ist ein altes spanisches Wort für „Sattel“, hat aber auch eine wesentlich ältere Bedeutung: „Schildkröte“!
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species