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Bestiarium II
Überblick
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Band 2: Innere Organe und ihre Eigenschaften
Die Beziehung zwischen der Größe einer Kreatur und der Wirksamkeit ihrer Organe gehört zu den faszinierendsten Mustern der Natur. Das Gift einer ausgewachsenen Blutfliege kann einen erwachsenen Mann zu Boden strecken, während die Stiche ihrer kleineren Verwandten kaum mehr als eine Schwellung hinterlassen. Dieses Prinzip findet sich bei vielen der tödlichen Bestien der Insel wieder, auch wenn nur wenige wagen, die größten Exemplare zu studieren.
Die Minecrawler zeigen vielleicht die bemerkenswerteste Anpassung: Komplexe Pheromondrüsen, die ihr Sozialverhalten steuern. Bei gewöhnlichen Exemplaren erfüllen diese Organe einfache Aufgaben, das Markieren von Revieren, die Koordination von Bewegungen, die Anlockung von Paarungspartnern. Alte Aufzeichnungen berichten jedoch von gewaltigen Höhlen, in denen Dutzende von Crawlern sich mit unheimlicher Synchronität bewegten, ein Hinweis auf Exemplare mit weit ausgefeilteren Kontrollmechanismen. Manche Texte deuten sogar auf ganze Netzwerke von Stollen hin, in denen die schwächeren Crawler offenbar einer zentralen Einflussnahme unterstanden.
Obwohl das alchemistische Potenzial verstärkter Drüsen bislang weitgehend theoretisch bleibt, erzielten die wenigen dokumentierten Exemplare unter Gelehrten und Magiern astronomische Preise. Doch die Gewinnung unversehrter Drüsen aus größeren Kreaturen erwies sich als nahezu unmöglich. Jene wenigen, die solchen Wesen begegnet sein mögen, lebten selten lange genug, um ihre Entdeckungen niederzuschreiben.
In Truhen und Leichen gefunden
Fundorte - Oberwelt
- Fundstück in der Spielwelt1
- Alte Mine Truhe 01 C1