Ozeanviren
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PDA-Eintrag
- Viren sind Stränge genetischen Materials (DNS oder RNS), die lebende Zellen kapern, um sich selbst zu kopieren. Anders als völlig eigenständige Bakterien sind Viren keine lebenden Zellen.
- 1. Obligate Parasiten
- Ohne eine Wirtszelle können sich Viren nicht vermehren. Außerhalb von Zellen bilden Viren eine Proteinhülle, die als Virion bezeichnet wird.
- 2. Weit verbreitet, aber spezialisiert
- Viren sind die am häufigsten vorkommenden biologischen Organismen im bekannten Universum, doch außerirdische Viren sind selten gefährlich für den Menschen. Viren können nicht zwischen fremdartigen Biologien übertragen werden. Viren können nur in Zellen eindringen und sie übernehmen, mit denen sie sich gemeinsam entwickelt haben - wie ein Schlüssel und ein Schloss oder ein Softwarevirus, das ein ganz bestimmtes Betriebssystem ins Visier nimmt.
- 3. Wichtig für die Ozeane
- Selbst nach dem Holozänkollaps sind Viren für die Funktion der Ozeane der Erde noch immer unverzichtbar. In jedem Tropfen Meerwasser leben mehr als zehn Millionen Viren, die jeden Tag mehr als zwanzig Prozent aller im Meer lebenden Mikroorganismen infizieren und töten. Dieser Kreislauf führt für das Wachstum erforderliche Nährstoffe zurück ins Meer.
- 4. Hohe Viruslast
- Die Meeresviren dieser Welt sind groß und zahlreich. Sie zeichnen sich durch komplexe Genome und retrovirale Aktivität aus - die Fähigkeit, ihre Gene in das Genom eines Wirts einzuschleusen.
- Generierte Bezeichnung: PROTEAVIRUS.
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