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Wachsmond
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Wachsmond

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Kategorie
Mobiles Leben
Unterkategorie
Graser
Einträge in Graser
17
Wörter
262
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PDA-Eintrag

Wachsmond
  • Ein großer Halbmond (Moliform Semiluna) mit ausgeprägten Flossenstrukturen und hoch entwickelten Sinnen.
  • 1. Entwicklungsschwelle
  • Vitellinorgane mit Quorum Sensing in den Keimdrüsen des Halbmonds erkennen eine kritische Population anderer Halbmonde* und lösen einen Wachstumsschub bei den Genen, der Flossenstruktur und dem Nervensystem des Halbmonds aus.
  • 2. Genstruktur
  • Ein Großteil des Wachstums ist polyploid - ein abnormer Prozess, bei dem sich Zellen nicht teilen, sondern ihre Gene intern duplizieren. Diese Zellen bilden eine verstärkte Matrix aus Polylaktid-Knochenwachs, die den Wachsmond gegen Trauma und Parasiten schützt.
  • 3. Flossenstruktur
  • Der Hauptkörper und das Filament am Schwanz sind hinter den Vorderflossen miteinander verbunden und bilden einen "Flossenschutz". Diese Transplantation separater Körperteile wird bei Tieren nur selten beobachtet. Bei irdischen Bäumen nennt man das "Inoskulation".
  • 4. Nervensystem
  • Das ohnehin schon dichte Nervensystem des Halbmondes entwickelt sich explosionsartig weiter. Große Ansammlungen von Neuromasten überziehen die Haut. Synaptische Verbindungen zwischen Neuronen wachsen wie in einer zweiten Kindheitsphase. Dem System fehlt immer noch die Möglichkeit zur Aufhebung der Reafferenz: Es kann externe Eingaben nicht von eigenen internen Prozessen unterscheiden.
  • 5. Endgültige Form?
  • Der Wachsmond behält seine Vitellinorgane bei, was darauf hindeuten könnte, dass er zukünftige Wachstumsschübe zu Formen erlebt, die bisher noch nicht beobachtet wurden.
  • Bewertung: rätselhaft. Hypothese: Der Wachsmond ist ein Schwarmleiter und Kontrollknoten für Halbmondschwärme. Er nimmt Informationen von seinen Schwarmgefährten auf und trainiert sein zentrales Nervensystem, um versteckte Hinweise in der Umgebung zu erkennen, und nutzt den gesamten Schwarm als Sensorennetz.
  • *Vorbehalt: Während sich Vitellinmembranen im Allgemeinen an Fortpflanzungszellen der selben Spezies binden, ist dies bei Halbmondorganen nicht der Fall. Stattdessen reagieren sie auf die Fortpflanzungszellen jeder Spezies. Dieser Ausgabeprozess hat keine plausible Erklärung generiert.

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