Overview
Der Feuersalamander (auch Salamandra salamandra) ist ein Amphibium, das in den Laubwäldern auf dem gesamten europäischen Festland vorkommt. Seine Haut ist schwarz mit gelben Flecken, wobei die Musterung sehr unterschiedlich ausfallen kann. Während die Larven im Wasser leben, können die ausgewachsenen Tiere nicht schwimmen und verbringen ihr Leben an Land. Feuersalamander sind zwischen 15 cm und 30 cm lang und wiegen etwa 30 g bis 50 g. Männchen und Weibchen unterscheiden sich weder in der Größe noch im Aussehen.
Found in Europa
Regions
- Europa
Biomes
Gehegeanforderungen
Adult
Colourmorphs
Gehegebedürfnisse
Size
Länge: 0.23 m
Umgebung
Male
0.04 kg
Female
0.04 kg
Bars use a log scale against the heaviest animal in the Zoopedia, the Flusspferd.
Measured as Länge. The person stands 1.75 m tall for scale.
IUCN Rote Liste
Environment
Temperature
15 bis 24°C
Humidity
60-75%
Conservation
Gruppe und Zucht
Gefährdet
Least concern
Critically endangered
Bei ihrer Ersteinstufung wurden Feuersalamander als nicht gefährdet klassifiziert, doch nun gelten sie als gefährdete Spezies. Die Population der Tierart ist drastisch zurückgegangen (und es wird davon ausgegangen, dass sie noch weiter schrumpft). Grund dafür ist die Ausbreitung des „Bsal“ in Europa, einem für Salamander äußert tödlichen Pilz, der bereits verheerende Auswirkungen auf Populationen in verschiedenen Ländern hatte. Ein fortschreitender Lebensraumverlust übt zusätzlichen Druck auf wilde Feuersalamander aus. Zwar lässt sich die Pilzinfektion durch menschliches Eingreifen behandeln, doch gibt es keine vorbeugenden Medikamente, und die Arterhaltungsmaßnahmen konzentrieren sich derzeit auf die Zucht von Ersatzpopulationen in Gefangenschaft, um hoffentlich eines Tages Gebiete wieder besiedeln zu können, in denen diese ikonischen Amphibien ausgestorben sind. Derzeit gibt es nur wenige Initiativen und Erfolge bei der Eindämmung der Ausbreitung des Bsal-Pilzes selbst, sodass weitere Forschung und Arbeit erforderlich sind, um das Überleben des Feuersalamanders zu sichern.
Tierfakten
Keeper notes
Feuersalamander sind in der Wildnis Einzelgänger, aber generell Artgenossen gegenüber tolerant, wenn ausreichend Platz, Geschlechtspartner und Nahrung verfügbar sind. Männchen können aggressiv aufeinander reagieren, wenn sie um Reviere oder Partnerinnen konkurrieren. In der Paarungszeit von Oktober bis Januar versuchen die Männchen, Weibchen aufzuspüren, die sich in ihrem Revier aufhalten. Hat das Männchen eine Partnerin gefunden, überreicht er ihr eine Spermatophore: einen geleeartigen Kegel, der sein Sperma enthält und den das Weibchen in ihre Kloake aufnimmt. Das Weibchen kann eine verzögerte Einnistung durchführen, je nachdem, wann die Umweltbedingungen am günstigsten sind; dies kann bis zu 2 bis 5 Monate nach der Paarung der Fall sein. Weibliche Feuersalamander tragen ihre Jungen oft während des Winterschlafs aus, wobei sich die Eier in dieser Zeit im Leib des Weibchens entwickeln. Wenn sie bereit ist zu gebären, setzt sie über mehrere Tage hinweg 20 bis 75 Larven in flachen Tümpeln aus. Feuersalamanderlarven sind 2,5 cm lang und haben bereits voll entwickelte Gliedmaßen. Die Larven besitzen Kiemen und sind im Gegensatz zu den erwachsenen Tieren auf Wasser angewiesen. Das Larvenstadium dauert mindestens 4 Wochen, kann sich jedoch je nach Umweltbedingungen verlängern. Sobald die Kiemen zurückgebildet werden, verlassen die Jungtiere das Wasser und gehen zu einem Leben an Land über. Im Alter von 3 bis 6 Monaten, wiederum abhängig von den Umweltbedingungen, erreichen Feuersalamander die Geschlechtsreife.
Group and breeding
Lifecycle and breeding
Life expectancy
14-24 Jahre
Gestation or incubation
3.5 Monate
Interbirth period
8.5 Monate
Wurfgröße
1-2
Mating season
Herbst und Winter
Dominance
keine, wobei es im Streit um Nahrung oder Partnerinnen zu männlicher Aggression kommen kann
Verwandte Tiere
- Feuersalamander finden sich hauptsächlich unter feuchtem, verfaulendem Laub am Boden.
- Die auffällige Färbung des Feuersalamanders dient als Warnsignal für seine Giftigkeit. Über die Haut kann er ein Nervengift namens Samandarin absondern, das Muskelkrämpfe, Atembeschwerden und Bluthochdruck verursachen kann und in schweren Fällen tödlich ist. Für Menschen ist das Gift in der Regel nur dann gefährlich, wenn es verschluckt wird.
- Der Legende nach kam der Feuersalamander zu seinem Namen, weil er im Feuer geboren wurde. Am wahrscheinlichsten ist es, dass die Tiere sich in Holz versteckt haben, das Menschen für Feuer gesammelt hatten, und dann aus der Glut gekrochen ist, um den Flammen zu entkommen.
- Feuersalamander neigen dazu, viele Jahre hindurch im gleichen Heimatrevier zu bleiben, während manche sogar für ihren Winterschlaf immer zu den gleichen Orten zurückkehren.
- Der Nachwuchs der meisten Unterarten des Feuersalamanders entwickelt sich in Eiern im Leib des Weibchens, um dann als aquatische Larve geboren zu werden. Die Fastuosa- und Bernardezi-Unterarten können jedoch Jungtiere zur Welt bringen, die die Metamorphose bereits abgeschlossen haben und somit die aquatische Phase überspringen.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species