Overview
Beim Rosaflamingo (auch Phoenicopterus roseus) handelt es sich um eine große Zugvogelart, die in Europa, im Nahen Osten sowie in Asien und Afrika weit verbreitet ist. Rosaflamingos leben in Wattgebieten und Meeresbuchten mit gemäßigtem und warmem Klima. Mit ihren Seihschnäbeln wühlen sie im Schlamm und filtern Algen, wirbellose Tiere und Samen heraus. Sie sind mit hellrosa bis orangerosa Federn bedeckt, haben rosa Beine und einen rosa Schnabel mit schwarzer Spitze. Sie verfügen über schwarze Flugfedern und weisen oft leuchtend rosa Flecken auf den Flügeln auf. Männliche und weibliche Flamingos sehen identisch aus, sind zwischen 1,1 m und 1,5 m groß und wiegen zwischen 2 kg und 4 kg.
Found in Afrika, Asien, Europa
Regions
- Afrika
- Asien
- Europa
Gehegeanforderungen
Adult
Colourmorphs
Gehegebedürfnisse
Size
Größe: 1.35 to 1.6 m
Umgebung
Male
3 kg
Female
3 kg
Bars use a log scale against the heaviest animal in the Zoopedia, the Flusspferd.
Measured as Größe. The person stands 1.75 m tall for scale.
Ernährung und Beschäftigung
Barrier grade
Grade 1 of 5
Minimum height
1 m minimum
Climbing & water
Climb proof
Not needed
Water barrier
Not allowed
IUCN Rote Liste
Minimum area
Land
100 m² + 6 m² pro zusätzlichem Tier
Water
80 m² + 3 m² pro zusätzlichem Tier
Flying
60 m² + 2 m² pro zusätzlichem Tier
Shelter
2 m² pro Tier
Environment
Temperature
14 bis 33°C
Plant coverage
10-25%
Enclosure
Gehege mit Dach
Terrain
- Langes Gras 20-50%
- Sand 0-5%
- Wasser 20-100%
- Fels 0-20%
- Erde 30-60%
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Nährstoffreiche Pellets
- Shrimps
Conservation
Gruppe und Zucht
Nicht gefährdet
Least concern
Critically endangered
Wild population
550,000
550,000 - 910,000 in the wild. Rank 52 of 58 species with a known count, smallest first.
Der Rosaflamingo gilt als nicht gefährdet und ist nicht vom Aussterben bedroht, leidet jedoch unter der zunehmenden Verschlechterung der für ihn lebenswichtigen salzhaltigen- und alkalischen Feuchtgebiete. Die Trockenlegung von Feuchtgebieten, die Umleitung von Wasser sowie die Verschmutzung durch Landwirtschaft oder Infrastruktur töten viele der wirbellosen Tiere, von denen sich Flamingos ernähren, und zerstören geeignete Brutgebiete. Auch lokale Störfaktoren wie Freizeitaktivitäten von Menschen oder Viehhaltung können dazu führen, dass Kolonien aufgegeben werden. Initiativen zum Schutz und zur Verwaltung von Lebensräumen, wie die Überwachung der Wasserqualität, der Schutz wichtiger Brut- und Rastplätze sowie Aufklärungskampagnen, stellen sich diesen Bedrohungen. Internationale Regelungen wie das Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel (AEWA) unterstützen die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Arterhaltung, während nationale Regierungen wichtige Gebiete unter Schutz gestellt haben, um Brut- und Zugvögel zu schützen. Als größte Flamingo-Art und farbenprächtiger Watvogel fungiert der Rosaflamingo in Gefangenschaft oft auch als Botschafter, da Spenden- und Adoptionsgelder ebenfalls in den Schutz anderer Arten fließen.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Rosaflamingos sind soziale Tiere und bevorzugen das Leben in großen Schwärmen. Sie mögen zwar monogame Brutpaare bilden, doch andere Vögel in der Gruppe helfen oft dabei, Küken zu beschützen und zu füttern. Rosaflamingos paaren sich von April bis Mai. Um einen Partner zu finden, vollführen Flamingomännchen und -weibchen synchronisierte „Tänze“, bei denen sie die Hälse strecken, Gefiederpflege betreiben und mit den Flügeln schlagen. All dies geschieht simultan in einer großen Gruppe. Sobald ein Weibchen durch das Erscheinungsbild und den Tanz eines Männchens angemessen beeindruckt wurde, sondert es sich von der Gruppe ab und das Männchen folgt ihm. Das Weibchen senkt den Hals und spreizt die Flügel und fordert das Männchen somit dazu auf, sich mit ihm zu paaren. Flamingos sind monogam – manche nur während der Brutzeit, andere ihr ganzes Leben lang. Das Brutpaar baut gemeinsam einen Hügel aus Schlamm und formt darauf eine Vertiefung in der Mitte, in die das Weibchen ein einzelnes Ei legt. Beide Elternvögel wechseln sich beim Brüten ab und nach 27 bis 31 Tagen schlüpft das Junge. Die ersten 3 bis 4 Wochen seines Lebens wird es mit hochgewürgter Kropfmilch gefüttert. Danach macht es sich selbst auf Nahrungssuche und wird im Alter von etwa 10 Wochen flügge. Einen weiteren Monat lang verbringt es dann in einer „Crèche“ mit anderen Jungvögeln, die von einem ausgewachsenen Flamingo ohne Nachwuchs betreut werden. Rosaflamingos sind mit 2 Jahren ausgewachsen und mit 3 Jahren geschlechtsreif. Sie paaren sich in der Regel erst im Alter von 5 bis 10 Jahren zum ersten Mal.
Group and breeding
Group
Group size
20 – 500 (bis zu 499 Männchen, bis zu 499 Weibchen)
Male bachelor group
1-500
Female bachelor group
1-500
Offspring dispersal
Keine
Lifecycle and breeding
Life expectancy
30-50 Jahre
Age of sexual maturity
3 Jahre
Age of sexual sterility
Tod
Gestation or incubation
0.7 Monate
Interbirth period
11.3 Monate
Gelegegröße
1
Nest Type
Schlammhügelnest
Mating system
Monogam
Mating season
Sommer
Reproduction in captivity
Sehr leicht
Verwandte Tiere
- Flamingos erhalten ihre rosafarbene Färbung durch ihre Nahrung. Die Carotinoide, die sie beim Fressen von Algen und wirbellosen Tiere aufnehmen, lagern sich in ihren Federn ab.
- Elterntiere erkennen den Ruf ihres Kükens unter Tausenden anderer Flamingos.
- Flamingos werden mit geraden Schnäbeln geboren. Der Schnabel beginnt sich im Alter von etwa einem Monat zu krümmen und ermöglicht es ihnen, nach fester Nahrung zu suchen.
- Flamingos stehen häufig auf einem Bein – auch beim Schlafen. Dies soll Wärmeverlust verhindern, da somit nur ein Bein der Kälte der Luft oder des Wassers ausgesetzt ist.
- Es gibt 40 Millionen Jahre alte Fossilien der ersten Flamingo-Arten.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species